Zurück auf dem Markt: Drei Bundestagsabgeordnete der AfD meldeten sich zu Wort Stefan Koch Minden. Unter dem Motto „Demokratie zurück auf die Marktplätze“ organisierte der AfD-Kreisverband Minden-Lübbecke am Abend eine Kundgebung auf dem Mindener Markt – als Fortsetzung der Montagsdemos, die mit dem Ende des Lockdowns ihre Begründung verloren hatten. Dazu reisten drei Bundestagsabgeordnete der Alternativen an: Jörn König, sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion in Berlin und Kreisvorsitzender der AfD Hannover Stadt, Martin E. Renner, unter anderem auch Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, sowie Udo Hemmelgarn, baupolitischer Sprecher seiner Fraktion – auch durch Medienberichte über seine Nähe zur Reichsbürgerszene bekannt sowie weitere Aktivitäten mit Vertretern des Assad-Regimes in Syrien und eine Reise in den russisch besetzten Teil der Krim. Doch bevor die Bundespolitiker vor dem Mindener Rathaus Themen wie die Energieversorgung, Klimawandel, Einwanderung und anderes aus ihrer Sicht behandelten, stellte sich eine Mahnwache der AfD auf der Martinitreppe auf, die auf Transparenten die Infektionsschutzmaßnahmen der Bundesregierung als Eingriff in die Bürgerrecht kritisierte. Nach Darstellung der Polizei hatten sich an der Mahnwache 13 Personen beteiligt und bis zu 40 Zuhörer kamen in der Spitze an der Bühne vor dem Rathaus vorbei. Doch die Alternativen waren nicht allein – rund 50 Gegendemonstranten hatte sich am Markt 15 platziert und spielten laute Musik. Hier hatte die Gruppierung „Minden gegen rechts“ zur Teilnahme aufgerufen. Den friedlichen Ablauf der Kundgebungen begleiteten Kräfte der Bielefelder Bereitschaftspolizei, die ihre Kollegen in Minden unterstützten. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Bürgerfragestunde mit den Bundestagsabgeordneten. Nicht nur die Claqueure der Rechtspopulisten, sondern auch ihre Gegner im Publikum bekamen eine Antwort.

Zurück auf dem Markt: Drei Bundestagsabgeordnete der AfD meldeten sich zu Wort

Wieder einmal machte die AfD mobil. Doch das öffentliche Interesse blieb überschaubar. MT-Foto: Stefan Koch © Stefan Koch

Minden. Unter dem Motto „Demokratie zurück auf die Marktplätze“ organisierte der AfD-Kreisverband Minden-Lübbecke am Abend eine Kundgebung auf dem Mindener Markt – als Fortsetzung der Montagsdemos, die mit dem Ende des Lockdowns ihre Begründung verloren hatten. Dazu reisten drei Bundestagsabgeordnete der Alternativen an: Jörn König, sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion in Berlin und Kreisvorsitzender der AfD Hannover Stadt, Martin E. Renner, unter anderem auch Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, sowie Udo Hemmelgarn, baupolitischer Sprecher seiner Fraktion – auch durch Medienberichte über seine Nähe zur Reichsbürgerszene bekannt sowie weitere Aktivitäten mit Vertretern des Assad-Regimes in Syrien und eine Reise in den russisch besetzten Teil der Krim.

Doch bevor die Bundespolitiker vor dem Mindener Rathaus Themen wie die Energieversorgung, Klimawandel, Einwanderung und anderes aus ihrer Sicht behandelten, stellte sich eine Mahnwache der AfD auf der Martinitreppe auf, die auf Transparenten die Infektionsschutzmaßnahmen der Bundesregierung als Eingriff in die Bürgerrecht kritisierte.

Nach Darstellung der Polizei hatten sich an der Mahnwache 13 Personen beteiligt und bis zu 40 Zuhörer kamen in der Spitze an der Bühne vor dem Rathaus vorbei. Doch die Alternativen waren nicht allein – rund 50 Gegendemonstranten hatte sich am Markt 15 platziert und spielten laute Musik. Hier hatte die Gruppierung „Minden gegen rechts“ zur Teilnahme aufgerufen. Den friedlichen Ablauf der Kundgebungen begleiteten Kräfte der Bielefelder Bereitschaftspolizei, die ihre Kollegen in Minden unterstützten.


Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Bürgerfragestunde mit den Bundestagsabgeordneten. Nicht nur die Claqueure der Rechtspopulisten, sondern auch ihre Gegner im Publikum bekamen eine Antwort.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden