Von fast 100 Jahre alt bis neugeboren: Mühlenkreiskliniken geben Infos zu Corona-Patienten Lea Oetjen Minden. Es ist nicht lange her, da konnte Pressesprecher Christian Busse keine Infos zu den Corona-Patienten der Mühlenkreiskliniken geben. Bei fünf Infizierten in Behandlung wäre durch Aussagen etwa zum Impfstatus die Identifizierbarkeit zu groß gewesen. Inzwischen hat sich die Zahl der Patienten jedoch vervielfacht. Im Kreisgebiet werden aktuell 34 Menschen stationär wegen einer Corona-Infektion behandelt– allein 27 davon in den Mühlenkreiskliniken. Sie alle sind ungeimpft. Laut Busse seien es längst nicht mehr nur Patienten im hohen Alter. „Im Gegenteil: Die Impfquote bei der älteren Bevölkerung ist sehr hoch“, betont der Pressesprecher. Die Bandbreite an Geburtsdaten sei groß – von Patienten, die älter als 90 Jahre alt bis zu jenen, die gerade erst geboren sind, ist alles dabei. Die meisten Infizierten in den Krankenhäusern – und alle Intensivpatienten – seien zwischen 40 und 60 Jahre alt. „Das ist der große Unterschied zur ersten und zweite Welle“, so Christian Busse. Die aktuellen Entwicklungen in den Krankenhäusern seien „einmal mehr Grund, sich impfen zu lassen“, wie der MKK-Pressesprecher erklärt. Schließlich hätte bislang nicht eine geimpfte Person auf der Intensivstation der Mühlenkreiskliniken behandelt werden müssen. „Das sollte Anreiz genug sein“, so Busse mit Blick auf die aktuell insgesamt 14 infizierten Personen im Kreis, die auf der Intensivstation um ihr Leben kämpfen. Das sind noch einmal zwei mehr als am Vortag. Zumal er klarstellt, dass auf „sehr wenige Ausnahmen“ alle Behandelten aufgrund ihrer Corona-Infektion im Krankenhaus versorgt werden müssen. Ein Rückgang der Infektionszahlen ist zudem weiterhin nicht in Sicht. Im Gegenteil: Das Gesundheitsamt des Kreises hat am Donnerstag 64 Corona-Neuinfektionen registriert.

Von fast 100 Jahre alt bis neugeboren: Mühlenkreiskliniken geben Infos zu Corona-Patienten

Die Patienten auf der Intensivstation werden für bis zu 10 Stunden am Stück auf den Bauch gelegt, um die Lunge zu entlasten. Mindestens drei Pflegekräfte sind für die Drehung erforderlich. - © Kai Senf © Kai Senf

Minden. Es ist nicht lange her, da konnte Pressesprecher Christian Busse keine Infos zu den Corona-Patienten der Mühlenkreiskliniken geben. Bei fünf Infizierten in Behandlung wäre durch Aussagen etwa zum Impfstatus die Identifizierbarkeit zu groß gewesen. Inzwischen hat sich die Zahl der Patienten jedoch vervielfacht. Im Kreisgebiet werden aktuell 34 Menschen stationär wegen einer Corona-Infektion behandelt– allein 27 davon in den Mühlenkreiskliniken.

Sie alle sind ungeimpft. Laut Busse seien es längst nicht mehr nur Patienten im hohen Alter. „Im Gegenteil: Die Impfquote bei der älteren Bevölkerung ist sehr hoch“, betont der Pressesprecher. Die Bandbreite an Geburtsdaten sei groß – von Patienten, die älter als 90 Jahre alt bis zu jenen, die gerade erst geboren sind, ist alles dabei. Die meisten Infizierten in den Krankenhäusern – und alle Intensivpatienten – seien zwischen 40 und 60 Jahre alt. „Das ist der große Unterschied zur ersten und zweite Welle“, so Christian Busse.

Die aktuellen Entwicklungen in den Krankenhäusern seien „einmal mehr Grund, sich impfen zu lassen“, wie der MKK-Pressesprecher erklärt. Schließlich hätte bislang nicht eine geimpfte Person auf der Intensivstation der Mühlenkreiskliniken behandelt werden müssen. „Das sollte Anreiz genug sein“, so Busse mit Blick auf die aktuell insgesamt 14 infizierten Personen im Kreis, die auf der Intensivstation um ihr Leben kämpfen. Das sind noch einmal zwei mehr als am Vortag.


Zumal er klarstellt, dass auf „sehr wenige Ausnahmen“ alle Behandelten aufgrund ihrer Corona-Infektion im Krankenhaus versorgt werden müssen. Ein Rückgang der Infektionszahlen ist zudem weiterhin nicht in Sicht. Im Gegenteil: Das Gesundheitsamt des Kreises hat am Donnerstag 64 Corona-Neuinfektionen registriert.

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