Lahde

Lahder Sternsinger steigern Spendenerlös

veröffentlicht

Petershagen-Lahde (Wes). Drei Sternsingergruppen hatten sich in der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Lahde in den Dienst der guten Sache gestellt. An der zweitägigen Aktion beteiligten sich sechs Jungen und Mädchen. Jüngster Teilnehmer war der elfjährige Alvarem, der einer Flüchtlingsfamilie aus dem Irak angehört. Eine Erwachsenengruppe setzte sich aus vier Personen zusammen.

Der Gesamterlös beträgt 1.455 Euro. Mit diesem Betrag wurde das Ergebnis des Vorjahres (1.323,50) mit gut 130 Euro übertroffen.

Die Spenden sind für Kinder in über 100 Ländern rund um den Globus bestimmt. Dabei geht es um Hilfsprogramme in Asien, Afrika, Ozeanien, Lateinamerika und Osteuropa. Beispielland ist diesmal der Libanon.

In der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Lahde trugen die Sternsinger 1.455 Euro zusammen. Der R - © Ulrich Westermann
In der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Lahde trugen die Sternsinger 1.455 Euro zusammen. Der R (© Ulrich Westermann)

Die Sternsinger von St. Maria brachten unter anderem in Lahde, Bierde, Frille, Wietersheim, Ilse, Seelenfeld, Jössen, Gorspen-Vahlsen und Windheim den Segen in die Häuser. Insgesamt standen 90 Stationen auf dem Programm, 40 für die Kinder und 50 für die Erwachsenen. Die Gesamtleitung hatte Heike Ruhe.

Besucht wurden Häuser und Wohnungen von Privatpersonen, die Tagespflege der Diakonie Stiftung Salem, die Kindertagesstätte Lahde (KiTaLa) und das Rathaus. Dort empfing Bürgermeister Dieter Blume die „königlichen Gäste“. Er würdigte das Engagement der Jungen und Mädchen und überreichte eine Spende. Die Könige Caspar, Melchior und Balthasar trugen bunte Gewänder und Kronen. Der persische Name Caspar bedeutet „Schatzmeister“.

Melchior aus dem Hebräischen steht für „König des Lichts“, Balthasar aus dem Aramäischen für „Gott schütze das Leben des Königs“.

Nach den guten Wünschen für das neue Jahr schrieben oder klebten die Sternsinger die Anfangsbuchstaben des alten Segensspruches „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) über die Eingangstüren. Zudem stimmten Kinder und Erwachsene die Lieder „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ und „Wir gehen auf ganz neuen Wegen“ an.

Überall wurden die Sternsinger der St.-Maria-Kirchengemeinde freundlich begrüßt. Einige Gastgeber boten heiße Getränke, Gebäck, Kuchen und Süßigkeiten an.

Zum Abschluss wurde am Sonntagmorgen in der Kirche ein Rückkehrgottesdienst mit Pastor Stephan Berkenkopf gefeiert. Zur heiligen Messe erstrahlte das Gotteshaus in festlichem Glanz. Zur stimmungsvollen Atmosphäre trugen Leuchtsterne, ein großer Tannenbaum und die Krippe im Stall von Bethlehem bei. Im Gemeindehaus folgte ein gemeinsames Frühstück der Sternsinger und Gottesdienstbesucher.

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LahdeLahder Sternsinger steigern SpendenerlösPetershagen-Lahde (Wes). Drei Sternsingergruppen hatten sich in der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Lahde in den Dienst der guten Sache gestellt. An der zweitägigen Aktion beteiligten sich sechs Jungen und Mädchen. Jüngster Teilnehmer war der elfjährige Alvarem, der einer Flüchtlingsfamilie aus dem Irak angehört. Eine Erwachsenengruppe setzte sich aus vier Personen zusammen. Der Gesamterlös beträgt 1.455 Euro. Mit diesem Betrag wurde das Ergebnis des Vorjahres (1.323,50) mit gut 130 Euro übertroffen. Die Spenden sind für Kinder in über 100 Ländern rund um den Globus bestimmt. Dabei geht es um Hilfsprogramme in Asien, Afrika, Ozeanien, Lateinamerika und Osteuropa. Beispielland ist diesmal der Libanon. Die Sternsinger von St. Maria brachten unter anderem in Lahde, Bierde, Frille, Wietersheim, Ilse, Seelenfeld, Jössen, Gorspen-Vahlsen und Windheim den Segen in die Häuser. Insgesamt standen 90 Stationen auf dem Programm, 40 für die Kinder und 50 für die Erwachsenen. Die Gesamtleitung hatte Heike Ruhe. Besucht wurden Häuser und Wohnungen von Privatpersonen, die Tagespflege der Diakonie Stiftung Salem, die Kindertagesstätte Lahde (KiTaLa) und das Rathaus. Dort empfing Bürgermeister Dieter Blume die „königlichen Gäste“. Er würdigte das Engagement der Jungen und Mädchen und überreichte eine Spende. Die Könige Caspar, Melchior und Balthasar trugen bunte Gewänder und Kronen. Der persische Name Caspar bedeutet „Schatzmeister“. Melchior aus dem Hebräischen steht für „König des Lichts“, Balthasar aus dem Aramäischen für „Gott schütze das Leben des Königs“. Nach den guten Wünschen für das neue Jahr schrieben oder klebten die Sternsinger die Anfangsbuchstaben des alten Segensspruches „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) über die Eingangstüren. Zudem stimmten Kinder und Erwachsene die Lieder „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ und „Wir gehen auf ganz neuen Wegen“ an. Überall wurden die Sternsinger der St.-Maria-Kirchengemeinde freundlich begrüßt. Einige Gastgeber boten heiße Getränke, Gebäck, Kuchen und Süßigkeiten an. Zum Abschluss wurde am Sonntagmorgen in der Kirche ein Rückkehrgottesdienst mit Pastor Stephan Berkenkopf gefeiert. Zur heiligen Messe erstrahlte das Gotteshaus in festlichem Glanz. Zur stimmungsvollen Atmosphäre trugen Leuchtsterne, ein großer Tannenbaum und die Krippe im Stall von Bethlehem bei. Im Gemeindehaus folgte ein gemeinsames Frühstück der Sternsinger und Gottesdienstbesucher.