Elektrisierend: Kreis Minden-Lübbecke ist Blitz-Hochburg in NRW Minden/Dortmund (lnw). Im vergangenen Jahr hat der Blitz innerhalb von Nordrhein-Westfalen am häufigsten im Kreis Minden-Lübbecke - 1.671 Mal - eingeschlagen. Auf Platz zwei kam der Kreis Lippe mit 1.638 Einschlägen, wie der Blitz-Informationsdienst von Siemens am Dienstag mitteilte. Auch im Hochsauerlandkreis (1.438 Fälle) und im Kreis Steinfurt (1.383) zählten die Experten besonders viele Erdblitze. Es folgten der Kreis Borken, der Rhein-Sieg-Kreis und die Kreise Höxter und Euskirchen mit allesamt deutlich über 1.000 Blitzeinschlägen. Am seltensten kam es zu solchen Phänomenen in Herne mit nur 22 Fällen, in Remscheid (49) und Bonn (52). Als Bundesland lag NRW mit einer Dichte von 0,87 registrierten Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer nahe am Bundesdurchschnitt von 0,9 Einschlägen. Insgesamt sei 2019 ein blitzarmes Jahr gewesen - mit rund 329.000 Einschlägen in Deutschland, also 26 Prozent weniger als 2018. Der Grund: Es sei zu trocken gewesen. Gewitter benötigten Hitze und Feuchtigkeit. Deutschlands Blitzhauptstadt war demnach Speyer in Rheinland-Pfalz. Der 12. Juni wurde als blitzreichster Tag 2019 genannt. 2018 sah es im Kreis Minden-Lübbecke noch anders aus Der Elektro- und Technologiekonzern analysiert seit 1991 die registrierten Blitze und sendet Warnhinweise an die Gewitteralarm-Kunden wie Wetterdienste, Versicherungen, Industrieunternehmen aller Branchen oder auch Betreiber von Stromnetzen. Blitze können Schäden an elektrischen Geräten verursachen. Hochempfindliche Elektronik in Fernsehern, Satellitenempfängern, Waschmaschinen oder Industriesteuerungen kann sogar auch dann beschädigt werden, wenn der Blitz in größerer Entfernung einschlägt. Interessant: 2018 schlug der Blitz im Kreis Minden-Lübbecke noch am seltensten ein.

Elektrisierend: Kreis Minden-Lübbecke ist Blitz-Hochburg in NRW

Gewitter brauchen Hitze und Feuchtigkeit (Symbolbild). © Pixabay

Minden/Dortmund (lnw). Im vergangenen Jahr hat der Blitz innerhalb von Nordrhein-Westfalen am häufigsten im Kreis Minden-Lübbecke - 1.671 Mal - eingeschlagen. Auf Platz zwei kam der Kreis Lippe mit 1.638 Einschlägen, wie der Blitz-Informationsdienst von Siemens am Dienstag mitteilte. Auch im Hochsauerlandkreis (1.438 Fälle) und im Kreis Steinfurt (1.383) zählten die Experten besonders viele Erdblitze. Es folgten der Kreis Borken, der Rhein-Sieg-Kreis und die Kreise Höxter und Euskirchen mit allesamt deutlich über 1.000 Blitzeinschlägen. Am seltensten kam es zu solchen Phänomenen in Herne mit nur 22 Fällen, in Remscheid (49) und Bonn (52).

Als Bundesland lag NRW mit einer Dichte von 0,87 registrierten Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer nahe am Bundesdurchschnitt von 0,9 Einschlägen. Insgesamt sei 2019 ein blitzarmes Jahr gewesen - mit rund 329.000 Einschlägen in Deutschland, also 26 Prozent weniger als 2018. Der Grund: Es sei zu trocken gewesen. Gewitter benötigten Hitze und Feuchtigkeit. Deutschlands Blitzhauptstadt war demnach Speyer in Rheinland-Pfalz. Der 12. Juni wurde als blitzreichster Tag 2019 genannt.

2018 sah es im Kreis Minden-Lübbecke noch anders aus

Der Elektro- und Technologiekonzern analysiert seit 1991 die registrierten Blitze und sendet Warnhinweise an die Gewitteralarm-Kunden wie Wetterdienste, Versicherungen, Industrieunternehmen aller Branchen oder auch Betreiber von Stromnetzen. Blitze können Schäden an elektrischen Geräten verursachen. Hochempfindliche Elektronik in Fernsehern, Satellitenempfängern, Waschmaschinen oder Industriesteuerungen kann sogar auch dann beschädigt werden, wenn der Blitz in größerer Entfernung einschlägt.

Interessant: 2018 schlug der Blitz im Kreis Minden-Lübbecke noch am seltensten ein.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.