Zweite Auszeichnung der Unesco für das Mindener Netzwerk BOA Anerkennung für Bildung / Im März Entscheidung über Minden als "Stadt der Weltdekade" Minden (mt/lkp). Das Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat bei der didacta in Hannover 24 Dekade-Projekte ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal war das Netzwerk BOA aus Minden unter den Projekten. Hervorgehoben wurde die enge Zusammenarbeit von gestandenen Institutionen wie der Kindertagesstätte Ritterstraße und der Eine-Welt-Schule mit außerschulischen Einrichtungen wie dem Interkulturellen Begegnungszentrum Juxbude und der Aktionsgemeinschaft Friedenswoche unter der Leitidee der Bildung für nachhaltige Entwicklung in der oberen Altstadt.Seit dem Beginn der sich von 2005 bis 2014 erstreckenden UN-Dekade haben sich rund 1200 Initiativen in Deutschland um eine Auszeichnung beworben. Mehr als 750 offizielle Dekade-Projekte und neun Kommunen bzw. Städte der Weltdekade konnten ausgezeichnet werden. Nach einem einstimmigen Beschluss des Rates hat sich auch Minden als "Stadt der Weltdekade" beworben. Eine Entscheidung der deutschen UNESCO-Kommission wird für Mitte März erwartet.In der oberen Altstadt sind fünf offizielle UN-Dekade-Projekte ansässig: das Eine-Welt-Dorf, das Netzwerk BOA "Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt", die Internationalen Projekttage der deutschen Unesco-Projekt-Schulen, die NRW-Kampagne "Schulen der Zukunft - Agenda 21 in der Schule" sowie das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften "infernum" der Fernuni Hagen mit ihrem Studienzentrum in der Alten Kirchstraße.Weltweit wird die Dekade von der Unesco, der Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation der Vereinten Nationen, koordiniert. In Deutschland steht die UN-Dekade unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Sie wird von einem Nationalkomitee mit Sitz in Bonn koordiniert, Vorsitzender ist Prof. Dr. Gerhard de Haan von der Freien Universität Berlin.Alle Erwartungen wurden übertroffenEs wurde ein nationaler Aktionsplan erarbeitet, in dem die wichtigsten Ziele und programmatischen Vorhaben für die Umsetzung der Dekade in Deutschland festgehalten sind."Bildung für nachhaltige Entwicklung steht in Deutschland nicht erst am Anfang. Es gibt bereits viele gute Ideen. Sie sind allerdings oftmals - trotz des großen Engagements derer, die in den Initiativen mitmachen - noch nicht sehrbekannt", so Falk Bloech als einer der Motoren der Mindener Projekte. Daher zeichne das Nationalkomitee entsprechende Projekte, Bildungseinrichtungen, Städte und Kommunen als offizielle Projekte bzw. Kommunen der Weltdekade aus.Die Auszeichnung wird vergeben für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Auszeichnung trage dazu bei, die Anliegen der Dekade in Deutschland sichtbar zu machen und gleichzeitig die einzelnen Akteure der nachhaltigen Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen, so Bloech. "Dies ist bisher in einem Maße geschehen, das alle Erwartungen übertroffen hat." www.dekade.org

Zweite Auszeichnung der Unesco für das Mindener Netzwerk BOA

Minden (mt/lkp). Das Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat bei der didacta in Hannover 24 Dekade-Projekte ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal war das Netzwerk BOA aus Minden unter den Projekten.

Der Vorsitzende des Nationalkomitees, Prof. Dr. Gerhard de Haan (links) und der Generalsekretär der Deutschen Unesco-Kommission, Dr. Roland Bernecker (rechts) zeichneten das Netzwerk BOA, vertreten durch Falk Bloech (von links), Heidrun Spanier, Marlene Stücke, Daniela Basti, Juana Menzfeldowski und Birgit Schwenker, aus. - © Foto: privat
Der Vorsitzende des Nationalkomitees, Prof. Dr. Gerhard de Haan (links) und der Generalsekretär der Deutschen Unesco-Kommission, Dr. Roland Bernecker (rechts) zeichneten das Netzwerk BOA, vertreten durch Falk Bloech (von links), Heidrun Spanier, Marlene Stücke, Daniela Basti, Juana Menzfeldowski und Birgit Schwenker, aus. - © Foto: privat

Hervorgehoben wurde die enge Zusammenarbeit von gestandenen Institutionen wie der Kindertagesstätte Ritterstraße und der Eine-Welt-Schule mit außerschulischen Einrichtungen wie dem Interkulturellen Begegnungszentrum Juxbude und der Aktionsgemeinschaft Friedenswoche unter der Leitidee der Bildung für nachhaltige Entwicklung in der oberen Altstadt.

Seit dem Beginn der sich von 2005 bis 2014 erstreckenden UN-Dekade haben sich rund 1200 Initiativen in Deutschland um eine Auszeichnung beworben. Mehr als 750 offizielle Dekade-Projekte und neun Kommunen bzw. Städte der Weltdekade konnten ausgezeichnet werden. Nach einem einstimmigen Beschluss des Rates hat sich auch Minden als "Stadt der Weltdekade" beworben. Eine Entscheidung der deutschen UNESCO-Kommission wird für Mitte März erwartet.

In der oberen Altstadt sind fünf offizielle UN-Dekade-Projekte ansässig: das Eine-Welt-Dorf, das Netzwerk BOA "Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt", die Internationalen Projekttage der deutschen Unesco-Projekt-Schulen, die NRW-Kampagne "Schulen der Zukunft - Agenda 21 in der Schule" sowie das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften "infernum" der Fernuni Hagen mit ihrem Studienzentrum in der Alten Kirchstraße.

Weltweit wird die Dekade von der Unesco, der Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation der Vereinten Nationen, koordiniert. In Deutschland steht die UN-Dekade unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Sie wird von einem Nationalkomitee mit Sitz in Bonn koordiniert, Vorsitzender ist Prof. Dr. Gerhard de Haan von der Freien Universität Berlin.

Alle Erwartungen wurden übertroffen

Es wurde ein nationaler Aktionsplan erarbeitet, in dem die wichtigsten Ziele und programmatischen Vorhaben für die Umsetzung der Dekade in Deutschland festgehalten sind.

"Bildung für nachhaltige Entwicklung steht in Deutschland nicht erst am Anfang. Es gibt bereits viele gute Ideen. Sie sind allerdings oftmals - trotz des großen Engagements derer, die in den Initiativen mitmachen - noch nicht sehr

bekannt", so Falk Bloech als einer der Motoren der Mindener Projekte. Daher zeichne das Nationalkomitee entsprechende Projekte, Bildungseinrichtungen, Städte und Kommunen als offizielle Projekte bzw. Kommunen der Weltdekade aus.

Die Auszeichnung wird vergeben für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Auszeichnung trage dazu bei, die Anliegen der Dekade in Deutschland sichtbar zu machen und gleichzeitig die einzelnen Akteure der nachhaltigen Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen, so Bloech. "Dies ist bisher in einem Maße geschehen, das alle Erwartungen übertroffen hat." www.dekade.org

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