Lahde

Neuer Vorsitzender: Wilhelm Busse spricht für alle Senioren

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Petershagen-Lahde (Wes). Der neue erste Vorsitzende der Seniorenvertretung in der Stadt Petershagen heißt Wilhelm Busse (Südfelde). Der 75-jährige trat die Nachfolge von Heinz-Dieter Ernst (Döhren) an, der sein Amt aus privaten Gründen zur Verfügung stellte. Die Aufgaben des zweiten Vorsitzenden, die bisher Wilhelm Busse ausübte, übernahm nun Rüdiger Koslowski (Ovenstädt). Neuer Schriftführer ist Reinhard Wohl (Friedewalde) als Nachfolger von Edwin Schmidt (Neuenknick). Kassiererin Gudrun Lehmkuhl (Heimsen) ist weiterhin für die Finanzen der Seniorenvertretung zuständig. Unter der Leitung von Rüdiger Eggert (Petershagen) verliefen alle Wahlen einstimmig.

Wilhelm Busse (sitzend) hat das Amt des ersten Vorsitzenden in der Seniorenvertretung der Stadt Petershagen übernommen. Zu seinem Vorstand gehören Reinhard Wohl (von links), Gudrun Lehmkuhl und Rüdiger Koslowski. - © Foto: Ulrich Westermann
Wilhelm Busse (sitzend) hat das Amt des ersten Vorsitzenden in der Seniorenvertretung der Stadt Petershagen übernommen. Zu seinem Vorstand gehören Reinhard Wohl (von links), Gudrun Lehmkuhl und Rüdiger Koslowski. (© Foto: Ulrich Westermann)

Die öffentliche Sitzung fand im Verwaltungsgebäude in Lahde statt. Neben den Wahlen ging es um Berichte aus den Fachausschüssen, Aktionen und Termine. Die Vorstandsposten der Seniorenvertretung sind zunächst bis zur Kommunalwahl im September vergeben worden.

Im Verlauf der Sitzung wurde vorgeschlagen, die Seniorenvertretungen in der Nachbarschaft zu besuchen und auch Gespräche mit den beiden Petershäger Bürgermeister-Kandidaten Dirk Breves (CDU) und Kerstin Koopmann (SPD) zu führen. In der Nachlese wurde die gemeinsame Aktion mit der Polizei „Sicherheit bei Dunkelheit“ herausgestellt.

Weitere Themen waren das erfolgreich beendete Bieterverfahren zum Breitbandausbau im unterversorgten Kreisgebiet. Wilhelm Busse wies darauf hin, dass das beauftragte Unternehmen aus Hamburg in Stemwede und Rahden mit dem Ausbau begonnen habe. Ein weiteres Thema waren die Petershagener Informationstage, kurz PIT genannt. Diese Veranstaltung sei wegen der Kommunalwahlen im kommenden Jahr verschoben worden und finde nun in Verbindung mit dem Volksfest „Lahder Maile“ im Mai 2021 statt. Unbeantwortet blieb die Frage von Walter Hartmann (Ovenstädt) zur Zukunft des alten Petershäger Grundschulgebäudes: „Nach dem Umzug stehen die Räumlichkeiten nun leer. Was wird daraus?“

Günter Brunschier (Petershagen) stellte die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) vor. Dabei handelt es sich um eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen, Angehörige und Vertrauenspersonen. Die Beratung findet jeden ersten Montag im Monat von 9 bis 12 Uhr im Rathaus in Petershagen statt.

Die Seniorenvertretung der Stadt ist im Jahr 2009 ins Leben gerufen worden. Den Vorsitz übernahm Rudolf Reich (Lahde), ihm folgten Heinz-Dieter Ernst und nun Wilhelm Busse. Ziel ist es, die Interessen und Belange der älteren und alten Menschen wahrzunehmen und Ideen zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse zu entwickeln.

Als Erfolgsgeschichte bezeichnete Wilhelm Busse die Einführung der Notfallkarten, die seit 2012 kostenlos unter anderem in Rathäusern, Apotheken und Arztpraxen erhältlich sind. Notfallkarten gibt es auch bei Wilhelm Busse, Tel. (0 57 04) 6 83. Die nächste Sitzung der Seniorenvertretung findet am 21. Januar im Rathaus in Lahde statt. Festgelegt wurden bereits die folgenden Termine: 17. März, 19. Mai und 15. September.

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LahdeNeuer Vorsitzender: Wilhelm Busse spricht für alle SeniorenPetershagen-Lahde (Wes). Der neue erste Vorsitzende der Seniorenvertretung in der Stadt Petershagen heißt Wilhelm Busse (Südfelde). Der 75-jährige trat die Nachfolge von Heinz-Dieter Ernst (Döhren) an, der sein Amt aus privaten Gründen zur Verfügung stellte. Die Aufgaben des zweiten Vorsitzenden, die bisher Wilhelm Busse ausübte, übernahm nun Rüdiger Koslowski (Ovenstädt). Neuer Schriftführer ist Reinhard Wohl (Friedewalde) als Nachfolger von Edwin Schmidt (Neuenknick). Kassiererin Gudrun Lehmkuhl (Heimsen) ist weiterhin für die Finanzen der Seniorenvertretung zuständig. Unter der Leitung von Rüdiger Eggert (Petershagen) verliefen alle Wahlen einstimmig. Die öffentliche Sitzung fand im Verwaltungsgebäude in Lahde statt. Neben den Wahlen ging es um Berichte aus den Fachausschüssen, Aktionen und Termine. Die Vorstandsposten der Seniorenvertretung sind zunächst bis zur Kommunalwahl im September vergeben worden. Im Verlauf der Sitzung wurde vorgeschlagen, die Seniorenvertretungen in der Nachbarschaft zu besuchen und auch Gespräche mit den beiden Petershäger Bürgermeister-Kandidaten Dirk Breves (CDU) und Kerstin Koopmann (SPD) zu führen. In der Nachlese wurde die gemeinsame Aktion mit der Polizei „Sicherheit bei Dunkelheit“ herausgestellt. Weitere Themen waren das erfolgreich beendete Bieterverfahren zum Breitbandausbau im unterversorgten Kreisgebiet. Wilhelm Busse wies darauf hin, dass das beauftragte Unternehmen aus Hamburg in Stemwede und Rahden mit dem Ausbau begonnen habe. Ein weiteres Thema waren die Petershagener Informationstage, kurz PIT genannt. Diese Veranstaltung sei wegen der Kommunalwahlen im kommenden Jahr verschoben worden und finde nun in Verbindung mit dem Volksfest „Lahder Maile“ im Mai 2021 statt. Unbeantwortet blieb die Frage von Walter Hartmann (Ovenstädt) zur Zukunft des alten Petershäger Grundschulgebäudes: „Nach dem Umzug stehen die Räumlichkeiten nun leer. Was wird daraus?“ Günter Brunschier (Petershagen) stellte die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) vor. Dabei handelt es sich um eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen, Angehörige und Vertrauenspersonen. Die Beratung findet jeden ersten Montag im Monat von 9 bis 12 Uhr im Rathaus in Petershagen statt. Die Seniorenvertretung der Stadt ist im Jahr 2009 ins Leben gerufen worden. Den Vorsitz übernahm Rudolf Reich (Lahde), ihm folgten Heinz-Dieter Ernst und nun Wilhelm Busse. Ziel ist es, die Interessen und Belange der älteren und alten Menschen wahrzunehmen und Ideen zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse zu entwickeln. Als Erfolgsgeschichte bezeichnete Wilhelm Busse die Einführung der Notfallkarten, die seit 2012 kostenlos unter anderem in Rathäusern, Apotheken und Arztpraxen erhältlich sind. Notfallkarten gibt es auch bei Wilhelm Busse, Tel. (0 57 04) 6 83. Die nächste Sitzung der Seniorenvertretung findet am 21. Januar im Rathaus in Lahde statt. Festgelegt wurden bereits die folgenden Termine: 17. März, 19. Mai und 15. September.