Blume: Schloss-Areal als Ganzes erhalten

Oliver Plöger

Einen Leerstand im Schloss Petershagen will niemand. Auch die Stadt nicht. MT- - © Foto: Oliver Plöger
Einen Leerstand im Schloss Petershagen will niemand. Auch die Stadt nicht. MT- (© Foto: Oliver Plöger)

Petershagen (mt). Die Stadt Petershagen legt Wert auf eine Nachfolgenutzung des zum Verkauf anstehenden Schlosses. „Ich bedauere die Aufgabe des Gastronomie- und Übernachtungsbetriebes,“ so Bürgermeister Dieter Blume gegenüber dem MT, und: „Das Schloss als ortsbildprägendes Gebäude ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.“ Insofern habe auch die Stadt Petershagen an einer geregelten Nachfolgenutzung Interesse.

Wünschenswert wäre eine Nutzung, die das Areal in der Gesamtheit erhält und die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt. „Inwieweit die Stadt Petershagen dabei eine Rolle spielen wird,“ so Dieter Blume „ist aufgrund der fehlenden politischen Beratung derzeit nicht zu sagen.“

Der Schlossbetrieb schließt zum 31. August. Bis dahin finden alle gebuchten Feste und Events statt. Die Immobilie wird derzeit auf der Internetseite des Immobilienunternehmens Engel & Völkers für 1,65 Millionen Euro angeboten. Die Betreiberfamilie Hestermann hatte sich über zehn Jahre um ein tragfähiges Modell für eine sichere Zukunft bemüht – ohne Erfolg, wie sich in den vergangenen Wochen herausgestellt hatte (MT berichtete).

Klaus Hestermann (88), noch Konzessionär des Schlosses, könnte sich eine kulturelle Nutzung des Gebäudes vorstellen – er hat hier ein umfangreiches Museum zum Schloss und zur Petershäger Geschichte zusammengetragen.

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Blume: Schloss-Areal als Ganzes erhaltenOliver PlögerPetershagen (mt). Die Stadt Petershagen legt Wert auf eine Nachfolgenutzung des zum Verkauf anstehenden Schlosses. „Ich bedauere die Aufgabe des Gastronomie- und Übernachtungsbetriebes,“ so Bürgermeister Dieter Blume gegenüber dem MT, und: „Das Schloss als ortsbildprägendes Gebäude ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.“ Insofern habe auch die Stadt Petershagen an einer geregelten Nachfolgenutzung Interesse. Wünschenswert wäre eine Nutzung, die das Areal in der Gesamtheit erhält und die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt. „Inwieweit die Stadt Petershagen dabei eine Rolle spielen wird,“ so Dieter Blume „ist aufgrund der fehlenden politischen Beratung derzeit nicht zu sagen.“ Der Schlossbetrieb schließt zum 31. August. Bis dahin finden alle gebuchten Feste und Events statt. Die Immobilie wird derzeit auf der Internetseite des Immobilienunternehmens Engel & Völkers für 1,65 Millionen Euro angeboten. Die Betreiberfamilie Hestermann hatte sich über zehn Jahre um ein tragfähiges Modell für eine sichere Zukunft bemüht – ohne Erfolg, wie sich in den vergangenen Wochen herausgestellt hatte (MT berichtete). Klaus Hestermann (88), noch Konzessionär des Schlosses, könnte sich eine kulturelle Nutzung des Gebäudes vorstellen – er hat hier ein umfangreiches Museum zum Schloss und zur Petershäger Geschichte zusammengetragen.