Seelenfeld

Geduld gefragt: Ergebnisse zur Ahnenstätte Seelenfeld zuerst in Ausschuss präsentiert

Oliver Plöger

Wer an wissenschaftlich belegbaren Hintergründen zur Ahnenstätte Seelenfeld interessiert ist, muss sich noch etwas gedulden. MT- - © Foto: Oliver Plöger (Archiv)
Wer an wissenschaftlich belegbaren Hintergründen zur Ahnenstätte Seelenfeld interessiert ist, muss sich noch etwas gedulden. MT- (© Foto: Oliver Plöger (Archiv))

Petershagen-Seelenfeld (mt). Wer an wissenschaftlich belegbaren Hintergründen zur Ahnenstätte Seelenfeld interessiert ist, muss sich noch etwas gedulden. Die Veröffentlichung sei in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Kultur- und Heimatpflege vorgesehen. So informierte Evelyn Hotze aus der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus auf MT-Anfrage.

Der Bericht selbst liege der Verwaltung mittlerweile vor. In der Sitzung werde es um eine Vorstellung der Ergebnisse sowie die Absprache des weiteren Vorgehens gehen. Einen konkreten Termin gab es am Montag noch nicht.

Die beiden Historiker Dr. Karsten Wilke und Thomas Lange waren im Juli vorigen Jahres mit der Aufarbeitung der Geschichte der Ahnenstätte beauftragt worden. Dabei sollten sie Aspekte aus Vergangenheit und besonders der Gegenwart herausarbeiten. Für ihre Arbeit hatte die Stadt Petershagen 10.000 Euro bereitgestellt.

Im Juni 2017 hatte der Journalist Julian Feldmann auf ein Treffen aus der rechtsextremen Szene auf dem Friedhof hingewiesen. Bei einem Vortrag im Alten Amtsgericht äußerte der Rechtsextremimus-Experte Jan Raabe aus Bielefeld später, dass punktuelle Verbindungen der rechten Szene nicht von der Hand zu weisen seien. Wie diese Verbindungen wirklich aussehen, haben die beiden Wissenschaftler Wilke und Lange erarbeitet. Unklar ist noch, wie mit den Ergebnissen verfahren wird – als Workshop oder in Form weiterer Veröffentlichungen.

Hier gibt es weitere Artikel zum Thema

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

SeelenfeldGeduld gefragt: Ergebnisse zur Ahnenstätte Seelenfeld zuerst in Ausschuss präsentiertOliver PlögerPetershagen-Seelenfeld (mt). Wer an wissenschaftlich belegbaren Hintergründen zur Ahnenstätte Seelenfeld interessiert ist, muss sich noch etwas gedulden. Die Veröffentlichung sei in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Kultur- und Heimatpflege vorgesehen. So informierte Evelyn Hotze aus der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus auf MT-Anfrage. Der Bericht selbst liege der Verwaltung mittlerweile vor. In der Sitzung werde es um eine Vorstellung der Ergebnisse sowie die Absprache des weiteren Vorgehens gehen. Einen konkreten Termin gab es am Montag noch nicht. Die beiden Historiker Dr. Karsten Wilke und Thomas Lange waren im Juli vorigen Jahres mit der Aufarbeitung der Geschichte der Ahnenstätte beauftragt worden. Dabei sollten sie Aspekte aus Vergangenheit und besonders der Gegenwart herausarbeiten. Für ihre Arbeit hatte die Stadt Petershagen 10.000 Euro bereitgestellt. Im Juni 2017 hatte der Journalist Julian Feldmann auf ein Treffen aus der rechtsextremen Szene auf dem Friedhof hingewiesen. Bei einem Vortrag im Alten Amtsgericht äußerte der Rechtsextremimus-Experte Jan Raabe aus Bielefeld später, dass punktuelle Verbindungen der rechten Szene nicht von der Hand zu weisen seien. Wie diese Verbindungen wirklich aussehen, haben die beiden Wissenschaftler Wilke und Lange erarbeitet. Unklar ist noch, wie mit den Ergebnissen verfahren wird – als Workshop oder in Form weiterer Veröffentlichungen. Hier gibt es weitere Artikel zum Thema