Vorerst keine höhere Grundsteuer Monika Jäger Minden (mt). In 2015 gibt es nach den aktuell im Hauptausschuss vorgestellten Planungen keine Grundsteuererhöhung in Minden. Für 2016 scheint diese jedoch unumgänglich zu sein. Dann steht eine Erhöhung um 40 auf 500 Prozentpunkte an. Stadtkämmerer Norbert Kresse erklärte die Eckdaten des angepassten Haushaltsplans, nach dem mit Stand März 2015 ein Defizit von gut 3,6 Millionen Eurobleibt.Die Politik kritisierte die Kreisverwaltung, die nicht auf den Appell der Kommunen eingegangen war, die Umlage um einen Prozentpunkt zu senken. Bei der Haushaltsaufstellung waren die Mindener jedoch davon ausgegangen. Zusatzbelastung: knapp 1,2 Millionen Euro. Diese kann jedoch durch einmalig höhere Erstattungen im SGB II-Härteausgleich aufgefangen werden, so dass - alle weiteren Veränderungen einberechnet - eine Gesamtverbesserung vom 56 000 Euro zum Dezember 2014 vergibt.Kresse berichtete zudem, die Vertreterin des Kreises habe sich offen gezeigt, über eine Fortschreibung des freiwilligen Haushaltssicherungskonzepts beim Kreis nachzudenken und auch strategische Kreisentwicklung anzugehen. Von beidem versprechen sich die Kommunen letztlich finanzielle Entlastungen.

Vorerst keine höhere Grundsteuer

© Symbolfoto: Jens Büttner dpa/lmv

Minden (mt). In 2015 gibt es nach den aktuell im Hauptausschuss vorgestellten Planungen keine Grundsteuererhöhung in Minden. Für 2016 scheint diese jedoch unumgänglich zu sein. Dann steht eine Erhöhung um 40 auf 500 Prozentpunkte an. Stadtkämmerer Norbert Kresse erklärte die Eckdaten des angepassten Haushaltsplans, nach dem mit Stand März 2015 ein Defizit von gut 3,6 Millionen Eurobleibt.

Die Politik kritisierte die Kreisverwaltung, die nicht auf den Appell der Kommunen eingegangen war, die Umlage um einen Prozentpunkt zu senken. Bei der Haushaltsaufstellung waren die Mindener jedoch davon ausgegangen. Zusatzbelastung: knapp 1,2 Millionen Euro. Diese kann jedoch durch einmalig höhere Erstattungen im SGB II-Härteausgleich aufgefangen werden, so dass - alle weiteren Veränderungen einberechnet - eine Gesamtverbesserung vom 56 000 Euro zum Dezember 2014 vergibt.

Kresse berichtete zudem, die Vertreterin des Kreises habe sich offen gezeigt, über eine Fortschreibung des freiwilligen Haushaltssicherungskonzepts beim Kreis nachzudenken und auch strategische Kreisentwicklung anzugehen. Von beidem versprechen sich die Kommunen letztlich finanzielle Entlastungen.

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