Was passiert mit dem ehemaligen Hotel Grashoff in Todtenhausen? Lea Oetjen Minden. Die vielen eingeschlagene Fensterscheiben sind inzwischen zum Teil verriegelt. Meterhohes Gestrüpp versperrt den Weg zum Eingang. Dort, wo einst Touristen ein Bett für die Nacht fanden, wo Ausflügler einkehrten und Feste gefeiert wurden, dominieren heute Vandalismus und Verwahrlosung. Das ehemalige Hotel Grashoff an der B61 in Todtenhausen ist ordentlich in die Jahre gekommen. Immerhin: Durch die mobile Hotdog-Manufaktur, die auf dem Parkplatz steht, ist ein bisschen Leben aufs Grundstück des ehemaligen Ausflugslokals zurückgekehrt. „Die Fläche ist momentan vermietet. Die Idee mit dem Foodtruck ist ein gelungener Versuch mit Erweiterungsmöglichkeiten“, erklärt Frank Meyer auf MT-Anfrage. Er ist Miteigentümer der Immobilie und Geschäftsführer von F.M. Frank Meyer GmbH & Co. Wohnungen und Immobilienmakler KG in Minden.Das Unternehmen versucht seit Jahren, das ehemalige Hotel Grashoff zu vermitteln – bislang erfolglos. Der letzte Pächter versuchte im Jahr 2008 sein Glück in dem Anwesen, seitdem steht das in die Jahre gekommene Hotel leer. „Wir arbeiten an einem sinnvollen und langfristigem Gesamtkonzept“, erklärt Meyer und betont, dass das Objekt sanierungsbedürftig sei. Daher seien sowohl eine Komplettsanierung als auch ein An- oder Neubau momentan vorstellbar. Konkrete Interessenten gibt es allerdings nach wie vor nicht. „Es gab und es gibt aber immer wieder Anfragen, zurzeit jedoch nicht konkretes“, so der Eigentümer.Vor ein paar Jahren hatte es Angebote aus dem Rotlichtmilieu gegeben, wie das Mindener Tageblatt damals auch berichtete. Diese sind abgelehnt worden und wohl auch heute kein Thema. Für Meyer sei „eine sinnvolle Gesamtprojektierung“ wichtig, wie er betont. „Durch die Lage an der Bundesstraße und beim Weserradweg sowie der Tradition es Objektes bietet sich der gesamte gastronomische Bereich an“, findet er. Aber auch Seniorenwohnungen oder eine Pflegeeinrichtung seien an dieser Stelle durchaus denkbar, sagt der Immobilienexperte. „Es gibt vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.“ So nutzt erst einmal noch der Foodtruck das Areal an der Bremer Straße. Und vielleicht ist auch deshalb der Vandalismus am ehemaligen Hotel Grashoff weniger geworden. Laut Meyer seien in letzter Zeit keinerlei Fälle an dem Gebäude und dem Gelände festgestellt worden. In der Vergangenheit waren dort etwa sämtliche Kupferrohre gewaltsam aus den Wänden gerissen und immer wieder Fenster sowie Türen durch Vandalen zerstört worden.

Was passiert mit dem ehemaligen Hotel Grashoff in Todtenhausen?

Das ehemalige Hotel Grashoff ist in die Jahre gekommen. Konkrete Pläne fürs Gebäude gibt es nicht. MT-Foto: Alex Lehn

Minden. Die vielen eingeschlagene Fensterscheiben sind inzwischen zum Teil verriegelt. Meterhohes Gestrüpp versperrt den Weg zum Eingang. Dort, wo einst Touristen ein Bett für die Nacht fanden, wo Ausflügler einkehrten und Feste gefeiert wurden, dominieren heute Vandalismus und Verwahrlosung. Das ehemalige Hotel Grashoff an der B61 in Todtenhausen ist ordentlich in die Jahre gekommen.

Immerhin: Durch die mobile Hotdog-Manufaktur, die auf dem Parkplatz steht, ist ein bisschen Leben aufs Grundstück des ehemaligen Ausflugslokals zurückgekehrt. „Die Fläche ist momentan vermietet. Die Idee mit dem Foodtruck ist ein gelungener Versuch mit Erweiterungsmöglichkeiten“, erklärt Frank Meyer auf MT-Anfrage. Er ist Miteigentümer der Immobilie und Geschäftsführer von F.M. Frank Meyer GmbH & Co. Wohnungen und Immobilienmakler KG in Minden.

Das Unternehmen versucht seit Jahren, das ehemalige Hotel Grashoff zu vermitteln – bislang erfolglos. Der letzte Pächter versuchte im Jahr 2008 sein Glück in dem Anwesen, seitdem steht das in die Jahre gekommene Hotel leer. „Wir arbeiten an einem sinnvollen und langfristigem Gesamtkonzept“, erklärt Meyer und betont, dass das Objekt sanierungsbedürftig sei. Daher seien sowohl eine Komplettsanierung als auch ein An- oder Neubau momentan vorstellbar. Konkrete Interessenten gibt es allerdings nach wie vor nicht. „Es gab und es gibt aber immer wieder Anfragen, zurzeit jedoch nicht konkretes“, so der Eigentümer.

Vor ein paar Jahren hatte es Angebote aus dem Rotlichtmilieu gegeben, wie das Mindener Tageblatt damals auch berichtete. Diese sind abgelehnt worden und wohl auch heute kein Thema. Für Meyer sei „eine sinnvolle Gesamtprojektierung“ wichtig, wie er betont. „Durch die Lage an der Bundesstraße und beim Weserradweg sowie der Tradition es Objektes bietet sich der gesamte gastronomische Bereich an“, findet er. Aber auch Seniorenwohnungen oder eine Pflegeeinrichtung seien an dieser Stelle durchaus denkbar, sagt der Immobilienexperte. „Es gibt vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.“

So nutzt erst einmal noch der Foodtruck das Areal an der Bremer Straße. Und vielleicht ist auch deshalb der Vandalismus am ehemaligen Hotel Grashoff weniger geworden. Laut Meyer seien in letzter Zeit keinerlei Fälle an dem Gebäude und dem Gelände festgestellt worden. In der Vergangenheit waren dort etwa sämtliche Kupferrohre gewaltsam aus den Wänden gerissen und immer wieder Fenster sowie Türen durch Vandalen zerstört worden.

Malina Reckordt

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