Petershagen

Expertenprojekt am Gymnasium: Das Leben einer Plastikflasche

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Über die Möglichkeit, intensiv an einem Thema zu arbeiten, freuten sich die am ExpertenProjekt beteiligten Schüler. Hier mit Lehrer Dennis Bever (links). - © Foto: pr
Über die Möglichkeit, intensiv an einem Thema zu arbeiten, freuten sich die am ExpertenProjekt beteiligten Schüler. Hier mit Lehrer Dennis Bever (links). (© Foto: pr)

Petershagen (mt/plö). Am Gymnasium Petershagen verlassen besonders begabte Schüler den Unterricht, um am so genannten Expertenprojekt teilzunehmen. In der jetzt abgeschlossenen Runde waren elf Schüler aus den Klassen sieben bis neun dabei, die etwa zu den Themen Evolution und Hochbegabung gearbeitet haben.

Dennis Bever lobte als zuständiger Lehrer für die Begabtenförderung das hohe Niveau der Arbeiten, die bei einer Abschlusspräsentation im Mittelpunkt standen. Dabei gab es jeweils Power-Point-Präsentationen und die Überreichung eines gebundenen Exemplars der Arbeit.

„Der Fokus des Projekts liegt auf der Informationsrecherche, dem wissenschaftlichen Schreiben und der Präsentationsvorbereitung“, so Bever. Aktuell fand bereits die vierte Runde des Projekts statt, weitere sind geplant.

Ihre Arbeiten stellten Katharina Müller, Jori-Inneke Bruns und Hannes Finke vor, die über Autismus, Hochbegabung und „Placebo“ gearbeitet hatten, Thema: Wie die Psyche beeinflusst.

Weiter dabei waren Tobias Müller (Elektromagnetische Strahlung), Robin Loos (Inhaltsstoffe von Lebensmitteln) und Finbar Nieratschker (Evolution – vom allerersten Leben bis zum komplexen System Mensch) dabei. Hanna Traupe hatte über die Schulgeschichte des Gymnasiums 1945 bis 1949 gearbeitet, Josephine Starke über den Klimawandel, Svea-Marit Kasten zum „Leben einer Plastikflasche“. Frieda Westenfeld hatte sich „Unsere Stimmung“ vorgeknöpft und „Äußere Reize, die unser Gemüt beeinflussen“, bei Clara Strothans war Werbung Thema. Dabei die Frage, wie wir täglich manipuliert werden.

Künftige Experten werden übrigens bei Überreichung der Zeugnisse eingeladen. Der nächste Durchgang ist bereits in Planung, so Dennis Bever. Die Schüler, die bislang teilgenommen haben, lobten die Möglichkeit zur eigenständigen und konzentrierten Arbeit an einem Thema und die Tatsache, dass das Expertenprojekt jahrgangsübergreifend angelegt ist.

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PetershagenExpertenprojekt am Gymnasium: Das Leben einer PlastikflaschePetershagen (mt/plö). Am Gymnasium Petershagen verlassen besonders begabte Schüler den Unterricht, um am so genannten Expertenprojekt teilzunehmen. In der jetzt abgeschlossenen Runde waren elf Schüler aus den Klassen sieben bis neun dabei, die etwa zu den Themen Evolution und Hochbegabung gearbeitet haben. Dennis Bever lobte als zuständiger Lehrer für die Begabtenförderung das hohe Niveau der Arbeiten, die bei einer Abschlusspräsentation im Mittelpunkt standen. Dabei gab es jeweils Power-Point-Präsentationen und die Überreichung eines gebundenen Exemplars der Arbeit. „Der Fokus des Projekts liegt auf der Informationsrecherche, dem wissenschaftlichen Schreiben und der Präsentationsvorbereitung“, so Bever. Aktuell fand bereits die vierte Runde des Projekts statt, weitere sind geplant. Ihre Arbeiten stellten Katharina Müller, Jori-Inneke Bruns und Hannes Finke vor, die über Autismus, Hochbegabung und „Placebo“ gearbeitet hatten, Thema: Wie die Psyche beeinflusst. Weiter dabei waren Tobias Müller (Elektromagnetische Strahlung), Robin Loos (Inhaltsstoffe von Lebensmitteln) und Finbar Nieratschker (Evolution – vom allerersten Leben bis zum komplexen System Mensch) dabei. Hanna Traupe hatte über die Schulgeschichte des Gymnasiums 1945 bis 1949 gearbeitet, Josephine Starke über den Klimawandel, Svea-Marit Kasten zum „Leben einer Plastikflasche“. Frieda Westenfeld hatte sich „Unsere Stimmung“ vorgeknöpft und „Äußere Reize, die unser Gemüt beeinflussen“, bei Clara Strothans war Werbung Thema. Dabei die Frage, wie wir täglich manipuliert werden. Künftige Experten werden übrigens bei Überreichung der Zeugnisse eingeladen. Der nächste Durchgang ist bereits in Planung, so Dennis Bever. Die Schüler, die bislang teilgenommen haben, lobten die Möglichkeit zur eigenständigen und konzentrierten Arbeit an einem Thema und die Tatsache, dass das Expertenprojekt jahrgangsübergreifend angelegt ist.