Friedewalde

Weihnachtsmarkt Friedewalde: Früher zwei Buden, heute 30 Stände

veröffentlicht

Mia hatte sichtlich Spaß am Ponyreiten, das auch einer guten Sache gewidmet war: dem Förderverein der Schule.
Mia hatte sichtlich Spaß am Ponyreiten, das auch einer guten Sache gewidmet war: dem Förderverein der Schule.

Petershagen-Friedewalde (Wes). Die Friedewalder mögen Kontinuität: Zum 30. Mal stand der Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Verantwortlich war Brigitte Dreckmeier mit ihrem Team aus der Gruppe Handwerk und Handel des Heimatvereins. Unter dem Motto „Stöbern, schnuppern, staunen und kaufen“ lockten nahezu 30 Stände. Jung und Alt hatten sich in der Kirche, im benachbarten Gemeindehaus und auf der Straße Zum Denkmal eingefunden.

Am besinnlichen Programm in der Kirche waren 35 Kinder der örtlichen Grundschule beteiligt. „Dicke rote Kerzen“ hieß eines der vorgetragenen Lieder. „Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit“ und „Lasst uns froh und munter sein“ begleitete Regina Kruse-Mohrhoff mit der Gitarre. Pfarrer Thomas Salberg hielt eine Kurzpredigt.

Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau erinnerte an alte Ausgaben der Friedewalder Heimatblätter, in denen über die bescheidenen Anfänge des Weihnachtsmarktes mit damals nur zwei Buden berichtet wurde. „Danach ging es dann richtig los. Das Ergebnis ist eine besondere Veranstaltung“, freute sich Ebenau.

Der Friedewalder Weihnachtsmarkt wurde in der Kirche offiziell eröffnet. Fotos: Ulrich Westermann
Der Friedewalder Weihnachtsmarkt wurde in der Kirche offiziell eröffnet. Fotos: Ulrich Westermann

Der Erlös des Gottesdienstes ist für einen behindertengerechten Zugang (Rampe) zur Kirche bestimmt.

Auch das Ponyreiten, bei dem die Vierbeiner Clara, Jacky und Queeny gesattelt wurden, kam bei den Kindern gut an. „Die Einnahmen bekommt der Förderverein unserer Grundschule“, betonte Vorsitzender Dr. Stephan Böttcher.

Auf einer Freifläche zwischen Kirche und Gemeindehaus durften die Jungen und Mädchen mit einer Karussell-Eisenbahn Runde um Runde drehen. Hingucker nicht weit davon entfernt war ein großer Nikolaus aus Metall und modelliertem Zeitungspapier. Ballon-Uwe aus Hüllhorst zeigte im Eingangsbereich des Gemeindehauses sein Können.

Der berühmte Mann mit dem Rauschebart zog in Begleitung seiner Assistenten mit einem Bollerwagen über das Festgelände, um Überraschungstüten zu verteilen. An den Ständen lockten Kunstgewerbe und weitere Angebote. Kleine Holztafeln trugen unter anderen die Aufschrift: „Zuhause ist, wo dein Schlüssel passt“ und „Ein Leben ohne Träume ist wie ein Garten ohne Blumen“.

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

FriedewaldeWeihnachtsmarkt Friedewalde: Früher zwei Buden, heute 30 StändePetershagen-Friedewalde (Wes). Die Friedewalder mögen Kontinuität: Zum 30. Mal stand der Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Verantwortlich war Brigitte Dreckmeier mit ihrem Team aus der Gruppe Handwerk und Handel des Heimatvereins. Unter dem Motto „Stöbern, schnuppern, staunen und kaufen“ lockten nahezu 30 Stände. Jung und Alt hatten sich in der Kirche, im benachbarten Gemeindehaus und auf der Straße Zum Denkmal eingefunden. Am besinnlichen Programm in der Kirche waren 35 Kinder der örtlichen Grundschule beteiligt. „Dicke rote Kerzen“ hieß eines der vorgetragenen Lieder. „Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit“ und „Lasst uns froh und munter sein“ begleitete Regina Kruse-Mohrhoff mit der Gitarre. Pfarrer Thomas Salberg hielt eine Kurzpredigt. Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau erinnerte an alte Ausgaben der Friedewalder Heimatblätter, in denen über die bescheidenen Anfänge des Weihnachtsmarktes mit damals nur zwei Buden berichtet wurde. „Danach ging es dann richtig los. Das Ergebnis ist eine besondere Veranstaltung“, freute sich Ebenau. Der Erlös des Gottesdienstes ist für einen behindertengerechten Zugang (Rampe) zur Kirche bestimmt. Auch das Ponyreiten, bei dem die Vierbeiner Clara, Jacky und Queeny gesattelt wurden, kam bei den Kindern gut an. „Die Einnahmen bekommt der Förderverein unserer Grundschule“, betonte Vorsitzender Dr. Stephan Böttcher. Auf einer Freifläche zwischen Kirche und Gemeindehaus durften die Jungen und Mädchen mit einer Karussell-Eisenbahn Runde um Runde drehen. Hingucker nicht weit davon entfernt war ein großer Nikolaus aus Metall und modelliertem Zeitungspapier. Ballon-Uwe aus Hüllhorst zeigte im Eingangsbereich des Gemeindehauses sein Können. Der berühmte Mann mit dem Rauschebart zog in Begleitung seiner Assistenten mit einem Bollerwagen über das Festgelände, um Überraschungstüten zu verteilen. An den Ständen lockten Kunstgewerbe und weitere Angebote. Kleine Holztafeln trugen unter anderen die Aufschrift: „Zuhause ist, wo dein Schlüssel passt“ und „Ein Leben ohne Träume ist wie ein Garten ohne Blumen“.