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Verein Kulturlounge sucht ein Zuhause Minden (mt/dc). Ob Malerei, Fotografie, Theater, Musik, Dicht- und Erzählkunst – die Kulturlounger sind sehr vielschichtig. Im Oktober 2019 lernten sich die 14 Mitglieder bei einem von der Stadt Minden initiierten Stammtisch kennen. Schnell entschlossen sie sich, den Verein „Kulturlounge Minden“ zu gründen. Nun suchen die Mitglieder, die Kunst als wesentlichen Bestandteil ihres Lebens ansehen, ein Zuhause. Erstmalig hatte der Verein seine Vielfalt im Herbst 2020 in der Obermarktstraße 17 gezeigt und dann 2021 eine „Kunstreise“ in den Original Waggons des Preußenzugs angeboten. Aber einen festen Ort, an dem er sich treffen kann, gibt es zur Zeit nicht. Dabei sei ein Ort der Kunst, der Ausstellungen, des Theaters, der Lesungen und was immer sonst im kreativen Bereich denkbar sei, ein festes Ziel der Gruppe. Nicht nur für den Verein wäre dies ein Gewinn, sondern auch für die Stadt Minden und deren Bürger, sind die Künstler überzeugt. Die Stadt stehe diesen Gedanken wohlwollend gegenüber, so dass nun Ideen ausgetauscht und Möglichkeiten ausgelotet werden könnten, heißt es weiter. „Wir hoffen sehr, dass die Kunst nicht an bürokratischen Hürden scheitern muss“, so die Kulturlounger. Bis die Mitglieder sesshaft werden, ist der Verein auf Wanderschaft und freut sich über Angebote von Räumen, in denen er seine Kunst präsentieren kann. Im September soll das Fort A bespielt werden. Der Verein lädt am Freitag, 9., von 16 bis 22 Uhr, Samstag, 10., von 11 bis 22 Uhr sowie Sonntag, 11. September, von 11 bis 17 Uhr ins Fort A ein. Dort präsentieren zwölf Mitglieder Ausstellungen, Workshops und Theater. Auch kulinarische Leckerbissen sind erhältlich. Die Ausstellungen und Workshops werden an den Tagen zu den jeweiligen Öffnungszeiten angeboten. Eine Vernissage mit Kunsthäppchen und Kulinarischem findet am Freitag, 9. September, um 18 Uhr statt. Der „Abend der Poesie“ mit Theater beginnt am Samstag, 10. September, um 20 Uhr. Bei dem besonderen Format verweben sich Pantomime, Musik, Lesung, Erzähl- und Liedkunst miteinander. Das Theaterstück für Kinder „Käpt’n ausgestorben – oder wie man in See sticht!“ wird am Sonntag, 11. September, um 16 Uhr aufgeführt. „Wir sind offen für neue Mitglieder“, sagt die Vorsitzende Stella Ballare, die als freischaffende Künstlerin weiß, wie wichtig Vernetzungen auch im kreativen Bereich sind. Neben den Reservierungsanfragen für die Theatervorführungen im Fort A sind denn auch Mitgliedsanträge über die Internetseite www.kulturloungeminden.de abrufbar. Weitere Kontaktmöglichkeiten bestehen per E-Mail an kulturloungeminden@gmx.de oder unter Telefon (0 15 78) 7 47 07 24.
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Verein Kulturlounge sucht ein Zuhause

Die Kulturlounge besteht aus Gudrun Mehrhoff (von links), Ekhard Franke, Ilka Friedsam, Abdelaziz Belghiti Alaoui, Rainer Hornscheidt, Matthias Mauritz, Liselotte Bombitzki, Axel Bad- stübner, Stella Ballare und Regine Rinke und vier weiteren Mitgliedern. Foto: privat

Minden (mt/dc). Ob Malerei, Fotografie, Theater, Musik, Dicht- und Erzählkunst – die Kulturlounger sind sehr vielschichtig. Im Oktober 2019 lernten sich die 14 Mitglieder bei einem von der Stadt Minden initiierten Stammtisch kennen. Schnell entschlossen sie sich, den Verein „Kulturlounge Minden“ zu gründen. Nun suchen die Mitglieder, die Kunst als wesentlichen Bestandteil ihres Lebens ansehen, ein Zuhause.

Erstmalig hatte der Verein seine Vielfalt im Herbst 2020 in der Obermarktstraße 17 gezeigt und dann 2021 eine „Kunstreise“ in den Original Waggons des Preußenzugs angeboten. Aber einen festen Ort, an dem er sich treffen kann, gibt es zur Zeit nicht.

Dabei sei ein Ort der Kunst, der Ausstellungen, des Theaters, der Lesungen und was immer sonst im kreativen Bereich denkbar sei, ein festes Ziel der Gruppe.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Nicht nur für den Verein wäre dies ein Gewinn, sondern auch für die Stadt Minden und deren Bürger, sind die Künstler überzeugt. Die Stadt stehe diesen Gedanken wohlwollend gegenüber, so dass nun Ideen ausgetauscht und Möglichkeiten ausgelotet werden könnten, heißt es weiter.

„Wir hoffen sehr, dass die Kunst nicht an bürokratischen Hürden scheitern muss“, so die Kulturlounger. Bis die Mitglieder sesshaft werden, ist der Verein auf Wanderschaft und freut sich über Angebote von Räumen, in denen er seine Kunst präsentieren kann.

Im September soll das Fort A bespielt werden. Der Verein lädt am Freitag, 9., von 16 bis 22 Uhr, Samstag, 10., von 11 bis 22 Uhr sowie Sonntag, 11. September, von 11 bis 17 Uhr ins Fort A ein. Dort präsentieren zwölf Mitglieder Ausstellungen, Workshops und Theater. Auch kulinarische Leckerbissen sind erhältlich. Die Ausstellungen und Workshops werden an den Tagen zu den jeweiligen Öffnungszeiten angeboten.

Eine Vernissage mit Kunsthäppchen und Kulinarischem findet am Freitag, 9. September, um 18 Uhr statt. Der „Abend der Poesie“ mit Theater beginnt am Samstag, 10. September, um 20 Uhr. Bei dem besonderen Format verweben sich Pantomime, Musik, Lesung, Erzähl- und Liedkunst miteinander.

Das Theaterstück für Kinder „Käpt’n ausgestorben – oder wie man in See sticht!“ wird am Sonntag, 11. September, um 16 Uhr aufgeführt.

„Wir sind offen für neue Mitglieder“, sagt die Vorsitzende Stella Ballare, die als freischaffende Künstlerin weiß, wie wichtig Vernetzungen auch im kreativen Bereich sind.

Neben den Reservierungsanfragen für die Theatervorführungen im Fort A sind denn auch Mitgliedsanträge über die Internetseite www.kulturloungeminden.de abrufbar. Weitere Kontaktmöglichkeiten bestehen per E-Mail an kulturloungeminden@gmx.de oder unter Telefon (0 15 78) 7 47 07 24.

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