Ilse

Das Team Gorspen-Vahlsen gewinnt die Stadtmeisterschaft der Jugendfeuerwehr

Ulrich Westermann

Den ersten Platz bei der Petershäger Stadtmeisterschaft im Orientierungswandern der Jugendfeuerwehr hat in Ilse Mannschaft I aus Gorspen-Vahlsen belegt.
Den ersten Platz bei der Petershäger Stadtmeisterschaft im Orientierungswandern der Jugendfeuerwehr hat in Ilse Mannschaft I aus Gorspen-Vahlsen belegt.

Petershagen-Ilse (Wes). Beim Pokalorientierungswandern der Jugendfeuerwehr Petershagen lief Team Gorspen-Vahlsen I zu großer Form auf. Maleen Dorgeloh, Frauke Walter, Lisa Wittkamp, Hannes Groß, Fynn Mika Kerpen und Pit Knoop holten mit 193,4 Punkten die Stadtmeisterschaft. Platz zwei mit 168 Zählern sicherten sich die niedersächsischen Gäste aus Wiedensahl (168). Es folgte die Mannschaft aus Wietersheim (157,5). Diese Platzierung ist mit der Gastgeberrolle beim Orientierungswandern im Jahr 2020 verbunden. Am Samstag gingen in Ilse 16 Mannschaften an den Start.

Beim Eierlauf war Geschick gefragt,
Beim Eierlauf war Geschick gefragt,

Die Jungen und Mädchen mussten unterwegs sechs Stationen aufsuchen, um dort Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Dabei legte jede Gruppe mindestens 3,8 Kilometer zurück. Jugendfeuerwehr und Löschgruppe Ilse hatten einen abwechslungsreichen Parcours zusammengestellt. Die Jungen und Mädchen von zehn bis 18 Jahren waren mit großer Begeisterung bei der Sache.

Die Stationen waren am Schützenhaus, auf dem Außengelände des Kindergartens, beim Ilser Löschgruppenführer Olaf Schwenger sowie bei den Familien Deterding, Ehlert und Jäkel eingerichtet worden. Los ging es am Feuerwehrgerätehaus. Dort schickten Stadtjugendfeuerwehrwart Niklas Nürge, der Ilser Jugendfeuerwehrwart Kevin Reinkensmeier sowie dessen Stellvertreter Marvin Meyer und Nico Eikmeier die Mannschaften auf die Reise. Eine Gruppe setzte sich aus mindestens sechs Personen zusammen.

Der Parcours führte auch durch Treckerreifen.
Der Parcours führte auch durch Treckerreifen.

Insgesamt machten sich weit über 100 Jungfeuerwehrleute in zwei Richtungen im Abstand von fünf Minuten auf den Weg. Interessierte Beobachter an den Geschicklichkeitsständen waren Stadtbrandmeister Karl Jungcurt, Kreisjugendfeuerwehrwart Horst Beckemeier und weitere Feuerwehrführungskräfte auf Alarmkreis- und Zugebene. Neben Ortsbürgermeister Frank Ruthenkolk hatten sich zahlreiche Einwohner aus Ilser am Feuerwehrgerätehaus eingefunden.

Beim Eierlauf ging es darum, einen Parcours mit Wippe, Rutsche, Leiter, Tunnel und weiteren Hindernissen so schnell wie möglich zu absolvieren. Nachdem das Ei auf einem Löffel lag, wurde die Zeitmessung in Gang gesetzt.

Schwamm drüber: Wie sich Wasser in der Luft transportieren lässt, zeigte der Orientierungslauf der Jugendfeuerwehr. Hin und wider gab es auch „Gesichtstreffer“. Fotos: Ulrich Westermann
Schwamm drüber: Wie sich Wasser in der Luft transportieren lässt, zeigte der Orientierungslauf der Jugendfeuerwehr. Hin und wider gab es auch „Gesichtstreffer“. Fotos: Ulrich Westermann

An einer weiteren Station standen sechs Knoten im Mittelpunkt. Dabei ging es um Kreuzknoten, Mastwurf, doppelter Achter sowie Schoten-, Zimmermanns- und Ankerstich. Verlangt wurde, diese Knoten zu erraten und dann mit verbundenen Augen nachzumachen. Zu den weiteren Aufgaben gehörte es, Musikstücke zu erkennen und bei einem Schwammspiel soviel Wasser wie möglich vom Start ins Ziel zu bringen. Zur guten Stimmung trugen einige „Gesichtstreffer“ bei. „Kein Problem, ist ja nur Wasser“, meinte ein Junge, dessen Hemd pitschnass geworden war.

Punkte gab es auch an der Leitergolf-Station. Dort mussten an beiden Bänderseiten befestigte Kugeln aus vier Metern Entfernung so genau geworfen werden, dass sie sich um die Querstangen wickelten. Auch ein Fragespiel stand auf dem Programm. Dabei ging es unter anderem um das grüne Feuerwehr-Maskottchen (Grisu), die Länge eines B-Schlauches (20 Meter), die Abkürzung HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug), „Feuerwehrmarmelade“ (Mett), die Reichweite einer dreiteiligen Schiebeleiter (zwölf Meter), die Notrufnummer der Feuerwehr (112) und die Zahl der Löschgruppen in der Stadt Petershagen (25). Bei falschen Antworten musste der Betreuer der Gruppe eine Strafrunde mit einem Bobbycar drehen.

Auch die Jugendwarte traten zum Wettkampf an und mussten etwa die Löschfuppen der Stadt aufzähöen: Platz eins holten Lennart Schultz und Lukas Humke vom Team Bierde II.

Die Siegerehrung nahmen Stadtbrandmeister Karl Jungcurt, dessen Stellvertreter Matthias Müller, Horst Beckemeier, Niklas Nürge und Feuerschutzausschuss-Vorsitzender Karl-Heinz Schwier vor.

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IlseDas Team Gorspen-Vahlsen gewinnt die Stadtmeisterschaft der JugendfeuerwehrUlrich WestermannPetershagen-Ilse (Wes). Beim Pokalorientierungswandern der Jugendfeuerwehr Petershagen lief Team Gorspen-Vahlsen I zu großer Form auf. Maleen Dorgeloh, Frauke Walter, Lisa Wittkamp, Hannes Groß, Fynn Mika Kerpen und Pit Knoop holten mit 193,4 Punkten die Stadtmeisterschaft. Platz zwei mit 168 Zählern sicherten sich die niedersächsischen Gäste aus Wiedensahl (168). Es folgte die Mannschaft aus Wietersheim (157,5). Diese Platzierung ist mit der Gastgeberrolle beim Orientierungswandern im Jahr 2020 verbunden. Am Samstag gingen in Ilse 16 Mannschaften an den Start. Die Jungen und Mädchen mussten unterwegs sechs Stationen aufsuchen, um dort Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Dabei legte jede Gruppe mindestens 3,8 Kilometer zurück. Jugendfeuerwehr und Löschgruppe Ilse hatten einen abwechslungsreichen Parcours zusammengestellt. Die Jungen und Mädchen von zehn bis 18 Jahren waren mit großer Begeisterung bei der Sache. Die Stationen waren am Schützenhaus, auf dem Außengelände des Kindergartens, beim Ilser Löschgruppenführer Olaf Schwenger sowie bei den Familien Deterding, Ehlert und Jäkel eingerichtet worden. Los ging es am Feuerwehrgerätehaus. Dort schickten Stadtjugendfeuerwehrwart Niklas Nürge, der Ilser Jugendfeuerwehrwart Kevin Reinkensmeier sowie dessen Stellvertreter Marvin Meyer und Nico Eikmeier die Mannschaften auf die Reise. Eine Gruppe setzte sich aus mindestens sechs Personen zusammen. Insgesamt machten sich weit über 100 Jungfeuerwehrleute in zwei Richtungen im Abstand von fünf Minuten auf den Weg. Interessierte Beobachter an den Geschicklichkeitsständen waren Stadtbrandmeister Karl Jungcurt, Kreisjugendfeuerwehrwart Horst Beckemeier und weitere Feuerwehrführungskräfte auf Alarmkreis- und Zugebene. Neben Ortsbürgermeister Frank Ruthenkolk hatten sich zahlreiche Einwohner aus Ilser am Feuerwehrgerätehaus eingefunden. Beim Eierlauf ging es darum, einen Parcours mit Wippe, Rutsche, Leiter, Tunnel und weiteren Hindernissen so schnell wie möglich zu absolvieren. Nachdem das Ei auf einem Löffel lag, wurde die Zeitmessung in Gang gesetzt. An einer weiteren Station standen sechs Knoten im Mittelpunkt. Dabei ging es um Kreuzknoten, Mastwurf, doppelter Achter sowie Schoten-, Zimmermanns- und Ankerstich. Verlangt wurde, diese Knoten zu erraten und dann mit verbundenen Augen nachzumachen. Zu den weiteren Aufgaben gehörte es, Musikstücke zu erkennen und bei einem Schwammspiel soviel Wasser wie möglich vom Start ins Ziel zu bringen. Zur guten Stimmung trugen einige „Gesichtstreffer“ bei. „Kein Problem, ist ja nur Wasser“, meinte ein Junge, dessen Hemd pitschnass geworden war. Punkte gab es auch an der Leitergolf-Station. Dort mussten an beiden Bänderseiten befestigte Kugeln aus vier Metern Entfernung so genau geworfen werden, dass sie sich um die Querstangen wickelten. Auch ein Fragespiel stand auf dem Programm. Dabei ging es unter anderem um das grüne Feuerwehr-Maskottchen (Grisu), die Länge eines B-Schlauches (20 Meter), die Abkürzung HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug), „Feuerwehrmarmelade“ (Mett), die Reichweite einer dreiteiligen Schiebeleiter (zwölf Meter), die Notrufnummer der Feuerwehr (112) und die Zahl der Löschgruppen in der Stadt Petershagen (25). Bei falschen Antworten musste der Betreuer der Gruppe eine Strafrunde mit einem Bobbycar drehen. Auch die Jugendwarte traten zum Wettkampf an und mussten etwa die Löschfuppen der Stadt aufzähöen: Platz eins holten Lennart Schultz und Lukas Humke vom Team Bierde II. Die Siegerehrung nahmen Stadtbrandmeister Karl Jungcurt, dessen Stellvertreter Matthias Müller, Horst Beckemeier, Niklas Nürge und Feuerschutzausschuss-Vorsitzender Karl-Heinz Schwier vor.