Verkehrsministerium registriert 40.000 Stellungnahmen zum neuen Bundesverkehrswegeplan Berlin/Porta Westfalica (dpa). Zu den bundesweit wichtigsten Bauprojekten bei Straßen, Bahnstrecken und Wasserwegen sind rund 40.000 Kommentare beim Bundesverkehrsministerium eingegangen. „Die Stellungnahmen werden nun geprüft und ausgewertet“, sagte Ressortchef Alexander Dobrindt (CSU). Der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans konnte von Anfang Mai an erstmals sechs Wochen lang online oder per Post kommentiert werden. Bis 2030 will der Bund 264,5 Milliarden Euro in sein Verkehrsnetz investieren und zielt dabei besonders auf stauträchtige Engpässe. Der Entwurf des Rahmenplans soll im Juli ins Bundeskabinett kommen.Auch in Minden, Porta Westfalica und Bückeburg werden die Planungen heiß diskutiert. Besonders umstritten ist ein Neubau der Bahnstrecke zwischen Porta Westfalica und Bückeburg, der den Bahnhof Minden als Verkehrsknotenpunkt abschneiden würde. Außerdem ist ein Bahntunnel geplant, nachdem die Züge in Höhe des Portaner Bahnhofs unterirdisch fahren und erst auf Höhe Meißens wieder an die Oberfläche kommen (Lesen Sie dazu: Die Region erhebt die Stimme zum Bundesverkehrswegeplan)Besonders viele Stellungnahmen gab es nach dpa-Informationen auch zur Bundesstraße 2 in Bayern (Osttangente Augsburg) und zur Autobahn 39 in Niedersachsen (Anschlussstelle Lüneburg-Nord - Anschlussstelle Weyhausen, B 188). Bei der Schiene gab es sehr viele Kommentare zu Ausbauten im Bereich zwischen Bremen, Hamburg und Hannover sowie zur Strecke Hannover-Bielefeld. Insgesamt bündelt der Plan 1000 Projekte in allen Bundesländern. Erhalt soll Vorrang vor Neubau haben, ein Schwerpunkt liegt auf überregional bedeutsamen Strecken.

Verkehrsministerium registriert 40.000 Stellungnahmen zum neuen Bundesverkehrswegeplan

© Symbolfoto: Haunhorst

Berlin/Porta Westfalica (dpa). Zu den bundesweit wichtigsten Bauprojekten bei Straßen, Bahnstrecken und Wasserwegen sind rund 40.000 Kommentare beim Bundesverkehrsministerium eingegangen. „Die Stellungnahmen werden nun geprüft und ausgewertet“, sagte Ressortchef Alexander Dobrindt (CSU). Der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans konnte von Anfang Mai an erstmals sechs Wochen lang online oder per Post kommentiert werden. Bis 2030 will der Bund 264,5 Milliarden Euro in sein Verkehrsnetz investieren und zielt dabei besonders auf stauträchtige Engpässe. Der Entwurf des Rahmenplans soll im Juli ins Bundeskabinett kommen.

Auch in Minden, Porta Westfalica und Bückeburg werden die Planungen heiß diskutiert. Besonders umstritten ist ein Neubau der Bahnstrecke zwischen Porta Westfalica und Bückeburg, der den Bahnhof Minden als Verkehrsknotenpunkt abschneiden würde. Außerdem ist ein Bahntunnel geplant, nachdem die Züge in Höhe des Portaner Bahnhofs unterirdisch fahren und erst auf Höhe Meißens wieder an die Oberfläche kommen (Lesen Sie dazu: Die Region erhebt die Stimme zum Bundesverkehrswegeplan)

Besonders viele Stellungnahmen gab es nach dpa-Informationen auch zur Bundesstraße 2 in Bayern (Osttangente Augsburg) und zur Autobahn 39 in Niedersachsen (Anschlussstelle Lüneburg-Nord - Anschlussstelle Weyhausen, B 188). Bei der Schiene gab es sehr viele Kommentare zu Ausbauten im Bereich zwischen Bremen, Hamburg und Hannover sowie zur Strecke Hannover-Bielefeld. Insgesamt bündelt der Plan 1000 Projekte in allen Bundesländern. Erhalt soll Vorrang vor Neubau haben, ein Schwerpunkt liegt auf überregional bedeutsamen Strecken.

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