Detmolder Kammerorchester begeisterte Ulrich Westermann Petershagen (Wes). Der Titel passte genau: „Jeder Ton ein Fest“ hieß ein familiäres Musikereignis in der Petrikirche. Das festlich geschmückte Gotteshaus in der Petershäger Altstadt hatte sich für anderthalb Stunden in eine Konzerthalle verwandelt. Zu Gast war das Detmolder Kammerorchester (DKO) unter der Leitung von Guido Mürmann, der als Dirigent und Moderator durch das Programm führte. Wie von den Verantwortlichen gewünscht, hatten sich Jung und Alt in der Petrikirche eingefunden, um furiose und ergreifende Opern- und Musicalszenen, grazile Ballettmusik und begeisternde Sinfonik zu einer interessanten Geschichte zu erleben. Familien von Großeltern über Eltern bis zu den Kindern bildeten das Publikum: Rund 100 Zuhörer freuten sich über die vielfältige Auswahl der Werke. Als Solisten traten Irina Trutneva (Sopran) und Laurin Siebert (Bariton) auf. Programmpunkte waren unter anderem die Champagnerarie aus „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart, ein Tanz (Mambo) aus der „Westside Story“, ein Tanzstück von Igor Strawinski, die „Fledermaus“ von Johann Strauß und eine Opern-Polonaise des russischen Komponisten Peter Tschaikowski. Letztlich entstand eine spannende Geschichte, die ganz und gar dem Anliegen der Protagonisten entsprach: Klassische Musik geht auch staubfrei und unterhaltend. Die evangelische Kirchengemeinde Petershagen hatte die Petrikirche mit einem großen Tannenbaum, Sternen und Grünschmuck prächtig ausgestattet. Da das Orchester Platz im Altarbereich, am Taufstein und darüber hinaus benötigte, waren die ersten Sitzreihen im Mittelschiff der Kirche entfernt worden. Große Scheinwerfer sorgten dafür, dass ein Teil der Kirche während der Aufführung in verschiedenen Farben illuminiert wurde. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, das abwechslungsreiche Geschehen von der Orgelempore aus zu verfolgen. „Wir gehen gemeinsam auf den Petershäger Weihnachtsmarkt“, sagte Guido Mürmann in seiner Einleitung. Seine Frage „Seid ihr bereit?“ beantwortete das Publikum mit einem vielstimmigen „Ja !“ Von Anfang an herrschte eine fröhliche Stimmung. Rhythmischen Beifall gab es für die Musik des Orchesters und die lebendigen Darbietungen der beiden Solisten. Mürmann gelang es in verschiedenen Situationen, einige Kinder aus dem Publikum mit kleinen Rollen am Programmablauf zu beteiligen. Spaß hatten sie beispielsweise daran, einen Vorhang für eine „Jahrmarktpuppe“ aufzuziehen. Dabei handelte es sich um Irina Trutneva, die dann für ihren Solopart die Bühne betrat. Im Laufe des Nachmittages ging es um eine Geschichte, in der Menschen ihre Feste feierten. Zum Ablauf gehörte es, dass die beiden Solisten mit einigen Kindern eine Polonaise bildeten und durch die Gänge der Petrikirche zogen. Das Detmolder Kammerorchester begeistert seit mehr als 60 Jahren sein Publikum. Mitwirkende sind Studierende und junge Absolventen der Musikhochschule Detmold. Besonderen Wert legt das DKO darauf, junge Menschen an die klassische Musik heranzuführen. Häufig sind Orchestermitglieder in Grundschulen zu Gast. In der Saison 2017/18 wurden in Kooperation mit der Westfalen Weser Energie an verschiedenen Veranstaltungsorten in Ostwestfalen-Lippe und der niedersächsischen Region Familienkonzerte ins Leben gerufen. Die Gastspielreihe „Jeder Ton ein Fest“ wurde mit dem Konzert in Petershagen beendet. Musik und Handlung waren ganz nah am Publikum, das die Darbietungen mit „Standing Ovations“ belohnte. Zum Abschluss stimmten alle „Tochter Zion“ an. Ausrichter waren die Westfalen Weser Energie-Gruppe der Region in Zusammenarbeit mit der Stadt Petershagen.

Detmolder Kammerorchester begeisterte

Das Detmolder Kammerorchester begeisterte in der Petershäger Petrikirche das Publikum. © Foto: Westermann

Petershagen (Wes). Der Titel passte genau: „Jeder Ton ein Fest“ hieß ein familiäres Musikereignis in der Petrikirche. Das festlich geschmückte Gotteshaus in der Petershäger Altstadt hatte sich für anderthalb Stunden in eine Konzerthalle verwandelt.

Zu Gast war das Detmolder Kammerorchester (DKO) unter der Leitung von Guido Mürmann, der als Dirigent und Moderator durch das Programm führte. Wie von den Verantwortlichen gewünscht, hatten sich Jung und Alt in der Petrikirche eingefunden, um furiose und ergreifende Opern- und Musicalszenen, grazile Ballettmusik und begeisternde Sinfonik zu einer interessanten Geschichte zu erleben. Familien von Großeltern über Eltern bis zu den Kindern bildeten das Publikum: Rund 100 Zuhörer freuten sich über die vielfältige Auswahl der Werke.

Als Solisten traten Irina Trutneva (Sopran) und Laurin Siebert (Bariton) auf. Programmpunkte waren unter anderem die Champagnerarie aus „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart, ein Tanz (Mambo) aus der „Westside Story“, ein Tanzstück von Igor Strawinski, die „Fledermaus“ von Johann Strauß und eine Opern-Polonaise des russischen Komponisten Peter Tschaikowski. Letztlich entstand eine spannende Geschichte, die ganz und gar dem Anliegen der Protagonisten entsprach: Klassische Musik geht auch staubfrei und unterhaltend.

Die evangelische Kirchengemeinde Petershagen hatte die Petrikirche mit einem großen Tannenbaum, Sternen und Grünschmuck prächtig ausgestattet. Da das Orchester Platz im Altarbereich, am Taufstein und darüber hinaus benötigte, waren die ersten Sitzreihen im Mittelschiff der Kirche entfernt worden. Große Scheinwerfer sorgten dafür, dass ein Teil der Kirche während der Aufführung in verschiedenen Farben illuminiert wurde. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, das abwechslungsreiche Geschehen von der Orgelempore aus zu verfolgen. „Wir gehen gemeinsam auf den Petershäger Weihnachtsmarkt“, sagte Guido Mürmann in seiner Einleitung.

Seine Frage „Seid ihr bereit?“ beantwortete das Publikum mit einem vielstimmigen „Ja !“ Von Anfang an herrschte eine fröhliche Stimmung. Rhythmischen Beifall gab es für die Musik des Orchesters und die lebendigen Darbietungen der beiden Solisten. Mürmann gelang es in verschiedenen Situationen, einige Kinder aus dem Publikum mit kleinen Rollen am Programmablauf zu beteiligen. Spaß hatten sie beispielsweise daran, einen Vorhang für eine „Jahrmarktpuppe“ aufzuziehen. Dabei handelte es sich um Irina Trutneva, die dann für ihren Solopart die Bühne betrat.

Im Laufe des Nachmittages ging es um eine Geschichte, in der Menschen ihre Feste feierten. Zum Ablauf gehörte es, dass die beiden Solisten mit einigen Kindern eine Polonaise bildeten und durch die Gänge der Petrikirche zogen.

Das Detmolder Kammerorchester begeistert seit mehr als 60 Jahren sein Publikum. Mitwirkende sind Studierende und junge Absolventen der Musikhochschule Detmold. Besonderen Wert legt das DKO darauf, junge Menschen an die klassische Musik heranzuführen. Häufig sind Orchestermitglieder in Grundschulen zu Gast. In der Saison 2017/18 wurden in Kooperation mit der Westfalen Weser Energie an verschiedenen Veranstaltungsorten in Ostwestfalen-Lippe und der niedersächsischen Region Familienkonzerte ins Leben gerufen. Die Gastspielreihe „Jeder Ton ein Fest“ wurde mit dem Konzert in Petershagen beendet. Musik und Handlung waren ganz nah am Publikum, das die Darbietungen mit „Standing Ovations“ belohnte. Zum Abschluss stimmten alle „Tochter Zion“ an.

Ausrichter waren die Westfalen Weser Energie-Gruppe der Region in Zusammenarbeit mit der Stadt Petershagen.

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