Ein sehr gefräßiger Krebs - © Foto: Karsten Grabow/dpa
Der Kalikokrebs frisst alles, was ihm zwischen die Scheren kommt. (© Foto: Karsten Grabow/dpa)

Ein sehr gefräßiger Krebs

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Fressen, das macht dieser Krebs richtig gern. Auf seinem Speiseplan steht alles, was ihm zwischen die Scheren kommt: Insekten, Wasserpflanzen, Schnecken, Muscheln und kleine Wirbeltiere wie Molch- oder Froschlarven.

Die Rede ist vom Kalikokrebs. Er lebt in Frischwasser - also etwa in Flüssen und wird ungefähr so groß wie die Handfläche eines Erwachsenen. Ursprünglich kommt er aus Nordamerika. Aber vor mehr als 20 Jahren wurde er bei uns in Deutschland eingeschleppt. Seitdem hat er sich stark im Südwesten vermehrt.

Links zum Thema
Nabu über den Kalikokrebs
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen über den Kalikokrebs

Forscher machen sich deswegen langsam Sorgen: Weil der Kalikokrebs einen so großen Appetit hat, ist er eine Gefahr für andere Tiere. Experten versuchen nun, sie besser vor ihm zu schützen. Dazu benutzen sie zum Beispiel Baumstämme als Zäune, damit sich der Kalikokrebs nicht weiter ausbreiten kann.

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Ein sehr gefräßiger KrebsFressen, das macht dieser Krebs richtig gern. Auf seinem Speiseplan steht alles, was ihm zwischen die Scheren kommt: Insekten, Wasserpflanzen, Schnecken, Muscheln und kleine Wirbeltiere wie Molch- oder Froschlarven.Die Rede ist vom Kalikokrebs. Er lebt in Frischwasser - also etwa in Flüssen und wird ungefähr so groß wie die Handfläche eines Erwachsenen. Ursprünglich kommt er aus Nordamerika. Aber vor mehr als 20 Jahren wurde er bei uns in Deutschland eingeschleppt. Seitdem hat er sich stark im Südwesten vermehrt.Forscher machen sich deswegen langsam Sorgen: Weil der Kalikokrebs einen so großen Appetit hat, ist er eine Gefahr für andere Tiere. Experten versuchen nun, sie besser vor ihm zu schützen. Dazu benutzen sie zum Beispiel Baumstämme als Zäune, damit sich der Kalikokrebs nicht weiter ausbreiten kann.