Warten auf die Poller: Provisorische Lösung für den Weihnachtsmarkt Stefan Koch Minden. Bislang sind die Städtischen Betriebe Minden (SBM) optimistisch, dass der Aufbau der Poller zur Sicherung der Mindener Innenstadt bis zum Frühjahr kommenden Jahres abgeschlossen ist. Dieser Zeitrahmen wurde bereits im September von der Stadtverwaltung unter dem Vorbehalt genannt, dass die Materiallieferungen aufgrund der Stockungen im globalen Handel für die beauftragte Fachfirma verfügbar sind. Wie SBM-Chef Peter Wansing am Montag erklärte, werde das Unternehmen voraussichtlich in der laufenden Woche den Bauzeitplan für die Poller vorlegen. Er gehe davon aus, dass dann noch in diesem Jahr mit dem Einbau begonnen werde.Beim Einbau der Poller ist geplant, dies ohne eine Beeinträchtigung des Mindener Weihnachtsmarktes zu realisieren. Er ist jetzt wieder mit den provisorischen Sperren aus den Vorjahren gesichert. Nach Abbau der Marktstände kommen auch die Zufahren des Stadtkerns an die Reihe. Zu Verzögerungen kann es laut Wansing dennoch durch weitere Auswirkungen der Pandemie und frostiges Winterwetter kommen.Schon seit mehr als zwei Jahren plant die Stadt, ihre behelfsmäßigen Betonblöcke und Wassertanks zum Schutz von Menschenmengen vor Amokfahrern durch stationäre Sperren zu ersetzten. An den Ausgängen der Fußgängerzone sollen an sechs Standorten versenkbare Poller entstehen, die sich bei Bedarf absenken lassen. Weitere 14 starre Exemplare sollen an kleineren Straßen platziert werden. Die Poller sind in verschiedene Sicherheitsklassen eingeteilt und können maximal einen 7,5-Tonner bei einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern stoppen.Ein weiterer Effekt der Installation ist die Verkehrslenkung in der Fußgängerzone. So hatte sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Lieferzeiten zwischen 6 und 10 Uhr beziehungsweise 18 bis 22 nicht immer eingehalten werden. Hier wird in Zukunft der Zugang von unbefugten Fahrzeugen unterbunden. Die Feuerwehr hat im Notfall die Möglichkeit, mittels Digitalfunk die versenkbaren Poller zu steuern. Den Zugang anderer Fahrzeuge innerhalb der Sperrzeiten soll die Ordnungsbehörde regeln. Auch hier gibt es technische Möglichkeiten zu einer Öffnung in Verbindung mit einer Ausnahmegenehmigung.

Warten auf die Poller: Provisorische Lösung für den Weihnachtsmarkt

Auch in diesem Jahr ist der Weihnachtsmarkt mit Betonblöcken gesichert. © Stefan Koch

Minden. Bislang sind die Städtischen Betriebe Minden (SBM) optimistisch, dass der Aufbau der Poller zur Sicherung der Mindener Innenstadt bis zum Frühjahr kommenden Jahres abgeschlossen ist. Dieser Zeitrahmen wurde bereits im September von der Stadtverwaltung unter dem Vorbehalt genannt, dass die Materiallieferungen aufgrund der Stockungen im globalen Handel für die beauftragte Fachfirma verfügbar sind.

Wie SBM-Chef Peter Wansing am Montag erklärte, werde das Unternehmen voraussichtlich in der laufenden Woche den Bauzeitplan für die Poller vorlegen. Er gehe davon aus, dass dann noch in diesem Jahr mit dem Einbau begonnen werde.

Beim Einbau der Poller ist geplant, dies ohne eine Beeinträchtigung des Mindener Weihnachtsmarktes zu realisieren. Er ist jetzt wieder mit den provisorischen Sperren aus den Vorjahren gesichert. Nach Abbau der Marktstände kommen auch die Zufahren des Stadtkerns an die Reihe. Zu Verzögerungen kann es laut Wansing dennoch durch weitere Auswirkungen der Pandemie und frostiges Winterwetter kommen.

Schon seit mehr als zwei Jahren plant die Stadt, ihre behelfsmäßigen Betonblöcke und Wassertanks zum Schutz von Menschenmengen vor Amokfahrern durch stationäre Sperren zu ersetzten. An den Ausgängen der Fußgängerzone sollen an sechs Standorten versenkbare Poller entstehen, die sich bei Bedarf absenken lassen. Weitere 14 starre Exemplare sollen an kleineren Straßen platziert werden. Die Poller sind in verschiedene Sicherheitsklassen eingeteilt und können maximal einen 7,5-Tonner bei einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern stoppen.

Ein weiterer Effekt der Installation ist die Verkehrslenkung in der Fußgängerzone. So hatte sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Lieferzeiten zwischen 6 und 10 Uhr beziehungsweise 18 bis 22 nicht immer eingehalten werden. Hier wird in Zukunft der Zugang von unbefugten Fahrzeugen unterbunden. Die Feuerwehr hat im Notfall die Möglichkeit, mittels Digitalfunk die versenkbaren Poller zu steuern. Den Zugang anderer Fahrzeuge innerhalb der Sperrzeiten soll die Ordnungsbehörde regeln. Auch hier gibt es technische Möglichkeiten zu einer Öffnung in Verbindung mit einer Ausnahmegenehmigung.

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Patrick Schwemmling

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