Weihnachten 2020: Kommt zur Besinnung! Christine Riechmann Weihnachtsmärkte finden nicht statt, Weihnachtsfeiern mit Kollegen, Schulklassen oder Kindergartengruppen fallen aus und auch sonst wird kein weihnachtlich anmutender Ringelpiez veranstaltet: Weihnachten 2020 hat das Potenzial das zu werden, was es im Ursprung einmal war – ein besinnliches Fest. Zwar besteht auch im Lockdown light noch immer die Möglichkeit, mit Geschenke-Wahn, LED-Beleuchtungen an Hauswänden und kitschigen Weihnachtsfilmen in Endlosschleife über den eigentlichen Sinn von Weihnachten hinwegzukommen. Wohl aber sollte im Corona-Jahr mangels Ablenkungen mehr Zeit für das Wesentliche sein und dafür, darüber nachzudenken, was Weihnachten eigentlich soll. Unter anderem nämlich daran erinnern, dass mit der Geburt des Christkindes Hoffnung und Frieden auf Erden kommt. Zwei Dinge, die wir aktuell ziemlich gut gebrauchen können. Ist es doch trotz weniger positiver Begleiterscheinungen unser aller Wunsch, dass das Leben wieder so wird, wie es einmal war. Neben der Zeit für Besinnlichkeit ist es allerdings ebenso an der Zeit, dass manche Menschen mal wieder zur Besinnung kommen. Mit der Corona-Krise schießen Pandemie-Leugner, Impfgegner und „Querdenker“ gefühlt nur so aus dem Boden. Wenn die mit schiefen und absurden Vergleichen zur Nazi-Zeit auf fragwürdigen Demos oder Märschen auf sich aufmerksam machen, fragt man sich, wo diese Menschen ihren Verstand verloren haben. Ich befürchte allerdings, dass da auch Weihnachten nichts mehr ausrichten kann – nicht mal ein besinnliches.

Weihnachten 2020: Kommt zur Besinnung!

© Stefanie Dullweber

Weihnachtsmärkte finden nicht statt, Weihnachtsfeiern mit Kollegen, Schulklassen oder Kindergartengruppen fallen aus und auch sonst wird kein weihnachtlich anmutender Ringelpiez veranstaltet: Weihnachten 2020 hat das Potenzial das zu werden, was es im Ursprung einmal war – ein besinnliches Fest.

Zwar besteht auch im Lockdown light noch immer die Möglichkeit, mit Geschenke-Wahn, LED-Beleuchtungen an Hauswänden und kitschigen Weihnachtsfilmen in Endlosschleife über den eigentlichen Sinn von Weihnachten hinwegzukommen. Wohl aber sollte im Corona-Jahr mangels Ablenkungen mehr Zeit für das Wesentliche sein und dafür, darüber nachzudenken, was Weihnachten eigentlich soll.

Unter anderem nämlich daran erinnern, dass mit der Geburt des Christkindes Hoffnung und Frieden auf Erden kommt. Zwei Dinge, die wir aktuell ziemlich gut gebrauchen können. Ist es doch trotz weniger positiver Begleiterscheinungen unser aller Wunsch, dass das Leben wieder so wird, wie es einmal war.

Neben der Zeit für Besinnlichkeit ist es allerdings ebenso an der Zeit, dass manche Menschen mal wieder zur Besinnung kommen. Mit der Corona-Krise schießen Pandemie-Leugner, Impfgegner und „Querdenker“ gefühlt nur so aus dem Boden. Wenn die mit schiefen und absurden Vergleichen zur Nazi-Zeit auf fragwürdigen Demos oder Märschen auf sich aufmerksam machen, fragt man sich, wo diese Menschen ihren Verstand verloren haben. Ich befürchte allerdings, dass da auch Weihnachten nichts mehr ausrichten kann – nicht mal ein besinnliches.

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