Welche Farbe hat die Zukunft? Ateliergespräche in Minden starten Ursula Koch Minden. Künstler und Publikum miteinander ins Gespräch zu bringen, das ist das Ziel des Vereins für aktuelle Kunst. Weil Ausstellungen in Zeiten des Lockdowns schwer möglich waren, sucht der Verein nach neuen Ideen. Vorstandsmitglied Ulrich Kügler hat darum eine Reihe von Ateliergesprächen unter dem Titel „Welche Farbe hat die Zukunft?“ konzipiert, die am Samstag, 23. Oktober, um 14 Uhr im Atelier von Andreas Jackstien starten. In diesem Jahr wird es drei Atelier- und ein Museumsgespräch geben, erläutert Kügler. Bei allen ausgewählten Künstlern gehe es um Bezüge zur Kunstgeschichte und Mythologie, um das Prinzip der Montage oder der Kombination und um Assoziation. In jedem Fall werde es keinen Moderator geben, sondern der jeweilige Künstler selbst soll seine Arbeit dem Publikum erläutern und Fragen beantworten beziehungsweise den Dialog aufnehmen. Nach seiner Vorstellung soll es in den Gesprächen auch um beispielhafte Ideen für neue Ausstellungskonzepte gehen. Er habe für den Auftakt Künstler ausgewählt, die ihre Kunst dem Publikum gut vermitteln können. Die Veranstaltungsreihe wird vom Kreis Minden-Lübbecke mit 1.900 Euro aus Mitteln für die Kulturförderung unterstützt. Sie sollen für Werbemaßnahmen, Helfer und Organisationskosten eingesetzt werden. Kügler und auch der Vereinsvorsitzende Hartwig Reinboth können sich gut vorstellen, die Reihe im kommenden Jahr fortzusetzen. Das hänge von der Resonanz des Publikums ab. Im Museumsgespräch wird die stellvertretende Leiterin des Mindener Museums, Dr. Marion Tüting, am Mittwoch, 24. November, um 18 Uhr im Museum darüber informieren, wie eine Ausstellung konzipiert wird, was die Aufgabe eines Kurators ist und nach welchen Kriterien sie Ausstellungen aufbaut. Für diese Veranstaltung ist neben dem 3G-Nachweis eine Anmeldung erforderlich, museum@minden.de oder Telefon (05 71) 9 72 40 20. Im ersten Atelier wird am Samstag, 23. Oktober, um 14 Uhr zusammen mit Andreas Jackstien in der Goebenstraße 7 auch Alexander Gierlings Auskunft geben. Beide arbeiten seit 2012 häufig zusammen und haben eine gemeinsame Kunstsprache mit Worterfindungen entwickelt, die häufig in den Titeln der Werke Ausdruck findet. Kügler verweist auf den Surrealisten René Magritte, der dem Titel eines Werks einen eigenen Wert beimisst. Das Atelier bietet für maximal zwölf Besucher mit 3G-Nachweis Platz, daher ist eine Anmeldung, post@aktuelle-kunst-ev.de, erforderlich. Im Atelier von Hartwig Reinboth, Schwarzer Weg 8, geht es am Freitag, 5. November, um 17 Uhr (Besuch mit 3G-Nachweis, keine Anmeldung erforderlich), um seine Collage-Alben, seine Motivation und die bildnerischen Prinzipien. Die Kunst alter Meister spielt sowohl in den Bildern von Rosemarie wie von Bernhard Sprute eine Rolle. Hintergründe dazu verraten die Kunsthistorikerin und der Künstler am Samstag, 11. Dezember, um 16 Uhr in ihrem Atelier, Moltkestraße 1, Bad Oeynhausen. Auch dort ist maximal für zwölf Teilnehmende Platz, Anmeldung unter post@aktuelle-kunst-ev.de.

Welche Farbe hat die Zukunft? Ateliergespräche in Minden starten

Der Maler Andreas Jackstien (links) und der Bildhauer Alexander Gierlings (rechts), hier in der Ausstellung „Jetzt“ , geben dem Publikum am Samstag in ihrem Atelier Einblick in ihre Arbeitsweise. Foto: Hartwig Reinboth/privat

Minden. Künstler und Publikum miteinander ins Gespräch zu bringen, das ist das Ziel des Vereins für aktuelle Kunst. Weil Ausstellungen in Zeiten des Lockdowns schwer möglich waren, sucht der Verein nach neuen Ideen. Vorstandsmitglied Ulrich Kügler hat darum eine Reihe von Ateliergesprächen unter dem Titel „Welche Farbe hat die Zukunft?“ konzipiert, die am Samstag, 23. Oktober, um 14 Uhr im Atelier von Andreas Jackstien starten.

In diesem Jahr wird es drei Atelier- und ein Museumsgespräch geben, erläutert Kügler. Bei allen ausgewählten Künstlern gehe es um Bezüge zur Kunstgeschichte und Mythologie, um das Prinzip der Montage oder der Kombination und um Assoziation. In jedem Fall werde es keinen Moderator geben, sondern der jeweilige Künstler selbst soll seine Arbeit dem Publikum erläutern und Fragen beantworten beziehungsweise den Dialog aufnehmen. Nach seiner Vorstellung soll es in den Gesprächen auch um beispielhafte Ideen für neue Ausstellungskonzepte gehen.

Er habe für den Auftakt Künstler ausgewählt, die ihre Kunst dem Publikum gut vermitteln können. Die Veranstaltungsreihe wird vom Kreis Minden-Lübbecke mit 1.900 Euro aus Mitteln für die Kulturförderung unterstützt. Sie sollen für Werbemaßnahmen, Helfer und Organisationskosten eingesetzt werden. Kügler und auch der Vereinsvorsitzende Hartwig Reinboth können sich gut vorstellen, die Reihe im kommenden Jahr fortzusetzen. Das hänge von der Resonanz des Publikums ab.

Malina Reckordt

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Im Museumsgespräch wird die stellvertretende Leiterin des Mindener Museums, Dr. Marion Tüting, am Mittwoch, 24. November, um 18 Uhr im Museum darüber informieren, wie eine Ausstellung konzipiert wird, was die Aufgabe eines Kurators ist und nach welchen Kriterien sie Ausstellungen aufbaut. Für diese Veranstaltung ist neben dem 3G-Nachweis eine Anmeldung erforderlich, museum@minden.de oder Telefon (05 71) 9 72 40 20.

Im ersten Atelier wird am Samstag, 23. Oktober, um 14 Uhr zusammen mit Andreas Jackstien in der Goebenstraße 7 auch Alexander Gierlings Auskunft geben. Beide arbeiten seit 2012 häufig zusammen und haben eine gemeinsame Kunstsprache mit Worterfindungen entwickelt, die häufig in den Titeln der Werke Ausdruck findet. Kügler verweist auf den Surrealisten René Magritte, der dem Titel eines Werks einen eigenen Wert beimisst. Das Atelier bietet für maximal zwölf Besucher mit 3G-Nachweis Platz, daher ist eine Anmeldung, post@aktuelle-kunst-ev.de, erforderlich.

Im Atelier von Hartwig Reinboth, Schwarzer Weg 8, geht es am Freitag, 5. November, um 17 Uhr (Besuch mit 3G-Nachweis, keine Anmeldung erforderlich), um seine Collage-Alben, seine Motivation und die bildnerischen Prinzipien.

Die Kunst alter Meister spielt sowohl in den Bildern von Rosemarie wie von Bernhard Sprute eine Rolle. Hintergründe dazu verraten die Kunsthistorikerin und der Künstler am Samstag, 11. Dezember, um 16 Uhr in ihrem Atelier, Moltkestraße 1, Bad Oeynhausen. Auch dort ist maximal für zwölf Teilnehmende Platz, Anmeldung unter post@aktuelle-kunst-ev.de.

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