Maßnahmen verlängert: Diese Corona-Regeln gelten jetzt in NRW Angesichts der weiterhin hohen Zahl an Infektionen in der Bevölkerung verlängert die NRW-Landesregierung die derzeit geltenden Corona-Regelungen bis Ende August. So bleibt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehr bestehen, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte. Die Verlängerung der Corona-Regelungen tritt ab kommenden Donnerstag (28. Juli) in Kraft und gilt zunächst bis zum 25. August. Weiterhin Bestand hat außerdem die Maskenpflicht in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und vorerkrankte Menschen zu schützen. Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen wie etwa Asyl- und Flüchtlingsunterkünften oder Gemeinschaftsunterkünften für Wohnungslose bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen in Kraft. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann nach Angaben des Ministeriums für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen. Zahl der Intensivpatienten steigt wieder Auch die Test-und-Quarantäneverordnung wird verlängert. Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht jedoch die Möglichkeit der Freitestung. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer Bürgertest oder ein PCR-Test erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Zahl der Menschen, die mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt werden müssen, steigt weiter an. Mit Stand vom Mittwoch liege ihre Zahl bei 1330, schreibt das Robert Koch-Institut in seinem Corona-Wochenbericht am Donnerstagabend unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Eine Woche zuvor waren es 1238. Auch die Sterbefallzahlen stiegen an, allerdings bisher nur leicht. (epd/dpa)
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Maßnahmen verlängert: Diese Corona-Regeln gelten jetzt in NRW

Die Maske bleibt Teil des Alltags vieler Menschen in NRW. © Sina Schuldt

Angesichts der weiterhin hohen Zahl an Infektionen in der Bevölkerung verlängert die NRW-Landesregierung die derzeit geltenden Corona-Regelungen bis Ende August. So bleibt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehr bestehen, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte. Die Verlängerung der Corona-Regelungen tritt ab kommenden Donnerstag (28. Juli) in Kraft und gilt zunächst bis zum 25. August.

Weiterhin Bestand hat außerdem die Maskenpflicht in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und vorerkrankte Menschen zu schützen. Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen wie etwa Asyl- und Flüchtlingsunterkünften oder Gemeinschaftsunterkünften für Wohnungslose bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen in Kraft. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden.

In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann nach Angaben des Ministeriums für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.

Zahl der Intensivpatienten steigt wieder

Auch die Test-und-Quarantäneverordnung wird verlängert. Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht jedoch die Möglichkeit der Freitestung. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer Bürgertest oder ein PCR-Test erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus.

Die Zahl der Menschen, die mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt werden müssen, steigt weiter an. Mit Stand vom Mittwoch liege ihre Zahl bei 1330, schreibt das Robert Koch-Institut in seinem Corona-Wochenbericht am Donnerstagabend unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Eine Woche zuvor waren es 1238. Auch die Sterbefallzahlen stiegen an, allerdings bisher nur leicht. (epd/dpa)

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