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Zusammenhalten vom Balkon aus

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Balkon-Musik - © Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa
Musiker auf dem Balkon: Solche Aktionen gibt es momentan häufiger. (© Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa)

Trompete, Geige, Gitarre - oder doch Gesang? Von Balkonen und aus Fenstern machen Menschen gerade im ganzen Land Musik. Und das ist nicht die einzige Aktion, bei der man einfach von zu Hause aus mitmachen kann. Gerade verbreiten sich eine ganze Reihe bunter Ideen.

Am vergangenen Sonntag zum Beispiel spielten oder sangen Menschen die «Ode an die Freude» - gleichzeitig um 18 Uhr in verschiedenen Städten. Das Lied ist die Hymne von Europa. Vielleicht kennst du auch nur Teile des Textes, zum Beispiel «Freude, schöner Götterfunken». Die Evangelische Kirche rief dazu auf, abends um 19 Uhr das Lied «Der Mond ist aufgegangen» aus dem Fenster zu singen.

Viele Leute haben auf Musik-Plattformen eigene «Corona-Playlists» erstellt. Bei der Liste eines Radiosenders ist etwa das Lied «Küssen verboten» dabei. Das wurde natürlich lange geschrieben, bevor sich das neue Coronavirus ausbreitete. Aber da man jetzt Abstand halten soll, passt es gut dazu.

Eine andere Idee ist es, abends aus den Häusern heraus zu klatschen und zu jubeln. Der Applaus gilt denen, die zum Beispiel in Krankenhäusern oder Supermärkten arbeiten. Denn ihre Arbeit ist gerade besonders wichtig.

Ein Experte aus der Krankenpflege findet aber: Es gibt momentan andere Probleme. «Es wäre wichtig, dass sich alle dafür einsetzen, dass das Gesundheitspersonal genügend Schutzkleidung hat», sagt er. Trotzdem komme die Dankbarkeit bei den Leuten an.

Wer lieber malt statt zu singen, kann ebenfalls mitmachen: Manche Kinder malen etwa einen Regenbogen und hängen ihn ins Fenster. So erkennst du von außen, in welchen Häusern andere Kinder wohnen. Richtig gut klappen solche Aktionen natürlich nur, wenn möglichst viele mitmachen. Doch nicht alle kriegen immer davon mit.

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DEUZusammenhalten vom Balkon ausTrompete, Geige, Gitarre - oder doch Gesang? Von Balkonen und aus Fenstern machen Menschen gerade im ganzen Land Musik. Und das ist nicht die einzige Aktion, bei der man einfach von zu Hause aus mitmachen kann. Gerade verbreiten sich eine ganze Reihe bunter Ideen.Am vergangenen Sonntag zum Beispiel spielten oder sangen Menschen die «Ode an die Freude» - gleichzeitig um 18 Uhr in verschiedenen Städten. Das Lied ist die Hymne von Europa. Vielleicht kennst du auch nur Teile des Textes, zum Beispiel «Freude, schöner Götterfunken». Die Evangelische Kirche rief dazu auf, abends um 19 Uhr das Lied «Der Mond ist aufgegangen» aus dem Fenster zu singen.Viele Leute haben auf Musik-Plattformen eigene «Corona-Playlists» erstellt. Bei der Liste eines Radiosenders ist etwa das Lied «Küssen verboten» dabei. Das wurde natürlich lange geschrieben, bevor sich das neue Coronavirus ausbreitete. Aber da man jetzt Abstand halten soll, passt es gut dazu.Eine andere Idee ist es, abends aus den Häusern heraus zu klatschen und zu jubeln. Der Applaus gilt denen, die zum Beispiel in Krankenhäusern oder Supermärkten arbeiten. Denn ihre Arbeit ist gerade besonders wichtig.Ein Experte aus der Krankenpflege findet aber: Es gibt momentan andere Probleme. «Es wäre wichtig, dass sich alle dafür einsetzen, dass das Gesundheitspersonal genügend Schutzkleidung hat», sagt er. Trotzdem komme die Dankbarkeit bei den Leuten an.Wer lieber malt statt zu singen, kann ebenfalls mitmachen: Manche Kinder malen etwa einen Regenbogen und hängen ihn ins Fenster. So erkennst du von außen, in welchen Häusern andere Kinder wohnen. Richtig gut klappen solche Aktionen natürlich nur, wenn möglichst viele mitmachen. Doch nicht alle kriegen immer davon mit.