"Wagnis Wagner": Kunstwettbewerb zum kompletten Mindener Ring am Start Anja Peper Minden (mt). 2019 steht im Mindener Stadttheater Richard Wagners kompletter „Ring des Nibelungen" auf dem Programm. Der Komponist und Dramatiker (1813 bis 1883) polarisiert wie kaum ein anderer. Sein Werk bleibt in diesem Jahr nicht auf die Bühne beschränkt, sondern gibt auch Impulse für eine Kunstausstellung im öffentlichen Raum. Acht bis zehn Kunstobjekte sollen im September im Bereich der Innenstadt zu sehen sein. Der Titel: „Wagnis Wagner". Für das Projekt sollen sich die Künstler mit Wagner und dem Ring auseinandersetzen. „Ein ambitioniertes Thema", so die Kultur-Beigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz. Die Stadt erwartet Gäste aus dem In- und Ausland zu der Gemeinschaftsproduktion von Stadttheater Minden und der Nordwestdeutschen Philharmonie. Die Ausstellung richtet sich an die im Verein für aktuelle Kunst organisierten Künstler. Darüber hinaus wird das Projekt frei ausgeschrieben. Alle Bewerber stellen sich einem Jury-Verfahren. Die Jury wählt vier Bewerber aus dem Verein für aktuelle Kunst und vier bis sechs auswärtige Bewerber zur Teilnahme aus. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bald entscheiden: Das Kulturbüro der Stadt nimmt die Konzepte bis spätestens 30. April an. Die Bewerber sollen ihre Vorschläge in Form von Fotos, Montagen, Skizzen oder kleinen Modellen einreichen. Es sollen keine Originalarbeiten eingereicht werden. Eine ausführliche Konzeptbeschreibung mit Angaben zur Art der Präsentation, zum möglichen Standort sowie ein kurzer Lebenslauf müssen in der Bewerbung enthalten sein. Die Jury tagt in der 20. Kalenderwoche (13. bis 19. Mai). Die Entscheidung der Jury ist bindend und nicht anfechtbar. Für die Realisierung erhalten die Teilnehmer ein Honorar von 3.500 Euro, das Material-, Fahrt- und Transportkosten beinhaltet. Die Ausstellung wird am 7. September eröffnet. Der Aufbau muss aus organisatorischen Gründen zeitnah erfolgen: Dafür ist der Zeitraum vom 26. August bis zum 6. September vorgesehen. Mehrere Partner sind an dem Kunstprojekt „Wagnis Wagner" beteiligt: Neben der Stadt Minden auch die Minden Marketing GmbH, die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen und der Verein für aktuelle Kunst im Kreis Minden-Lübbecke. Das gemeinsame Ziel: Parallel zu den zwei zyklischen Aufführungen aller vier Ring-Opern soll im September die Kunstausstellung laufen. Richard Wagners Werk, seine Widersprüchlichkeit, aber auch die Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext sollen der Ausgangpunkt sein. Dabei sind alle Medien der Bildenden Kunst zugelassen, die sich für eine Präsentation im öffentlichen Raum eignen, einschließlich elektronischer Medien wie Video oder Bildprojektionen. Die Besucher sollen zu Fuß von einem Kunstwerk zum nächsten gehen können. „Darum ist eine Abweichung vom Standort Innenstadtbereich nur in begründeten Ausnahmefällen möglich", heißt es in der Ausschreibung der Stadt.

"Wagnis Wagner": Kunstwettbewerb zum kompletten Mindener Ring am Start

„Wagnis Wagner“ heißt der Künstlerwettbewerb anlässlich des kompletten Rings des Nibelungen. Das Foto zeigt Inszenierung des „Rheingolds“ (2015).
Foto: Archiv/Alex Lehn
© Lehn,Alexander

Minden (mt). 2019 steht im Mindener Stadttheater Richard Wagners kompletter „Ring des Nibelungen" auf dem Programm. Der Komponist und Dramatiker (1813 bis 1883) polarisiert wie kaum ein anderer. Sein Werk bleibt in diesem Jahr nicht auf die Bühne beschränkt, sondern gibt auch Impulse für eine Kunstausstellung im öffentlichen Raum. Acht bis zehn Kunstobjekte sollen im September im Bereich der Innenstadt zu sehen sein. Der Titel: „Wagnis Wagner".

Für das Projekt sollen sich die Künstler mit Wagner und dem Ring auseinandersetzen. „Ein ambitioniertes Thema", so die Kultur-Beigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz. Die Stadt erwartet Gäste aus dem In- und Ausland zu der Gemeinschaftsproduktion von Stadttheater Minden und der Nordwestdeutschen Philharmonie.

Die Ausstellung richtet sich an die im Verein für aktuelle Kunst organisierten Künstler. Darüber hinaus wird das Projekt frei ausgeschrieben. Alle Bewerber stellen sich einem Jury-Verfahren. Die Jury wählt vier Bewerber aus dem Verein für aktuelle Kunst und vier bis sechs auswärtige Bewerber zur Teilnahme aus. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bald entscheiden: Das Kulturbüro der Stadt nimmt die Konzepte bis spätestens 30. April an.

Die Bewerber sollen ihre Vorschläge in Form von Fotos, Montagen, Skizzen oder kleinen Modellen einreichen. Es sollen keine Originalarbeiten eingereicht werden. Eine ausführliche Konzeptbeschreibung mit Angaben zur Art der Präsentation, zum möglichen Standort sowie ein kurzer Lebenslauf müssen in der Bewerbung enthalten sein.

Die Jury tagt in der 20. Kalenderwoche (13. bis 19. Mai). Die Entscheidung der Jury ist bindend und nicht anfechtbar. Für die Realisierung erhalten die Teilnehmer ein Honorar von 3.500 Euro, das Material-, Fahrt- und Transportkosten beinhaltet. Die Ausstellung wird am 7. September eröffnet.

Der Aufbau muss aus organisatorischen Gründen zeitnah erfolgen: Dafür ist der Zeitraum vom 26. August bis zum 6. September vorgesehen.

Mehrere Partner sind an dem Kunstprojekt „Wagnis Wagner" beteiligt: Neben der Stadt Minden auch die Minden Marketing GmbH, die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen und der Verein für aktuelle Kunst im Kreis Minden-Lübbecke. Das gemeinsame Ziel: Parallel zu den zwei zyklischen Aufführungen aller vier Ring-Opern soll im September die Kunstausstellung laufen. Richard Wagners Werk, seine Widersprüchlichkeit, aber auch die Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext sollen der Ausgangpunkt sein.

Dabei sind alle Medien der Bildenden Kunst zugelassen, die sich für eine Präsentation im öffentlichen Raum eignen, einschließlich elektronischer Medien wie Video oder Bildprojektionen.

Die Besucher sollen zu Fuß von einem Kunstwerk zum nächsten gehen können. „Darum ist eine Abweichung vom Standort Innenstadtbereich nur in begründeten Ausnahmefällen möglich", heißt es in der Ausschreibung der Stadt.

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