Zwei neue Führungskräfte: Mühlenkreiskliniken treffen wichtige Personalentscheidungen Minden (mt/rad). Sie sind Experten auf ihren Gebieten und haben jahrelange Erfahrung im Gesundheitswesen: Mit Annegret Hesemann (Konzerndirektorin Pflege) und Olaf Klok (Geschäftsführender Direktor des Johannes-Wesling-Klinikums) haben die Mühlenkreiskliniken (MKK) zum 1. Oktober zwei neue Führungskräfte gewonnen. Gemeinsam werde man neue Prozesse anstoßen, kündigen der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier und der Medizinische Vorstand Dr. Jörg Noetzel in einer Pressemitteilung an. „Unser Ziel ist es, künftig noch stärker als bisher konzernweit zu planen und zu handeln, dabei aber gleichzeitig die berechtigten Interessen der jeweiligen Standorte zu berücksichtigen und die pflegerischen und medizinischen Stärken in den Häusern noch besser zu entwickeln.“ 37 Jahre Berufserfahrung im Bereich Pflege Die 56-jährige Annegret Hesemann aus Borgholzhausen blickt auf 37 Jahre Berufserfahrung im Bereich Pflege zurück: „Viele Jahre habe ich davon direkt im Schichtdienst gearbeitet und kenne die Sorgen und Wünsche der Pflegenden.“ Davon war die gelernte Kinderkrankenschwester über zwei Jahrzehnte im Klinikum Bethel aktiv, kennt sich auch in dem ambulanten Sektor wie auch in der Pflegeausbildung aus. Sieben Jahre war sie in Niedersachsen in der Stiftung Hannoversche Kinderheilanstalt als Pflegedirektorin und Krankenhausleitungsmitglied tätig. Mit der Besetzung der neu geschaffenen Stelle sieht Hesemann die Chance, Synergieeffekte über alle Kliniken der MKK für die Pflege zu schaffen. „Eine große Aufgabe wird sein, den Nachwuchs zu gewinnen, aber ebenso die bestehenden Pflegefachkräfte zu halten.“ Es gehe nun darum, „die Pflegestandards weiterzuentwickeln sowie ein häuserübergreifendes Personaleinsatzkonzept zu ermöglichen“, sagt Olaf Bornemeier. Es sei aber auch wichtig, „Innovationen, die die Arbeit der Pflegenden erleichtern und unterstützen, schnell zu implementieren“. "Ich kenne die Herausforderungen des Jobs" Mit großen Konzernen kennt sich Olaf Klok, Diplom-Betriebswirt, bestens aus: Von 2012 bis 2022 war er Geschäftsführer der Elisabeth Vinzenz Verbund GmbH in Berlin, einer Trägerschaft mit 13 Krankenhausstandorten und 9.500 Mitarbeitenden. Dort war er verantwortlich für die gesamte strategische und operative Steuerung des Unternehmens mit 40 Einzelgesellschaften. Zuvor war der 50-Jährige in unterschiedlichen Führungs- und Managementpositionen im Gesundheitswesen tätig. Bevor er Betriebswirtschaftslehre studierte und ins operative Geschäft wechselte, schloss er eine Ausbildung zum Krankenpfleger ab. „Ich kenne die Herausforderungen des Jobs und habe höchsten Respekt vor der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen“, sagt Klok, der verheiratet ist, drei Kinder hat und seit 2011 in Hildesheim lebt. Seit dem 1. Oktober ist er nun als Geschäftsführender Direktor des JWK in Minden tätig. „Das Universitätsklinikum ist eines der modernsten Krankenhäuser Europas und hat einen hervorragenden Ruf. Hier arbeiten renommierte Ärztinnen und Ärzte in den Kliniken und Instituten.“ Man könne stolz auf die Expertise sein. In Kooperation mit der Pflegedirektion und dem ärztlichen Direktorium hat Klok die Aufgabe, das operative Geschäft sowohl unter Berücksichtigung des Wirtschaftsplans als auch unter besonderer Vorort-Kenntnis der Prozesse, Strukturen und handelnden Personen der Standorte zu leiten.
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Zwei neue Führungskräfte: Mühlenkreiskliniken treffen wichtige Personalentscheidungen

Annegret Hesemann ist die neue Konzern-Pflegedirektorin. Foto: MKK © Mühlenkreiskliniken

Minden (mt/rad). Sie sind Experten auf ihren Gebieten und haben jahrelange Erfahrung im Gesundheitswesen: Mit Annegret Hesemann (Konzerndirektorin Pflege) und Olaf Klok (Geschäftsführender Direktor des Johannes-Wesling-Klinikums) haben die Mühlenkreiskliniken (MKK) zum 1. Oktober zwei neue Führungskräfte gewonnen.

Gemeinsam werde man neue Prozesse anstoßen, kündigen der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier und der Medizinische Vorstand Dr. Jörg Noetzel in einer Pressemitteilung an. „Unser Ziel ist es, künftig noch stärker als bisher konzernweit zu planen und zu handeln, dabei aber gleichzeitig die berechtigten Interessen der jeweiligen Standorte zu berücksichtigen und die pflegerischen und medizinischen Stärken in den Häusern noch besser zu entwickeln.“

37 Jahre Berufserfahrung im Bereich Pflege

Die 56-jährige Annegret Hesemann aus Borgholzhausen blickt auf 37 Jahre Berufserfahrung im Bereich Pflege zurück: „Viele Jahre habe ich davon direkt im Schichtdienst gearbeitet und kenne die Sorgen und Wünsche der Pflegenden.“ Davon war die gelernte Kinderkrankenschwester über zwei Jahrzehnte im Klinikum Bethel aktiv, kennt sich auch in dem ambulanten Sektor wie auch in der Pflegeausbildung aus. Sieben Jahre war sie in Niedersachsen in der Stiftung Hannoversche Kinderheilanstalt als Pflegedirektorin und Krankenhausleitungsmitglied tätig.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Mit der Besetzung der neu geschaffenen Stelle sieht Hesemann die Chance, Synergieeffekte über alle Kliniken der MKK für die Pflege zu schaffen. „Eine große Aufgabe wird sein, den Nachwuchs zu gewinnen, aber ebenso die bestehenden Pflegefachkräfte zu halten.“ Es gehe nun darum, „die Pflegestandards weiterzuentwickeln sowie ein häuserübergreifendes Personaleinsatzkonzept zu ermöglichen“, sagt Olaf Bornemeier. Es sei aber auch wichtig, „Innovationen, die die Arbeit der Pflegenden erleichtern und unterstützen, schnell zu implementieren“.

"Ich kenne die Herausforderungen des Jobs"

Mit großen Konzernen kennt sich Olaf Klok, Diplom-Betriebswirt, bestens aus: Von 2012 bis 2022 war er Geschäftsführer der Elisabeth Vinzenz Verbund GmbH in Berlin, einer Trägerschaft mit 13 Krankenhausstandorten und 9.500 Mitarbeitenden. Dort war er verantwortlich für die gesamte strategische und operative Steuerung des Unternehmens mit 40 Einzelgesellschaften. Zuvor war der 50-Jährige in unterschiedlichen Führungs- und Managementpositionen im Gesundheitswesen tätig. Bevor er Betriebswirtschaftslehre studierte und ins operative Geschäft wechselte, schloss er eine Ausbildung zum Krankenpfleger ab. „Ich kenne die Herausforderungen des Jobs und habe höchsten Respekt vor der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen“, sagt Klok, der verheiratet ist, drei Kinder hat und seit 2011 in Hildesheim lebt.

Olaf Klok ist neuer Geschäftsführender Direktor des JWK. Fotos: MKK - © Mühlenkreiskliniken
Olaf Klok ist neuer Geschäftsführender Direktor des JWK. Fotos: MKK - © Mühlenkreiskliniken

Seit dem 1. Oktober ist er nun als Geschäftsführender Direktor des JWK in Minden tätig. „Das Universitätsklinikum ist eines der modernsten Krankenhäuser Europas und hat einen hervorragenden Ruf. Hier arbeiten renommierte Ärztinnen und Ärzte in den Kliniken und Instituten.“ Man könne stolz auf die Expertise sein.

In Kooperation mit der Pflegedirektion und dem ärztlichen Direktorium hat Klok die Aufgabe, das operative Geschäft sowohl unter Berücksichtigung des Wirtschaftsplans als auch unter besonderer Vorort-Kenntnis der Prozesse, Strukturen und handelnden Personen der Standorte zu leiten.

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