Vom Kurs abgekommen: Schiff fährt auf der Weser in die Böschung Minden (mt/zim). Unterhalb der Schachtschleuse auf der Weser ist am Montagmorgen ein Schiff vom Kurs abgekommen und in die Böschung gefahren. Laut Wasserschutzpolizei hatte es einen medizinischen Notfall an Bord gegeben. Der 74-jährige Schiffseigner aus Hamburg erlitt am Steuer seines Schiffes einen Herzinfarkt. Für ihn kam jeder Hilfe zu spät. Laut Polizei war das Schiff vom Mittellandkanal auf die Weser geschleust worden. Im Verbindungskanal Richtung Bremen habe sich dann der gesundheitliche Zustand des Schiffführers verschlechtert. „Das Schiff war führerlos und fuhr deswegen in die Böschung“ sagt Polizeipressesprecher Ralf Steinmeyer. Ein Besatzungsmitglied, das mit an Bord war habe den Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Die Polizei habe außerdem noch weitere Anrufe bekommen. „Rettungssanitäter und Notarzt hatten zunächst Schwierigkeiten, auf das Schiff zu gelangen“, sagt Steinmeyer. Man habe dann nur noch den Tod des 74-Jährigen feststellen können. Das Schiff war mit 660 Tonnen Pellets beladen.

Vom Kurs abgekommen: Schiff fährt auf der Weser in die Böschung

© Foto: Lehn

Minden (mt/zim). Unterhalb der Schachtschleuse auf der Weser ist am Montagmorgen ein Schiff vom Kurs abgekommen und in die Böschung gefahren. Laut Wasserschutzpolizei hatte es einen medizinischen Notfall an Bord gegeben. Der 74-jährige Schiffseigner aus Hamburg erlitt am Steuer seines Schiffes einen Herzinfarkt. Für ihn kam jeder Hilfe zu spät.

Laut Polizei war das Schiff vom Mittellandkanal auf die Weser geschleust worden. Im Verbindungskanal Richtung Bremen habe sich dann der gesundheitliche Zustand des Schiffführers verschlechtert. „Das Schiff war führerlos und fuhr deswegen in die Böschung“ sagt Polizeipressesprecher Ralf Steinmeyer.

Ein Besatzungsmitglied, das mit an Bord war habe den Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Die Polizei habe außerdem noch weitere Anrufe bekommen. „Rettungssanitäter und Notarzt hatten zunächst Schwierigkeiten, auf das Schiff zu gelangen“, sagt Steinmeyer. Man habe dann nur noch den Tod des 74-Jährigen feststellen können.

Das Schiff war mit 660 Tonnen Pellets beladen.

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