75. Jahrestag des Massakers von Babi Jar: Ein Überlebender erinnert sich

Ilja Regier

Vor dem jüdischen Denkmal „Menorah“ im Babi-Jar-Park hält Vasyl Mychailovsky inne und gedenkt den Opfern. Er selbst durfte als einer von wenigen weiterleben. MT- - © Foto: Ilja Regier
Vor dem jüdischen Denkmal „Menorah“ im Babi-Jar-Park hält Vasyl Mychailovsky inne und gedenkt den Opfern. Er selbst durfte als einer von wenigen weiterleben. MT- (© Foto: Ilja Regier)

Kiew (mt). Dem Massaker von Babi Jar ist Vasyl Mychailovsky im September 1941 als kleiner Junge knapp entronnen. Zum 75. Jahrestag erinnerte er sich an sein wundersames Überleben - direkt am Ort des nationalsozialistischen Verbrechens in Kiew: „Meine Geschichte ist eine seltene, weil ich selbst nur einer von wenigen bin.“