Zwei neue Impfzentren? Kreis sucht Standorte als Alternative zur Sporthalle in Hille Sebastian Radermacher Minden/Hille. Am 30. September 2021 wurde das Impfzentrum des Kreises Minden-Lübbecke in der Sporthalle in Unterlübbe geschlossen, wegen der riesigen Nachfrage ging es am 9. Dezember in abgespeckter Form wieder an den Start. In diesem Zusammenhang sicherte der Kreis eine Begrenzung der Nutzungszeit zu: Die Halle solle den Vereinen so früh wie möglich wieder vollständig zur Verfügung stehen, hieß es zur Wiedereröffnung. An dieser Vorgehensweise soll auch die Meldung nichts ändern, dass Impfzentren in Deutschland nun bis Ende 2022 geöffnet bleiben sollen. Das stellt der Kreis auf MT-Anfrage klar. Das sind die Pläne für die Halle in Hille Die Mehrzwecksporthalle in Unterlübbe komme für diesen erweiterten Nutzungszeitraum nicht in Betracht, betont Kreissprecherin Sabine Ohnesorge. Und die Leiterin des Krisenstabes, Kreisdirektorin Cornelia Schöder, macht deutlich: „Die dort ansässigen Sportvereine waren in ihrem Trainings- und Wettkampfbetrieb bereits im vergangenen Jahr erheblich eingeschränkt. Für diesen Beitrag zur Pandemiebekämpfung und die Bereitschaft, uns nun vorübergehend erneut ihre Halle zu überlassen, gebührt ihnen großer Dank.“ Der Wunsch, dass die Halle „schnellstmöglich“ wieder den Sportlerinnen und Sportlern zur Verfügung stehe, „ist nur allzu verständlich und wir stehen dafür im Wort“, so Schöder. Aus diesem Grund habe die Kreisverwaltung parallel zur Wiedereröffnung des Impfzentrums in Unterlübbe bereits mit der Suche nach alternativen Standorten begonnen.Ein exaktes Datum, bis wann noch im Zentrum in Hille geimpft werden soll und wann eine Nachfolgeregelung an einem anderen Standort umgesetzt werden kann, nennt die Verwaltung offiziell noch nicht. Sabine Ohnesorge bestätigt aber die Aussage von Hilles Bürgermeister Michael Schweiß (parteilos) aus dem Dezember, wonach geplant sei, das Impfzentrum in Unterlübbe bis Ende Januar geöffnet zu lassen. In der Zwischenzeit wolle man sich nach weiteren Räumlichkeiten umschauen. Konkret sucht der Kreis aktuell nach weiteren Immobilien, die für eine Nutzung als Impfzentrum in Betracht kommen, denn derzeit sei nicht absehbar, „für welche Dauer und in welchem Umfang – ergänzend zur Regelversorgung durch vertragsärztliche Praxen – der Betrieb von Impfzentren erforderlich sein wird, um ausreichend Kapazitäten zur Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen“, schreibt Kreissprecherin Ohnesorge. „Dass nunmehr durch den Bund die Finanzierung der Impfzentren zunächst bis zum Ende des Jahres zugesagt wurde, bestätigt den Krisenstab in diesem Vorgehen.“ Ziel des Kreises: zwei stationäre Impfzentren Ohnesorge bestätigt in diesem Zusammenhang, dass der Kreis aktuell in Vertragsverhandlungen mit verschiedenen potenziellen Vermietern für ein als Impfzentrum nutzbares Objekt stehe. Konkret verfolgt die Verwaltung dabei das Ziel, zwei stationäre Impfstandorte vorzuhalten, führt die Kreissprecherin aus: einen im Bereich Minden sowie einen weiteren im Lübbecker Land. „Die Impfkapazität und damit auch die personelle Ausstattung soll flexibel auf Grundlage der jeweils aktuellen Notwendigkeiten und Nachfrage angepasst werden“, sagt sie abschließend. Pläne für separates Impfzentrum in Hille In der Gemeinde Hille können sich Impfwillige aber auch künftig noch den Piks abholen. Laut MT-Informationen plant eine örtliche Hausarztpraxis zeitnah die Einrichtung eines Impfzentrums – unabhängig von den Plänen des Kreises.

Zwei neue Impfzentren? Kreis sucht Standorte als Alternative zur Sporthalle in Hille

Das Impfzentrum des Kreises in Hille ist seit dem 9. Dezember – in abgespeckter Form – wieder in Betrieb. Doch die Nutzungszeit ist begrenzt, die Halle soll schnellstmöglich wieder den Vereinen komplett zur Verfügung stehen. MT-Foto: Alex Lehn

Minden/Hille. Am 30. September 2021 wurde das Impfzentrum des Kreises Minden-Lübbecke in der Sporthalle in Unterlübbe geschlossen, wegen der riesigen Nachfrage ging es am 9. Dezember in abgespeckter Form wieder an den Start. In diesem Zusammenhang sicherte der Kreis eine Begrenzung der Nutzungszeit zu: Die Halle solle den Vereinen so früh wie möglich wieder vollständig zur Verfügung stehen, hieß es zur Wiedereröffnung. An dieser Vorgehensweise soll auch die Meldung nichts ändern, dass Impfzentren in Deutschland nun bis Ende 2022 geöffnet bleiben sollen. Das stellt der Kreis auf MT-Anfrage klar.

Das sind die Pläne für die Halle in Hille

Die Mehrzwecksporthalle in Unterlübbe komme für diesen erweiterten Nutzungszeitraum nicht in Betracht, betont Kreissprecherin Sabine Ohnesorge. Und die Leiterin des Krisenstabes, Kreisdirektorin Cornelia Schöder, macht deutlich: „Die dort ansässigen Sportvereine waren in ihrem Trainings- und Wettkampfbetrieb bereits im vergangenen Jahr erheblich eingeschränkt. Für diesen Beitrag zur Pandemiebekämpfung und die Bereitschaft, uns nun vorübergehend erneut ihre Halle zu überlassen, gebührt ihnen großer Dank.“ Der Wunsch, dass die Halle „schnellstmöglich“ wieder den Sportlerinnen und Sportlern zur Verfügung stehe, „ist nur allzu verständlich und wir stehen dafür im Wort“, so Schöder. Aus diesem Grund habe die Kreisverwaltung parallel zur Wiedereröffnung des Impfzentrums in Unterlübbe bereits mit der Suche nach alternativen Standorten begonnen.

Ein exaktes Datum, bis wann noch im Zentrum in Hille geimpft werden soll und wann eine Nachfolgeregelung an einem anderen Standort umgesetzt werden kann, nennt die Verwaltung offiziell noch nicht. Sabine Ohnesorge bestätigt aber die Aussage von Hilles Bürgermeister Michael Schweiß (parteilos) aus dem Dezember, wonach geplant sei, das Impfzentrum in Unterlübbe bis Ende Januar geöffnet zu lassen. In der Zwischenzeit wolle man sich nach weiteren Räumlichkeiten umschauen.

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Patrick Schwemmling

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Konkret sucht der Kreis aktuell nach weiteren Immobilien, die für eine Nutzung als Impfzentrum in Betracht kommen, denn derzeit sei nicht absehbar, „für welche Dauer und in welchem Umfang – ergänzend zur Regelversorgung durch vertragsärztliche Praxen – der Betrieb von Impfzentren erforderlich sein wird, um ausreichend Kapazitäten zur Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen“, schreibt Kreissprecherin Ohnesorge. „Dass nunmehr durch den Bund die Finanzierung der Impfzentren zunächst bis zum Ende des Jahres zugesagt wurde, bestätigt den Krisenstab in diesem Vorgehen.“

Ziel des Kreises: zwei stationäre Impfzentren

Ohnesorge bestätigt in diesem Zusammenhang, dass der Kreis aktuell in Vertragsverhandlungen mit verschiedenen potenziellen Vermietern für ein als Impfzentrum nutzbares Objekt stehe. Konkret verfolgt die Verwaltung dabei das Ziel, zwei stationäre Impfstandorte vorzuhalten, führt die Kreissprecherin aus: einen im Bereich Minden sowie einen weiteren im Lübbecker Land. „Die Impfkapazität und damit auch die personelle Ausstattung soll flexibel auf Grundlage der jeweils aktuellen Notwendigkeiten und Nachfrage angepasst werden“, sagt sie abschließend.

Pläne für separates Impfzentrum in Hille

In der Gemeinde Hille können sich Impfwillige aber auch künftig noch den Piks abholen. Laut MT-Informationen plant eine örtliche Hausarztpraxis zeitnah die Einrichtung eines Impfzentrums – unabhängig von den Plänen des Kreises.

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