Veränderungen im Mindener Stadtrat: 20 kommen, 24 gehen Monika Jäger Minden. Vieldiskutiert sind zurzeit die möglichen Folgen der Kommunalwahl. Während sich die Stadtverbände und Wählergruppen noch sortieren, lohnt ein Blick unter anderem auf personelle Veränderungen. 20 kommen, 24 gehen Unterm Strich bleiben 36 Stadtverordnete im Mindener Rat mit seinen künftig 56 Sitzen, 20 kommen neu und 24 gehen raus. Von diesen haben einige schon selbst im Vorfeld gesagt, dass sie nicht weiter machen wollen – Doris Steinmann und Hans-Jürgen Wolff bei der SPD gehören dazu. Andere haben sowohl für Direktmandate als auch auf den Reservelisten kandidiert. Besonders dürfte die aktuelle Situation Hikmet Celik (CDU) getroffen haben. Er hatte den undankbaren Listenplatz 15 – Platz 14 zog noch. Ein Direktmandat holte dafür bei der CDU ein Kandidat von einem weiter hinten liegenden Reservelistenplatz: Michael Behrens (Bezirk 11) hatte Platz 17. Die Ortsvorsteher Der unterlegene Bürgermeisterkandidat Konrad Winckler (CDU) holte seinen Bezirk direkt gegen den Ortsvorsteher Bernd Winkler (SPD) – bemerkenswert auch deswegen, weil der CDU-Mann bisher nicht in Minden kommunalpolitisch im Vordergrund stand. Er hat schon gesagt, dass er nun dort auch Ortsvorsteher werden möchte. Ansonsten holten folgende bisherige Ortsvorsteher ihren Bezirk direkt: Thomas Jozefiak (CDU, Haddenhausen); Klaus von der Ahe, (SPD, Bölhorst), Hans-Detlev Reh (SPD, Minderheide); Renate Schermer (SPD, Dankersen); Andreas Herbusch (SPD, Innenstadt); Heinrich Weihe (SPD, Leteln-Aminghausen); Renate Riechmann-Gäbler (SPD, Meißen), Bernd Müller (SPD, Rodenbeck). Ob sie Ortsvorsteher bleiben, muss noch politisch entschieden werden. Rein und Raus Im vier Sitze kleineren Rat werden künftig folgende Namen neu sein: SPD: Hans-Detlev Reh, Kai Piepenbrink, Bettina Lauer, Thorsten Bülte, Raphael Lorenz; CDU: Michael Behrens, Konrad Winckler, Lennart Ulrich, Markus Redeker, Pascal Brongkoll; Grüne: Philipp Segler, Efstathia Pappa, Daniela Michels, Emelie Segler; MI: Ria Urban; Linke: Gesine Frank; AfD: Sebastian Landwehr, Sylke Rolfsmeier, Frank Dunklau; FDP: Alexander Heidenreich. Nicht mehr in der Stadtverordnetenversammlung sind: SPD: Sabine Flintzak, Sandra Janke, Maike Kochinke, Karl-Heinz Meilwes, Doris Steinmann, Jannes Tilicke, Bernd Winkler, Hans-Jürgen Wolff; CDU: Dietrich Anter, Hikmet Celik, Martin Haß, Joachim Hucke, Herbert Michels, Michael Specht, Egon Stellbrink; Grüne: Brigitte Ulbrich; MI: Karl-Ludwig Sierig. Edith von Wrisberg; Wir für Minden: Frank Tomaschewski; Sozialliberale Fraktion: Gerhard Förster-Vehring, Stefan Schröder; AfD: Alf Domeier, Ratbod Rudolf, Jens Altvater. Erfahrung mit politischer Arbeit Die Neuen bringen sehr unterschiedliche Erfahrungen mit kommunalpolitischer Arbeit mit. Nicht alle waren beispielsweise bereits in der gerade zuende gehenden Ratsperiode als sachkundige Bürger dabei. Diese Position ermöglicht es allen, die aktiv in einer Fraktion mitmachen wollen, auch Ausschüsse zu besuchen und thematisch ihren Sachverstand einzubringen. Zuletzt nicht in der Mindener Ratsarbeit dabei waren neun der neuen Stadtverordneten: Frank Dunklau und Sylke Rolfsmeier (AfD), Gesine Frank (Linke), bei den Grünen Emelie Segler und Daniela Michels (sie ist aus ihrem Engagement vor sechs Jahren jedoch bereits erfahren), bei der CDU Pascal Brongkoll und Konrad Winckler (er hat jedoch lange im politischen Umfeld gearbeitet), bei der SPD Raphael Lorenz und Bettina Lauer. Zu Stadtverordneten, die nun nicht im Rat sind, es aber sehr lange waren, zählen Brigitte Ulbrich (Grüne), seit 1984 im Rat, Edith von Wrisberg (MI) war seit 1994 zunächst als sachkundige Bürgerin aktiv, Doris Steinmann (SPD) kam 1999.

Veränderungen im Mindener Stadtrat: 20 kommen, 24 gehen

Minden. Vieldiskutiert sind zurzeit die möglichen Folgen der Kommunalwahl. Während sich die Stadtverbände und Wählergruppen noch sortieren, lohnt ein Blick unter anderem auf personelle Veränderungen.

Früher Vogel: Heiko Wesemann (SPD) nahm schon am Montagmittag seine Plakate in der Nordstadt wieder ab. - © MT-Foto: Langenkämper
Früher Vogel: Heiko Wesemann (SPD) nahm schon am Montagmittag seine Plakate in der Nordstadt wieder ab. - © MT-Foto: Langenkämper

20 kommen, 24 gehen

Unterm Strich bleiben 36 Stadtverordnete im Mindener Rat mit seinen künftig 56 Sitzen, 20 kommen neu und 24 gehen raus. Von diesen haben einige schon selbst im Vorfeld gesagt, dass sie nicht weiter machen wollen – Doris Steinmann und Hans-Jürgen Wolff bei der SPD gehören dazu. Andere haben sowohl für Direktmandate als auch auf den Reservelisten kandidiert. Besonders dürfte die aktuelle Situation Hikmet Celik (CDU) getroffen haben. Er hatte den undankbaren Listenplatz 15 – Platz 14 zog noch. Ein Direktmandat holte dafür bei der CDU ein Kandidat von einem weiter hinten liegenden Reservelistenplatz: Michael Behrens (Bezirk 11) hatte Platz 17.

Die Ortsvorsteher

Der unterlegene Bürgermeisterkandidat Konrad Winckler (CDU) holte seinen Bezirk direkt gegen den Ortsvorsteher Bernd Winkler (SPD) – bemerkenswert auch deswegen, weil der CDU-Mann bisher nicht in Minden kommunalpolitisch im Vordergrund stand. Er hat schon gesagt, dass er nun dort auch Ortsvorsteher werden möchte. Ansonsten holten folgende bisherige Ortsvorsteher ihren Bezirk direkt: Thomas Jozefiak (CDU, Haddenhausen); Klaus von der Ahe, (SPD, Bölhorst), Hans-Detlev Reh (SPD, Minderheide); Renate Schermer (SPD, Dankersen); Andreas Herbusch (SPD, Innenstadt); Heinrich Weihe (SPD, Leteln-Aminghausen); Renate Riechmann-Gäbler (SPD, Meißen), Bernd Müller (SPD, Rodenbeck). Ob sie Ortsvorsteher bleiben, muss noch politisch entschieden werden.

Rein und Raus

Im vier Sitze kleineren Rat werden künftig folgende Namen neu sein: SPD: Hans-Detlev Reh, Kai Piepenbrink, Bettina Lauer, Thorsten Bülte, Raphael Lorenz; CDU: Michael Behrens, Konrad Winckler, Lennart Ulrich, Markus Redeker, Pascal Brongkoll; Grüne: Philipp Segler, Efstathia Pappa, Daniela Michels, Emelie Segler; MI: Ria Urban; Linke: Gesine Frank; AfD: Sebastian Landwehr, Sylke Rolfsmeier, Frank Dunklau; FDP: Alexander Heidenreich.

Nicht mehr in der Stadtverordnetenversammlung sind: SPD: Sabine Flintzak, Sandra Janke, Maike Kochinke, Karl-Heinz Meilwes, Doris Steinmann, Jannes Tilicke, Bernd Winkler, Hans-Jürgen Wolff; CDU: Dietrich Anter, Hikmet Celik, Martin Haß, Joachim Hucke, Herbert Michels, Michael Specht, Egon Stellbrink; Grüne: Brigitte Ulbrich; MI: Karl-Ludwig Sierig. Edith von Wrisberg; Wir für Minden: Frank Tomaschewski; Sozialliberale Fraktion: Gerhard Förster-Vehring, Stefan Schröder; AfD: Alf Domeier, Ratbod Rudolf, Jens Altvater.

Erfahrung mit politischer Arbeit

Die Neuen bringen sehr unterschiedliche Erfahrungen mit kommunalpolitischer Arbeit mit. Nicht alle waren beispielsweise bereits in der gerade zuende gehenden Ratsperiode als sachkundige Bürger dabei. Diese Position ermöglicht es allen, die aktiv in einer Fraktion mitmachen wollen, auch Ausschüsse zu besuchen und thematisch ihren Sachverstand einzubringen.

Zuletzt nicht in der Mindener Ratsarbeit dabei waren neun der neuen Stadtverordneten: Frank Dunklau und Sylke Rolfsmeier (AfD), Gesine Frank (Linke), bei den Grünen Emelie Segler und Daniela Michels (sie ist aus ihrem Engagement vor sechs Jahren jedoch bereits erfahren), bei der CDU Pascal Brongkoll und Konrad Winckler (er hat jedoch lange im politischen Umfeld gearbeitet), bei der SPD Raphael Lorenz und Bettina Lauer.

Zu Stadtverordneten, die nun nicht im Rat sind, es aber sehr lange waren, zählen Brigitte Ulbrich (Grüne), seit 1984 im Rat, Edith von Wrisberg (MI) war seit 1994 zunächst als sachkundige Bürgerin aktiv, Doris Steinmann (SPD) kam 1999.

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