Wiedensahl

Wiedensahler Dauerbrenner: Der 187. Martinimarkt lockt Tausende

Ulrich Westermann

Klönen, bummeln und kaufen, zu diesem Zweck kommen Menschen aus dem ganzen Kreisgebiet zum Wiedensahler Markt.
Klönen, bummeln und kaufen, zu diesem Zweck kommen Menschen aus dem ganzen Kreisgebiet zum Wiedensahler Markt.

Wiedensahl (Wes). Ausnahmezustand in der Wilhelm-Busch-Gemeinde: Der 187. Martinimarkt lockte gestern Tausende von Besuchern nach Wiedensahl. Nach Einschätzung der Organisatoren dürfen beim größten Eintagesmarkt in Norddeutschland 30.000 Gäste von beiden Seiten der Landesgrenze auf den Beinen gewesen sein.

300 Aussteller sorgten auf der 1,8 Kilometer langen Fest- und Erlebnismeile für eine große Vielfalt. Ein großes Schaufenster präsentierten „fliegende Händler". Trödler sowie Angehörige von Handel, Handwerk und Dienstleistung. Auch die Gaststätten und Cafés hatten geöffnet und luden zum Zusammensein in geselliger Runde ein.

Die offizielle Markteröffnung fand auf der Fachwerkdeele des alten Pfarrhauses neben der Kirche statt. Mit flotten Klängen unterhielt die Dorfkapelle Wiedensahl. Bürgermeisterin Anneliese Albrecht freute sich über die große Zahl der Ehrengäste und dankte dem Helferteam mit Marktmeister Arend Oetker an der Spitze. Der Markt sei langsam und stetig gewachsen und habe schließlich diese Größenordnung erreicht. „Für einen kleinen Flecken wie Wiedensahl mit nicht einmal 1.000 Einwohnern ist das eine ganze Menge. Mehr geht wohl nicht. Aufregende Wochen der Vorbereitung liegen hinter uns. Jetzt wird gefeiert, ich freue mich auf abwechslungsreiche Stunden", sagte die Bürgermeisterin.

- © Foto: Ulrich Westermann
(© Foto: Ulrich Westermann)

Dem Marktfrühstück schloss sich ein Rundgang an. Die ersten Besucher hatten sich in den frühen Morgenstunden eingefunden. Bereits gegen 10.30 Uhr herrschte auf dem abgesperrten Abschnitt der Wiedensahler Hauptstraße südlich des Einmündungsbereiches In der Hespe ein dichtes Gedränge. Viele Wünsche der Besucher wurden an den Verzehr-, Informations- und Verkaufsständen erfüllt. Neben heißen und kalten Getränken lockten unter anderem Champignons und gebratener Blumenkohl, eine Lakritzstation, Back- und Zuckerwaren. Allgäuer Bergkäse, Steinofen-Pizza und asiatische Spezialitäten unter dem Motto „Frisch aus dem Wok". Im rappelvollen „Dunstkeller" gab es Live-Musik, auch im Bayern-Zelt ging musikalisch die Post ab. Für Kirmestrubel sorgten Autoskooter, Karussells und „Devil Dance". Am Aktionsstand des Kreisforstamtes Spießingshol ging es darum, mit einer Bügelsäge maßgerecht ein Stück Holz von einem Baumstamm abzutrennen.

- © Foto: Ulrich Westermann - © Foto: Ulrich Westermann - © Foto: Ulrich Westermann Immer umlagert: die Marktschreier vom Hamburger Fischmarkt verkaufen ihre Ware vom Wagen. - © Foto: Ulrich Westermann Eine Bügelsäge war am Stand des Kreisforstamtes Spießingshol im Einsatz. - © Foto: Ulrich Westermann Es geht auf den Advent zu. Kalender für den guten Zweck sind im Angebot. - © Foto: Ulrich Westermann Gehört früher wie auch heute dazu: der Leierkastenmann. - © Foto: Ulrich Westermann

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WiedensahlWiedensahler Dauerbrenner: Der 187. Martinimarkt lockt TausendeUlrich WestermannWiedensahl (Wes). Ausnahmezustand in der Wilhelm-Busch-Gemeinde: Der 187. Martinimarkt lockte gestern Tausende von Besuchern nach Wiedensahl. Nach Einschätzung der Organisatoren dürfen beim größten Eintagesmarkt in Norddeutschland 30.000 Gäste von beiden Seiten der Landesgrenze auf den Beinen gewesen sein. 300 Aussteller sorgten auf der 1,8 Kilometer langen Fest- und Erlebnismeile für eine große Vielfalt. Ein großes Schaufenster präsentierten „fliegende Händler". Trödler sowie Angehörige von Handel, Handwerk und Dienstleistung. Auch die Gaststätten und Cafés hatten geöffnet und luden zum Zusammensein in geselliger Runde ein. Die offizielle Markteröffnung fand auf der Fachwerkdeele des alten Pfarrhauses neben der Kirche statt. Mit flotten Klängen unterhielt die Dorfkapelle Wiedensahl. Bürgermeisterin Anneliese Albrecht freute sich über die große Zahl der Ehrengäste und dankte dem Helferteam mit Marktmeister Arend Oetker an der Spitze. Der Markt sei langsam und stetig gewachsen und habe schließlich diese Größenordnung erreicht. „Für einen kleinen Flecken wie Wiedensahl mit nicht einmal 1.000 Einwohnern ist das eine ganze Menge. Mehr geht wohl nicht. Aufregende Wochen der Vorbereitung liegen hinter uns. Jetzt wird gefeiert, ich freue mich auf abwechslungsreiche Stunden", sagte die Bürgermeisterin. Dem Marktfrühstück schloss sich ein Rundgang an. Die ersten Besucher hatten sich in den frühen Morgenstunden eingefunden. Bereits gegen 10.30 Uhr herrschte auf dem abgesperrten Abschnitt der Wiedensahler Hauptstraße südlich des Einmündungsbereiches In der Hespe ein dichtes Gedränge. Viele Wünsche der Besucher wurden an den Verzehr-, Informations- und Verkaufsständen erfüllt. Neben heißen und kalten Getränken lockten unter anderem Champignons und gebratener Blumenkohl, eine Lakritzstation, Back- und Zuckerwaren. Allgäuer Bergkäse, Steinofen-Pizza und asiatische Spezialitäten unter dem Motto „Frisch aus dem Wok". Im rappelvollen „Dunstkeller" gab es Live-Musik, auch im Bayern-Zelt ging musikalisch die Post ab. Für Kirmestrubel sorgten Autoskooter, Karussells und „Devil Dance". Am Aktionsstand des Kreisforstamtes Spießingshol ging es darum, mit einer Bügelsäge maßgerecht ein Stück Holz von einem Baumstamm abzutrennen.