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Update: Feuerwehr löscht Brand in Maaslingen

veröffentlicht

Petershagen-Maaslingen (mt). Ein Wohnhausbrand an der Straße Vor der Heide in nordwestlicher Maaslinger Ortslage hielt am Mittwochnachmittag die Freiwillige Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte in Atem. Die Alarmierung erfolgte um 14.18 Uhr. Im Gebäude befanden sich bei Ausbruch des Brandes zwei Personen, ein 91-jähriger Mann und dessen 63-jähriger Schwiegersohn. Beide konnten noch rechtzeitig das Gebäude verlassen.

Die Einsatzleitung hatte Brandoberinspektor Horst Beckemeier. Er wies darauf hin, dass der jüngere der beiden Männer mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Mindener Johannes-Wesling-Klinikum eingeliefert worden sei. Die Ursache des Feuers ist bisher unbekannt. Im betroffenen Gebäudetrakt besteht Einsturzgefahr. „Wir haben die Brandstelle beschlagnahmt und werden die Ermittlungen aufnehmen. Die Schadenshöhe dürfte im sechsstelligen Bereich liegen. Wir gehen von mindestens 100 000 Euro aus“, betonte ein Kripobeamter gestern Nachmittag.

Update: Feuerwehr löscht Brand in Maaslingen

Alarmiert wurden neun Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Petershagen. Im Einsatz waren die Wehrleute aus Maaslingen, Meßlingen, Eldagsen, Südfelde, Petershagen, Ovenstädt, Lahde, Windheim und Frille, insgesamt 65 Personen. Die Teleskopmastbühne war in Bereitstellung, wurde letztlich aber doch nicht benötigt. Die Feuerwehrleute nahmen Löschangriffe von der Vorder- und Rückseite des Gebäudes vor.

Als Wasserentnahmestellen standen den Einsatzkräften ein Unterflurhydrant und ein 200 Meter entfernter Löschteich zur Verfügung. „Das Feuer ist im Erdgeschoss des Gebäudes ausgebrochen und hat sich schnell bis auf die obere Etage ausgedehnt. Teilweise hatten wir es mit offenen Flammen zu tun. Aufgrund der starken Verqualmung mussten Atemschutzgeräteträger-Trupps eingesetzt werden. Um 15.15 Uhr hatten wir das Feuer unter Kontrolle. Bei der Einstufung handelt es sich um die Kategorie Mittelbrand“, so Beckemeier. Die Feuerwehrleute benutzten Steckleitern, um von der Straßenseite aus durch die Fenster in den Innenbereich des Gebäudes zu gelangen. Schubladen mit persönlichen Unterlagen der Bewohner konnten nach draußen gebracht werden.

Zudem musste eine Eisschicht, die sich aus dem Löschwasser auf der Zuwegung zum rückwärtigen Gebäudeteil gebildet hatte, mit Sand und Salz abgestreut werden. Gegen die starke Verqualmung kam ein Überdruckbelüfter zum Einsatz. Für die Sicherheitswache nach Einsatzende waren die Löschgruppen Maaslingen und Eldagsen zuständig. Die durchnässten und verschmutzten Löschwasserschläuche wurden auf einem Treckeranhänger für den Transport zum städtischen Bauhof in Lahde gesammelt.

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Update: Feuerwehr löscht Brand in MaaslingenPetershagen-Maaslingen (mt). Ein Wohnhausbrand an der Straße Vor der Heide in nordwestlicher Maaslinger Ortslage hielt am Mittwochnachmittag die Freiwillige Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte in Atem. Die Alarmierung erfolgte um 14.18 Uhr. Im Gebäude befanden sich bei Ausbruch des Brandes zwei Personen, ein 91-jähriger Mann und dessen 63-jähriger Schwiegersohn. Beide konnten noch rechtzeitig das Gebäude verlassen. Die Einsatzleitung hatte Brandoberinspektor Horst Beckemeier. Er wies darauf hin, dass der jüngere der beiden Männer mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Mindener Johannes-Wesling-Klinikum eingeliefert worden sei. Die Ursache des Feuers ist bisher unbekannt. Im betroffenen Gebäudetrakt besteht Einsturzgefahr. „Wir haben die Brandstelle beschlagnahmt und werden die Ermittlungen aufnehmen. Die Schadenshöhe dürfte im sechsstelligen Bereich liegen. Wir gehen von mindestens 100 000 Euro aus“, betonte ein Kripobeamter gestern Nachmittag. Alarmiert wurden neun Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Petershagen. Im Einsatz waren die Wehrleute aus Maaslingen, Meßlingen, Eldagsen, Südfelde, Petershagen, Ovenstädt, Lahde, Windheim und Frille, insgesamt 65 Personen. Die Teleskopmastbühne war in Bereitstellung, wurde letztlich aber doch nicht benötigt. Die Feuerwehrleute nahmen Löschangriffe von der Vorder- und Rückseite des Gebäudes vor. Als Wasserentnahmestellen standen den Einsatzkräften ein Unterflurhydrant und ein 200 Meter entfernter Löschteich zur Verfügung. „Das Feuer ist im Erdgeschoss des Gebäudes ausgebrochen und hat sich schnell bis auf die obere Etage ausgedehnt. Teilweise hatten wir es mit offenen Flammen zu tun. Aufgrund der starken Verqualmung mussten Atemschutzgeräteträger-Trupps eingesetzt werden. Um 15.15 Uhr hatten wir das Feuer unter Kontrolle. Bei der Einstufung handelt es sich um die Kategorie Mittelbrand“, so Beckemeier. Die Feuerwehrleute benutzten Steckleitern, um von der Straßenseite aus durch die Fenster in den Innenbereich des Gebäudes zu gelangen. Schubladen mit persönlichen Unterlagen der Bewohner konnten nach draußen gebracht werden. Zudem musste eine Eisschicht, die sich aus dem Löschwasser auf der Zuwegung zum rückwärtigen Gebäudeteil gebildet hatte, mit Sand und Salz abgestreut werden. Gegen die starke Verqualmung kam ein Überdruckbelüfter zum Einsatz. Für die Sicherheitswache nach Einsatzende waren die Löschgruppen Maaslingen und Eldagsen zuständig. Die durchnässten und verschmutzten Löschwasserschläuche wurden auf einem Treckeranhänger für den Transport zum städtischen Bauhof in Lahde gesammelt.