Zwölf Neuinfektionen: Kreis-Inzidenz ist so hoch wie seit Mai nicht mehr Minden (mt/lo). Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Mittwoch zwölf Corona-Neuinfektionen registriert. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz nach MT-Berechnungen auf 23,8 an. Das ist der höchste Wert seit Ende Mai. Gestern lag die Inzidenz noch bei 22,2. Der Anstieg erklärt sich damit, dass am Mittwoch vergangener Woche nur sieben positive Tests und damit fünf weniger als heute gemeldet wurden. Die vom MT errechneten Zahlen sind ein Vorgriff auf die morgen gültige Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die für den heutigen Mittwoch bei 22,2 liegt. Damit liegt der Mühlenkreis heute auch offiziell den achten Tag in Folge über dem Schwellenwert der erst seit vorvergangenen Freitag gültigen Inzidenzstufe 0. Das bedeutet, dass ab Freitag, 23. Juli, die nun erfolgten Lockerungen wie zum Beispiel die Wiedereröffnung von Clubs und Disktotheken, das Entfallen der Kontaktbeschränkungen und unterschiedliche weitere Punkte wieder zurückgenommen werden. Die einzige Möglichkeit, das dieses Szenario nicht eintritt: Das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht bis zu diesem Zeitpunkt eine neue Corona-Schutzverordnung, die neue Regelungen beinhaltet. Das NRW-Gesundheitsministerium teilte dazu auf MT-Anfrage mit, dass es keine Auskunft über künftige Regelungen erteilt und verwies in dem Zusammenhang auf die aktuelle Corona-Schutzverordnung mitsamt der Regelungen der Inzidenzstufe 0. Eine Aktualisierung der Allgemeinverfügung für den Kreis Minden-Lübbecke seitens des NRW-Gesundheitsministerium ist inzwischen vorgenommen worden. Welche Neuerungen sich daraus konkret für die Menschen im Kreis ergeben, stellt das Mindener Tageblatt im Laufe des Tages in einer Übersicht dar.   Im Kreisgebiet liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nur noch in der Gemeinde Hille bei 0,0. In Bad Oeynhausen beträgt der Wert 43,2, in Minden 33 und in Espelkamp 24,2. Im restlichen MT-Verbreitungsgebiet folgen die Kommunen Petershagen mit 23,9 und Porta Westfalica mit 22,5. Die Zahl der Menschen, die aufgrund einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden müssen, bleibt im Vergleich zum Vortag unverändert. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden vier Corona-Patienten behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit drei Patienten auf der Intensivstation versorgt. Wie dem tagesaktuellen Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zu entnehmen ist, haben inzwischen 185.497 Menschen im Kreis Minden-Lübbecke die erste Corona-Schutzimpfung erhalten - 651 mehr als Vortag. Das entspricht einer Impfquote von 59,71 Prozent auf die gesamte Kreis-Bevölkerung gerechnet. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r

Zwölf Neuinfektionen: Kreis-Inzidenz ist so hoch wie seit Mai nicht mehr

Symbolbild: © Alex Lehn

Minden (mt/lo). Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Mittwoch zwölf Corona-Neuinfektionen registriert. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz nach MT-Berechnungen auf 23,8 an. Das ist der höchste Wert seit Ende Mai. Gestern lag die Inzidenz noch bei 22,2. Der Anstieg erklärt sich damit, dass am Mittwoch vergangener Woche nur sieben positive Tests und damit fünf weniger als heute gemeldet wurden.

Die vom MT errechneten Zahlen sind ein Vorgriff auf die morgen gültige Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die für den heutigen Mittwoch bei 22,2 liegt. Damit liegt der Mühlenkreis heute auch offiziell den achten Tag in Folge über dem Schwellenwert der erst seit vorvergangenen Freitag gültigen Inzidenzstufe 0. Das bedeutet, dass ab Freitag, 23. Juli, die nun erfolgten Lockerungen wie zum Beispiel die Wiedereröffnung von Clubs und Disktotheken, das Entfallen der Kontaktbeschränkungen und unterschiedliche weitere Punkte wieder zurückgenommen werden.


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Die einzige Möglichkeit, das dieses Szenario nicht eintritt: Das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht bis zu diesem Zeitpunkt eine neue Corona-Schutzverordnung, die neue Regelungen beinhaltet. Das NRW-Gesundheitsministerium teilte dazu auf MT-Anfrage mit, dass es keine Auskunft über künftige Regelungen erteilt und verwies in dem Zusammenhang auf die aktuelle Corona-Schutzverordnung mitsamt der Regelungen der Inzidenzstufe 0.

Eine Aktualisierung der Allgemeinverfügung für den Kreis Minden-Lübbecke seitens des NRW-Gesundheitsministerium ist inzwischen vorgenommen worden. Welche Neuerungen sich daraus konkret für die Menschen im Kreis ergeben, stellt das Mindener Tageblatt im Laufe des Tages in einer Übersicht dar.  

Im Kreisgebiet liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nur noch in der Gemeinde Hille bei 0,0. In Bad Oeynhausen beträgt der Wert 43,2, in Minden 33 und in Espelkamp 24,2. Im restlichen MT-Verbreitungsgebiet folgen die Kommunen Petershagen mit 23,9 und Porta Westfalica mit 22,5.

Die Zahl der Menschen, die aufgrund einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden müssen, bleibt im Vergleich zum Vortag unverändert. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden vier Corona-Patienten behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit drei Patienten auf der Intensivstation versorgt.

Wie dem tagesaktuellen Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zu entnehmen ist, haben inzwischen 185.497 Menschen im Kreis Minden-Lübbecke die erste Corona-Schutzimpfung erhalten - 651 mehr als Vortag. Das entspricht einer Impfquote von 59,71 Prozent auf die gesamte Kreis-Bevölkerung gerechnet.

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Im OWL-Vergleich ist das nach Höxter (66,20 Prozent) und Bielefeld (62,48 Prozent) der drittbeste Wert. Schlusslicht bei den Erstimpfungen ist die Stadt Gütersloh, in der 53,68 Prozent erstimmunisiert sind.

Über den vollen Impfschutz verfügen im Kreis Minden-Lübbecke 148.455 Personen, also 47,79 Prozent. Laut dem Impfbericht wurden am Dienstag 1.514 Menschen im Kreis voll immunisiert. In der aktuellen Kalenderwoche hat die KVWL für den Mühlenkreis insgesamt bereits 5.283 Voll-Immunisierungen registriert - das sind schon jetzt deutlich mehr als halb so viel als in der gesamten vergangenen Woche. Im OWL-Vergleich ist auch dieser Wert hinter Höxter (53,86 Prozent) und Bielefeld (50,83 Prozent) der drittbeste.

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Diese Werte dürften jedoch noch höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen.

Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen 63,5 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 49,8 Prozent (Stand: 21. Juli 2021). Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 60,2 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 47,3 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf (Stand: 21. Juli 2021).

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