Warum sind einige Bäume im Glacis derart in Schieflage? Minden (sk). Mehrere Bäume befinden sich im Königsglacis gleich neben dem Regimentsdenkmal aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Schieflage. Der bessere Einblick in den Grüngürtel nach Fällarbeiten macht das jetzt offensichtlich. Gefahr soll von den schiefen Bäumen jedoch nicht ausgehen. Auch Umweltkatastrophen haben nicht dazu geführt, dass sie sich in dieser Position befinden. Der Bereich Grünflächen der Städtischen Betriebe Minden (SBM) erklärt die Lage der Bäume damit, dass sie schon von klein auf in der schrägen Richtung gewachsen sein mussten. Die Fachleute vermuten, dass sie zunächst in der Nähe eines großen Baumes gestanden haben, der die anderen, jetzt schiefen Bäume unterdrückt hatte und dann beseitigt wurde. Da sich bis zu dieser Zeit die Bäume zur besten Lichtrichtung ausgerichtet hatten, mussten sie dies in Schräglage tun, da ihnen die größere Konkurrenz keine andere Möglichkeit gelassen hatte. „Das ist ein ganz normaler Vorgang“, so der zuständige Mitarbeiter der Städtischen Betriebe Minden. Da viele Bäume im Glacis zu dicht stünden, sei das kein seltenes Phänomen. Die Krone der Nachwüchslinge habe sich schon wieder nach oben orientiert, so dass hier kein akutes Problem gesehen werde. Da die Bäume durch den Wuchs und nicht durch Sturm schief geworden seien, werde erst einmal nichts unternommen.

Warum sind einige Bäume im Glacis derart in Schieflage?

Oberflächlich betrachtet, muss ein Sturm die Bäume in Schieflage gebracht haben. Aber es gibt dazu eine ganz andere Erklärung. MT- © Foto: Stefan Koch

Minden (sk). Mehrere Bäume befinden sich im Königsglacis gleich neben dem Regimentsdenkmal aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Schieflage. Der bessere Einblick in den Grüngürtel nach Fällarbeiten macht das jetzt offensichtlich. Gefahr soll von den schiefen Bäumen jedoch nicht ausgehen. Auch Umweltkatastrophen haben nicht dazu geführt, dass sie sich in dieser Position befinden.

Der Bereich Grünflächen der Städtischen Betriebe Minden (SBM) erklärt die Lage der Bäume damit, dass sie schon von klein auf in der schrägen Richtung gewachsen sein mussten. Die Fachleute vermuten, dass sie zunächst in der Nähe eines großen Baumes gestanden haben, der die anderen, jetzt schiefen Bäume unterdrückt hatte und dann beseitigt wurde. Da sich bis zu dieser Zeit die Bäume zur besten Lichtrichtung ausgerichtet hatten, mussten sie dies in Schräglage tun, da ihnen die größere Konkurrenz keine andere Möglichkeit gelassen hatte.

„Das ist ein ganz normaler Vorgang“, so der zuständige Mitarbeiter der Städtischen Betriebe Minden. Da viele Bäume im Glacis zu dicht stünden, sei das kein seltenes Phänomen. Die Krone der Nachwüchslinge habe sich schon wieder nach oben orientiert, so dass hier kein akutes Problem gesehen werde. Da die Bäume durch den Wuchs und nicht durch Sturm schief geworden seien, werde erst einmal nichts unternommen.

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