Zehn Neuinfektionen lassen Inzidenz sinken: Kreis dennoch siebten Tag über Schwellenwert Minden (mt/vast/lo). Im Kreis Minden-Lübbecke steigt die Zahl der Corona-Fälle weiter an. So registrierte das Gesundheitsamt des Kreises am Dienstag zehn Neuinfektionen. Die Inzidenz ist zugleich aber leicht gesunken, da am Dienstag vergangener Woche ein Fall mehr gemeldet wurde. Der Wert liegt heute bei 22,2. Gestern betrug er noch 22,6. Die vom MT errechneten Zahlen sind ein Vorgriff auf die morgen gültige Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die für den heutigen Dienstag bei 22,6 liegt. Damit liegt der Mühlenkreis heute offiziell den siebten Tag in Folge über dem Schwellenwert der erst seit vorvergangenen Freitag gültigen "Inzidenzstufe 0". Mit einer Inzidenz von 22,2 liegt der Mühlenkreis zudem deutlich sowohl über dem deutschlandweiten Schnitt (10,9) als auch über dem landesweiten Schnitt (13). Damit ist klar, dass die Inzidenz nach RKI-Angaben in Minden-Lübbecke auch am Mittwoch, und damit acht Tage am Stück, über 10 liegen wird. So werden also am Freitag, 23. Juli, die nun erfolgten Lockerungen wie zum Beispiel die Wiedereröffnung von Clubs und Disktotheken, das Entfallen der Kontaktbeschränkungen und weitere Punkte wieder zurückgenommen. Die einzige Möglichkeit, das dieses Szenario nicht eintritt: Das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht bis zu diesem Zeitpunkt eine neue Corona-Schutzverordnung, die neue Regelungen beinhaltet. Das NRW-Gesundheitsministerium teilte dazu am Montag auf MT-Anfrage mit, dass es keine Auskunft über künftige Regelungen erteilt und verwies in dem Zusammenhang auf die aktuelle Corona-Schutzverordnung mitsamt der Regelungen der "Inzidenzstufe 0".   Im Kreisgebiet liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nur noch in der Gemeinde Hille bei 0,0. In Minden beträgt der Wert 33. Im MT-Verbreitungsgebiet folgen die Kommunen Petershagen mit 23,9 und Porta Westfalica mit 22,5. Die Zahl der Menschen, die aufgrund einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden müssen, ist zwar weiterhin niedrig, steigt aber wieder an. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden vier Corona-Patienten behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit drei Patienten auf der Intensivstation versorgt. Inzwischen haben derweil 184.846 Menschen im Kreis Minden-Lübbecke die erste Corona-Schutzimpfung erhalten – 639 mehr als am Vortag. Das entspricht einer Impfquote von 59,50 Prozent. Über den vollen Impfschutz verfügen mittlerweile 149.941 Personen, also 47,30 Prozent. Laut dem Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wurden am Montag 3.769 Menschen im Kreis voll immunisiert. Diese Werte dürften jedoch noch höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen. Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen 63,4 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 49,3 Prozent (Stand: 20. Juli 2021). Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 60 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 46,7 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf (Stand: 20. Juli 2021).

Zehn Neuinfektionen lassen Inzidenz sinken: Kreis dennoch siebten Tag über Schwellenwert

Symbolbild: © Pixabay

Minden (mt/vast/lo). Im Kreis Minden-Lübbecke steigt die Zahl der Corona-Fälle weiter an. So registrierte das Gesundheitsamt des Kreises am Dienstag zehn Neuinfektionen. Die Inzidenz ist zugleich aber leicht gesunken, da am Dienstag vergangener Woche ein Fall mehr gemeldet wurde. Der Wert liegt heute bei 22,2. Gestern betrug er noch 22,6.

Die vom MT errechneten Zahlen sind ein Vorgriff auf die morgen gültige Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die für den heutigen Dienstag bei 22,6 liegt. Damit liegt der Mühlenkreis heute offiziell den siebten Tag in Folge über dem Schwellenwert der erst seit vorvergangenen Freitag gültigen "Inzidenzstufe 0". Mit einer Inzidenz von 22,2 liegt der Mühlenkreis zudem deutlich sowohl über dem deutschlandweiten Schnitt (10,9) als auch über dem landesweiten Schnitt (13).

Damit ist klar, dass die Inzidenz nach RKI-Angaben in Minden-Lübbecke auch am Mittwoch, und damit acht Tage am Stück, über 10 liegen wird. So werden also am Freitag, 23. Juli, die nun erfolgten Lockerungen wie zum Beispiel die Wiedereröffnung von Clubs und Disktotheken, das Entfallen der Kontaktbeschränkungen und weitere Punkte wieder zurückgenommen.

Malina Reckordt

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Die einzige Möglichkeit, das dieses Szenario nicht eintritt: Das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht bis zu diesem Zeitpunkt eine neue Corona-Schutzverordnung, die neue Regelungen beinhaltet. Das NRW-Gesundheitsministerium teilte dazu am Montag auf MT-Anfrage mit, dass es keine Auskunft über künftige Regelungen erteilt und verwies in dem Zusammenhang auf die aktuelle Corona-Schutzverordnung mitsamt der Regelungen der "Inzidenzstufe 0".  

Im Kreisgebiet liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nur noch in der Gemeinde Hille bei 0,0. In Minden beträgt der Wert 33. Im MT-Verbreitungsgebiet folgen die Kommunen Petershagen mit 23,9 und Porta Westfalica mit 22,5.

Die Zahl der Menschen, die aufgrund einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden müssen, ist zwar weiterhin niedrig, steigt aber wieder an. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden vier Corona-Patienten behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit drei Patienten auf der Intensivstation versorgt.

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Inzwischen haben derweil 184.846 Menschen im Kreis Minden-Lübbecke die erste Corona-Schutzimpfung erhalten – 639 mehr als am Vortag. Das entspricht einer Impfquote von 59,50 Prozent. Über den vollen Impfschutz verfügen mittlerweile 149.941 Personen, also 47,30 Prozent. Laut dem Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wurden am Montag 3.769 Menschen im Kreis voll immunisiert. Diese Werte dürften jedoch noch höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen.

Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen 63,4 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 49,3 Prozent (Stand: 20. Juli 2021). Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 60 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 46,7 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf (Stand: 20. Juli 2021).

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