Jörg spielt Flipper - © Foto: Philipp Brandstädter/dpa
Jörg ist Flipper-Fan. (© Foto: Philipp Brandstädter/dpa)

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Kugeln flitzen im Leuchtkasten

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Sie heißen Star Trek, Indiana Jones und Familie Feuerstein. Sie leuchten und flimmern und dudeln Melodien vor sich hin.

Die Rede ist von Flipper-Automaten. Darin werden Kugeln aus Metall über ein Spielfeld geschnipst. Und zwar mit Hilfe von kleinen Hebeln: den Flippern.

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«Die Kugel im Spiel halten und Punkte sammeln, darauf kommt es an», sagt Jörg Meißner. Er ist Flipper-Fan und hat viele Automaten zu Hause.

Jörg guckt durch eine Glasplatte auf das Spiel. An den beiden Seiten des Automaten gibt es jeweils einen Knopf. Damit lassen die Flipper sich bewegen. «Die Finger müssen immer an den Knöpfen bleiben, denn man muss schnell reagieren können.»

Jörg fängt die
hinabrollende Kugel geschickt mit dem rechten Flipper ab. Dann schnipst er sie zurück in eines der vielen Zielfelder. Es gibt Kegel, Fußball-Tore, Basketball-Körbe und Monster zu treffen - je nach Flipper-Automat. Zu gewinnen gibt es Punkte, Freirunden und Extrabälle.

Heute sieht man die Automaten nur noch selten in Restaurants oder Cafés. Aber früher standen die bunten Geräte in vielen Lokalen, Kneipen und Jugendräumen herum. Flippern war früher unheimlich beliebt. Jörg Meißner liebt es immer noch.

«Als kleiner Junge habe ich an diesen Automaten mein ganzes Taschengeld verzockt», gibt Jörg zu. Denn in viele Flipper muss man eine Münze werfen, damit man spielen kann.

Irgendwann hatte Jörg genug Geld gespart, um sich seinen eigenen Flipper-Automaten zu kaufen. Mit dieser blinkenden Kiste begann eine große Sammel-Leidenschaft. Heute stehen in Jörgs Garage fast 40 Automaten. Viele von ihnen könnte man auch in einem Museum ausstellen. Denn die Geräte sind selten geworden.

Jörg spielt nur zum Spaß. Andere trainieren richtig hart, um damit Geld zu verdienen. Zum Beispiel auf Turnieren wie der Weltmeisterschaft in Schweden.
Dort treten die besten Flipper-Spieler der Welt gegeneinander an.

Vom Nagelbrett zum Flipperspiel

Wohin die Kugel rollt

Wettstreit um die Höchstpunktzahl

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DEUKugeln flitzen im LeuchtkastenSie heißen Star Trek, Indiana Jones und Familie Feuerstein. Sie leuchten und flimmern und dudeln Melodien vor sich hin.Die Rede ist von Flipper-Automaten. Darin werden Kugeln aus Metall über ein Spielfeld geschnipst. Und zwar mit Hilfe von kleinen Hebeln: den Flippern.«Die Kugel im Spiel halten und Punkte sammeln, darauf kommt es an», sagt Jörg Meißner. Er ist Flipper-Fan und hat viele Automaten zu Hause.Jörg guckt durch eine Glasplatte auf das Spiel. An den beiden Seiten des Automaten gibt es jeweils einen Knopf. Damit lassen die Flipper sich bewegen. «Die Finger müssen immer an den Knöpfen bleiben, denn man muss schnell reagieren können.»Jörg fängt diehinabrollende Kugel geschickt mit dem rechten Flipper ab. Dann schnipst er sie zurück in eines der vielen Zielfelder. Es gibt Kegel, Fußball-Tore, Basketball-Körbe und Monster zu treffen - je nach Flipper-Automat. Zu gewinnen gibt es Punkte, Freirunden und Extrabälle.Heute sieht man die Automaten nur noch selten in Restaurants oder Cafés. Aber früher standen die bunten Geräte in vielen Lokalen, Kneipen und Jugendräumen herum. Flippern war früher unheimlich beliebt. Jörg Meißner liebt es immer noch.«Als kleiner Junge habe ich an diesen Automaten mein ganzes Taschengeld verzockt», gibt Jörg zu. Denn in viele Flipper muss man eine Münze werfen, damit man spielen kann.Irgendwann hatte Jörg genug Geld gespart, um sich seinen eigenen Flipper-Automaten zu kaufen. Mit dieser blinkenden Kiste begann eine große Sammel-Leidenschaft. Heute stehen in Jörgs Garage fast 40 Automaten. Viele von ihnen könnte man auch in einem Museum ausstellen. Denn die Geräte sind selten geworden.Jörg spielt nur zum Spaß. Andere trainieren richtig hart, um damit Geld zu verdienen. Zum Beispiel auf Turnieren wie der Weltmeisterschaft in Schweden.Dort treten die besten Flipper-Spieler der Welt gegeneinander an.Vom Nagelbrett zum FlipperspielWohin die Kugel rolltWettstreit um die Höchstpunktzahl