Wohnhaus Minden stellt 16 lebensgroße Tierskulpturen aus Afrika auf Stefan Koch Minden. Ein Hauch von Afrika weht durch die Grundstücke der Wohnhaus Minden im Norden der Stadt. Die Immobiliengesellschaft hatte 16 lebensgroße Tierskulpturen einer Kunstwerkstatt aus Nairobi bestellt, von denen eine Kölner Vertriebsfirma bereits den überwiegenden Teil anlieferte. Mit den Objekten aus recycelten Blechen will die Wohnhaus die Quartiere in der Nordstadt und in Bärenkämpen optisch aufwerten. Elefanten, Giraffen und Geparden sind bereits jetzt schon in der Huttenstraße und der Sandtrift zu sehen. Wenn alle Objekte im Juli komplett montiert sind, werden sie Quartiersmanager Robin Flor und andere Vertreter der Stadt offiziell einweihen. Wie Eugen Pankratz, Geschäftsführer der Wohnhaus Minden, erklärt, sei er bei einer Recherche auf den Künstler aufmerksam geworden. Unter anderem befinden sich Tierskulpturen aus seiner Werkstatt auf dem Gelände einer Firma in Stemwede, die damit ihre Gartenanlage gestaltet hat. Der Künstler verstehe es, Bewegungen in seinen Skulpturen festzuhalten, so dass der Betrachter das Gefühl habe, dass die Tiere lebendig seien, sagt Pankratz. „Jetzt gibt es in Minden einen Tiergarten, der den Bewohnern in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ein bisschen Abwechslung bietet und zum Verweilen im Freien einlädt. Dies ist eine wirkliche tolle Möglichkeit, unsere Grundstücke zu nutzen, bei der wir die lebendige Kunst mit Bienenweiden zum Leben erwecken werden.“ Auch der Gedanke des Recyclings habe bei der Wahl eine Rolle gespielt. Der Künstler Moses Ochieng wurde 1976 in Kenia geboren und arbeitete zunächst in Nairobi in einem metallverarbeitenden Betrieb. Dort erlernte er die Fertigkeiten des Schweißens und Dengelns von Blechen. Die ersten Metallprodukte, die er fertigte, waren Kleinmöbel, Gartentore und Fensterrahmen. Von der „Junk-Art“ eines afrikanischen Künstlers inspiriert, beschloss Ochieng, Tierskulpturen in Lebensgröße zu produzieren. Aufgrund seines großen Erfolgs zogen seine Skulpturen in das Regierungsviertel und in verschiedene Bankgebäude in Nairobi ein. Seine Werke stehen in Mombasa und Kisumu. Kunden kommen zudem aus Nordamerika und Europa. Mittlerweile arbeiten rund 20 Angestellte in der Werkstatt von Moses Ochieng. Alle Sorten von Metallschrott kommen dort zum Einsatz wie Motor- und Kofferraumhauben, Ölfässer oder Dachplatten aus Wellblech. Laut Pankratz sollen die Tierskulpturen dauerhaft in Minden stehen bleiben. Und wenn sie dann doch einmal im Wege stehen sollten? „Als Immobilieneigentümer haben wir uns die freie Verfügbarkeit im Voraus gesichert“, so Pankratz.

Wohnhaus Minden stellt 16 lebensgroße Tierskulpturen aus Afrika auf

Neben diesen Geparden gibt es noch weitere Tiere, zum Beispiel Elefanten und Giraffen. Die Skulpturen sind teilweise bis zu zwölf Meter hoch. MT- © Foto: Alex Lehn

Minden. Ein Hauch von Afrika weht durch die Grundstücke der Wohnhaus Minden im Norden der Stadt. Die Immobiliengesellschaft hatte 16 lebensgroße Tierskulpturen einer Kunstwerkstatt aus Nairobi bestellt, von denen eine Kölner Vertriebsfirma bereits den überwiegenden Teil anlieferte. Mit den Objekten aus recycelten Blechen will die Wohnhaus die Quartiere in der Nordstadt und in Bärenkämpen optisch aufwerten. Elefanten, Giraffen und Geparden sind bereits jetzt schon in der Huttenstraße und der Sandtrift zu sehen. Wenn alle Objekte im Juli komplett montiert sind, werden sie Quartiersmanager Robin Flor und andere Vertreter der Stadt offiziell einweihen.

Wie Eugen Pankratz, Geschäftsführer der Wohnhaus Minden, erklärt, sei er bei einer Recherche auf den Künstler aufmerksam geworden. Unter anderem befinden sich Tierskulpturen aus seiner Werkstatt auf dem Gelände einer Firma in Stemwede, die damit ihre Gartenanlage gestaltet hat. Der Künstler verstehe es, Bewegungen in seinen Skulpturen festzuhalten, so dass der Betrachter das Gefühl habe, dass die Tiere lebendig seien, sagt Pankratz. „Jetzt gibt es in Minden einen Tiergarten, der den Bewohnern in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ein bisschen Abwechslung bietet und zum Verweilen im Freien einlädt. Dies ist eine wirkliche tolle Möglichkeit, unsere Grundstücke zu nutzen, bei der wir die lebendige Kunst mit Bienenweiden zum Leben erwecken werden.“ Auch der Gedanke des Recyclings habe bei der Wahl eine Rolle gespielt.

Der Künstler Moses Ochieng wurde 1976 in Kenia geboren und arbeitete zunächst in Nairobi in einem metallverarbeitenden Betrieb. Dort erlernte er die Fertigkeiten des Schweißens und Dengelns von Blechen. Die ersten Metallprodukte, die er fertigte, waren Kleinmöbel, Gartentore und Fensterrahmen.

Von der „Junk-Art“ eines afrikanischen Künstlers inspiriert, beschloss Ochieng, Tierskulpturen in Lebensgröße zu produzieren. Aufgrund seines großen Erfolgs zogen seine Skulpturen in das Regierungsviertel und in verschiedene Bankgebäude in Nairobi ein. Seine Werke stehen in Mombasa und Kisumu. Kunden kommen zudem aus Nordamerika und Europa. Mittlerweile arbeiten rund 20 Angestellte in der Werkstatt von Moses Ochieng. Alle Sorten von Metallschrott kommen dort zum Einsatz wie Motor- und Kofferraumhauben, Ölfässer oder Dachplatten aus Wellblech.

Laut Pankratz sollen die Tierskulpturen dauerhaft in Minden stehen bleiben. Und wenn sie dann doch einmal im Wege stehen sollten? „Als Immobilieneigentümer haben wir uns die freie Verfügbarkeit im Voraus gesichert“, so Pankratz.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden