Update: 22-jähriger Mindener offenbar wieder aufgetaucht Lea Oetjen,Patrick Schwemling Minden. Ein 22-jähriger Mann aus Minden war seit dem frühen Dienstagmorgen spurlos verschwunden, jetzt ist er offenbar wieder aufgetaucht. Familie, Freunde und Bekannte hatten bei der Suche nach dem Schüler vor allem in den sozialen Netzwerken Instagram  und Facebook  etliche  Aufrufe geteilt, um ihn wiederzufinden. Familienmitglieder und Freunde von Dennis V. (Name der Redaktion bekannt) erklärten gegenüber der Redaktion in mehreren Gesprächen, dass sich niemand erklären könne, wo der 22-jährige Mindener war - und vor allem, warum er kein Lebenszeichen von sich gegeben hatte. „Ihm muss etwas passiert sein", vermutete seine Schwester noch am Nachmittag. Am frühen Abend bestätigten Familienmitglieder gegenüber dem MT, dass er wieder zuhause aufgetaucht sei. Nähere Details sind nicht bekannt.  Der junge Mann soll seine Wohnung, in der gemeinsam mit seiner Mutter wohnt, am Dienstag gegen 9 Uhr verlassen haben und wollte offenbar zur Schule fahren, wie Bekannte berichteten. Nach MT-Informationen soll der 22-Jährige in den vergangenen vier Wochen nicht in der Schule gewesen sein, mutmaßlich aufgrund einer Krankheit. Gegen 10.15 Uhr soll er mit seinem Cousin, der als sein bester Freund beschrieben wird, aber noch Kontakt über den Messenger-Dienst „WhatsApp" aufgenommen haben, um sich für den Abend zu verabreden. Die Antwort seines Cousins schien nicht zugestellt worden zu sein - „weil hinter der Nachricht nach wie vor nur ein Haken ist", erklärte die Schwester. Familie erstattet Vermisstenanzeige bei der Polizei Die Sorge war schon nach wenigen Stunden groß. „Dennis ist normalerweise immer am Handy", sagte die Schwester. Als die Familie am Abend noch immer keine Informationen zum Verbleib von Dennis V. hatte, schaltete sie die Polizei ein. Pressesprecher Thomas Bensch bestätigte, dass bereits gegen 23 Uhr am Dienstag eine Vermisstenanzeige eingegangen war. Aber: Den Beamten waren die Hände gebunden. Schließlich muss bei einer erwachsenen Person, die vermisst wird, zusätzlich eine Gesundheits- oder Lebensgefahr vorliegen, bevor groß angelegte Suchaktionen gestartet werden dürfen. „Nach den aktuellen Ermittlungen besteht in dieser Angelegenheit jedoch keine akute Gefahrenlage", betonte Bensch.  Aus diesem Grund hatte die Familie die Suche selbst ausgeweitet. Bereits am Mittwoch hatten etliche Personen Beiträge bei Facebook und Instagram geteilt, um herauszufinden, wo der 22-Jährige sein könnte. Am Donnerstag erstellte ein Familienmitglied dann die Instagram-Seite „Wir suchen Dennis". Mehr als 1.000 Menschen folgten dieser Seite. Am Donnerstagabend teilt dann die Betreiberin der Seite mit: "Gute Nachrichten! Dennis wurde gesund aufgefunden." Außerdem bedankt sie sich in dem Text für die Hilfe. Kennzeichen zur bundesweiten Fahndung ausgeschrieben Bundesweit war das Kennzeichen von Dennis V. zwischenzeitlich zur Fahndung ausgeschrieben, was jedoch nicht bedeutete, dass Polizisten in ganz Deutschland nach dem 22-Jährigen suchten. Wäre der junge Mann jedoch im Rahmen einer Polizeikontrolle angehalten worden, hätten die Beamten bei der Überprüfung der Personalien oder bei der Abfrage des Kennzeichens eine entsprechende Information zu den laufenden Aufenthaltsermittlungen bekommen. Die Situation stellte sich zunächst für die Familie als extrem unbefriedigend dar. „Es gibt keinen genauen Hinweis zu einem Aufenthaltsort. Wo sollen wir suchen? Wir können uns gar nicht fokussieren", sagte eine Person. Alle Beteiligten hatten Dennis V. in den Gesprächen als eine zuverlässige Person beschrieben, für die es absolut untypisch sei, sich nicht zurückzumelden. So soll er auch eine sehr enge Beziehung zu seiner Mutter haben und diese auch stets über Verspätungen oder außergewöhnliche Ereignisse informiert haben.

Update: 22-jähriger Mindener offenbar wieder aufgetaucht

Einer von etlichen Suchbeiträgen: Auf der Instagram-Seite "wirsuchendennis_", die die Großcousine des 22-Jährigen erstellt hat, wird um Mithilfe gebeten. Foto: © pr

Minden. Ein 22-jähriger Mann aus Minden war seit dem frühen Dienstagmorgen spurlos verschwunden, jetzt ist er offenbar wieder aufgetaucht. Familie, Freunde und Bekannte hatten bei der Suche nach dem Schüler vor allem in den sozialen Netzwerken Instagram  und Facebook  etliche  Aufrufe geteilt, um ihn wiederzufinden. Familienmitglieder und Freunde von Dennis V. (Name der Redaktion bekannt) erklärten gegenüber der Redaktion in mehreren Gesprächen, dass sich niemand erklären könne, wo der 22-jährige Mindener war - und vor allem, warum er kein Lebenszeichen von sich gegeben hatte. „Ihm muss etwas passiert sein", vermutete seine Schwester noch am Nachmittag. Am frühen Abend bestätigten Familienmitglieder gegenüber dem MT, dass er wieder zuhause aufgetaucht sei. Nähere Details sind nicht bekannt. 

Der junge Mann soll seine Wohnung, in der gemeinsam mit seiner Mutter wohnt, am Dienstag gegen 9 Uhr verlassen haben und wollte offenbar zur Schule fahren, wie Bekannte berichteten. Nach MT-Informationen soll der 22-Jährige in den vergangenen vier Wochen nicht in der Schule gewesen sein, mutmaßlich aufgrund einer Krankheit. Gegen 10.15 Uhr soll er mit seinem Cousin, der als sein bester Freund beschrieben wird, aber noch Kontakt über den Messenger-Dienst „WhatsApp" aufgenommen haben, um sich für den Abend zu verabreden. Die Antwort seines Cousins schien nicht zugestellt worden zu sein - „weil hinter der Nachricht nach wie vor nur ein Haken ist", erklärte die Schwester.

Malina Reckordt

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Familie erstattet Vermisstenanzeige bei der Polizei

Die Sorge war schon nach wenigen Stunden groß. „Dennis ist normalerweise immer am Handy", sagte die Schwester. Als die Familie am Abend noch immer keine Informationen zum Verbleib von Dennis V. hatte, schaltete sie die Polizei ein. Pressesprecher Thomas Bensch bestätigte, dass bereits gegen 23 Uhr am Dienstag eine Vermisstenanzeige eingegangen war. Aber: Den Beamten waren die Hände gebunden. Schließlich muss bei einer erwachsenen Person, die vermisst wird, zusätzlich eine Gesundheits- oder Lebensgefahr vorliegen, bevor groß angelegte Suchaktionen gestartet werden dürfen. „Nach den aktuellen Ermittlungen besteht in dieser Angelegenheit jedoch keine akute Gefahrenlage", betonte Bensch. 

Aus diesem Grund hatte die Familie die Suche selbst ausgeweitet. Bereits am Mittwoch hatten etliche Personen Beiträge bei Facebook und Instagram geteilt, um herauszufinden, wo der 22-Jährige sein könnte. Am Donnerstag erstellte ein Familienmitglied dann die Instagram-Seite „Wir suchen Dennis". Mehr als 1.000 Menschen folgten dieser Seite. Am Donnerstagabend teilt dann die Betreiberin der Seite mit: "Gute Nachrichten! Dennis wurde gesund aufgefunden." Außerdem bedankt sie sich in dem Text für die Hilfe.

Kennzeichen zur bundesweiten Fahndung ausgeschrieben

Bundesweit war das Kennzeichen von Dennis V. zwischenzeitlich zur Fahndung ausgeschrieben, was jedoch nicht bedeutete, dass Polizisten in ganz Deutschland nach dem 22-Jährigen suchten. Wäre der junge Mann jedoch im Rahmen einer Polizeikontrolle angehalten worden, hätten die Beamten bei der Überprüfung der Personalien oder bei der Abfrage des Kennzeichens eine entsprechende Information zu den laufenden Aufenthaltsermittlungen bekommen.

Die Situation stellte sich zunächst für die Familie als extrem unbefriedigend dar. „Es gibt keinen genauen Hinweis zu einem Aufenthaltsort. Wo sollen wir suchen? Wir können uns gar nicht fokussieren", sagte eine Person. Alle Beteiligten hatten Dennis V. in den Gesprächen als eine zuverlässige Person beschrieben, für die es absolut untypisch sei, sich nicht zurückzumelden. So soll er auch eine sehr enge Beziehung zu seiner Mutter haben und diese auch stets über Verspätungen oder außergewöhnliche Ereignisse informiert haben.

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