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Was für Mädchen anders ist

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Mädchen in Berlin - © Foto: Dirk Dehmel/Autodoc/dpa
Mädchen haben in vielen Ländern nicht die gleichen Rechte wie Jungen. (© Foto: Dirk Dehmel/Autodoc/dpa)

Auf der Welt leben etwa gleich viele Jungen und Mädchen. Trotzdem haben Mädchen in vielen Ländern nicht die gleichen Rechte. An diesem Freitag wollen Menschen auf diese Probleme aufmerksam machen. Dabei geht es auch um Schulen, Berufe, Farben und Zahlen.

SCHULEN: Morgens geht's zur Schule! Hier in Deutschland ist das ganz normal, natürlich auch für Mädchen. In vielen Ländern der Welt ist das aber nicht so. Experten sagen: Oft ist Armut der Grund. Eltern fehlt zum Beispiel genug Geld, um Materialien für die Schule zu kaufen. Dann darf vielleicht nur der Junge in die Schule gehen. Oder Mädchen müssen zu Hause helfen, statt Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen.

BERUFE: In manchen Berufen sieht man mehr Männer, in anderen mehr Frauen. Aber muss das eigentlich so sein? Am Welt-Mädchentag übernehmen einige Mädchen für einen Tag wichtige Posten. Sie arbeiten zum Beispiel im Büro einer Politikerin oder eines Firmenchefs. Andere dürfen im Cockpit eines Flugzeugs mitfliegen. So soll Mädchen klarer werden, was sie alles erreichen können.

FARBEN: Eine pinke Kirche? Am Weltmädchen-Tag gibt es so etwas tatsächlich. Gleich mehrere bekannte Gebäude werden an diesem Freitag in Pink angeleuchtet, zum Beispiel Rathäuser, Fernsehtürme und andere Wahrzeichen. Damit wollen die Organisatoren darauf aufmerksam machen, dass Mädchen die gleichen Rechte haben sollten wie Jungen.

ZAHLEN: Ungefähr zehn Millionen Kinder unter 14 Jahren leben momentan in Deutschland. Etwa die Hälfte sind Jungen, die andere Hälfte Mädchen. Allein im vergangenen Jahr kamen fast 400 000 Mädchen in Deutschland zur Welt. Etwa so viele Menschen leben zum Beispiel in der Großstadt Bochum im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der beliebteste Vorname bei diesen Mädchen war übrigens Marie.

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DEUWas für Mädchen anders istAuf der Welt leben etwa gleich viele Jungen und Mädchen. Trotzdem haben Mädchen in vielen Ländern nicht die gleichen Rechte. An diesem Freitag wollen Menschen auf diese Probleme aufmerksam machen. Dabei geht es auch um Schulen, Berufe, Farben und Zahlen.SCHULEN: Morgens geht's zur Schule! Hier in Deutschland ist das ganz normal, natürlich auch für Mädchen. In vielen Ländern der Welt ist das aber nicht so. Experten sagen: Oft ist Armut der Grund. Eltern fehlt zum Beispiel genug Geld, um Materialien für die Schule zu kaufen. Dann darf vielleicht nur der Junge in die Schule gehen. Oder Mädchen müssen zu Hause helfen, statt Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen.BERUFE: In manchen Berufen sieht man mehr Männer, in anderen mehr Frauen. Aber muss das eigentlich so sein? Am Welt-Mädchentag übernehmen einige Mädchen für einen Tag wichtige Posten. Sie arbeiten zum Beispiel im Büro einer Politikerin oder eines Firmenchefs. Andere dürfen im Cockpit eines Flugzeugs mitfliegen. So soll Mädchen klarer werden, was sie alles erreichen können.FARBEN: Eine pinke Kirche? Am Weltmädchen-Tag gibt es so etwas tatsächlich. Gleich mehrere bekannte Gebäude werden an diesem Freitag in Pink angeleuchtet, zum Beispiel Rathäuser, Fernsehtürme und andere Wahrzeichen. Damit wollen die Organisatoren darauf aufmerksam machen, dass Mädchen die gleichen Rechte haben sollten wie Jungen.ZAHLEN: Ungefähr zehn Millionen Kinder unter 14 Jahren leben momentan in Deutschland. Etwa die Hälfte sind Jungen, die andere Hälfte Mädchen. Allein im vergangenen Jahr kamen fast 400 000 Mädchen in Deutschland zur Welt. Etwa so viele Menschen leben zum Beispiel in der Großstadt Bochum im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der beliebteste Vorname bei diesen Mädchen war übrigens Marie.