Update: So schön war das Mindener Oktoberfest - mit Fotostrecke Robert Kauffeld Minden (rkm). A Mordsgaudi war’s: das Oktoberfest auf Kanzlers Weide. Unter dem Beifall der 3.500 Besucher hatte Bürgermeister Michael Jäcke den sicheren Schlag auf den Zapfhahn vollzogen und konnte „O'zapft is" verkünden. Dr. Jörg-Friedrich Sander, Geschäftsführer der Minden Marketing, und das Festwirt-Team Klaus Rohlfing mit Sohn Lars und Tochter Alina hatten zuvor die Besucher begrüßt, und bereits nach den ersten musikalischen Darbietungen waren alle davon überzeugt, dass das angekündigte „Original bayrische Flair“ auch bei den Westfalen eine überschäumende fröhliche Stimmung erzeugen würde. „Bayernmän, die Partykracher“, so wurden sie angekündet, und die fünfköpfige Band heizte die Stimmung im Zelt ordentlich an mit traditioneller bayrischer Musik und natürlich auch mit aktuellen Partyhits. Schon beim ersten Lied erhoben sich die Mindener Buam und Maderln von ihren Plätzen, schwenkten die Bierkrüge, sangen mit, und viele von ihnen standen bereits auf den Bänken. Gerade mal 19 Jahre alt ist Lena, die man eher in einer Disco erwartet hätte. Nein eigentlich wäre das nicht ihre Musik, sagte sie, „aber diese Stimmung ist doch einmalig, und es macht mir sogar Spaß, selbst mitzusingen“. Ihr schmuckes Dirndl hätte sie schon im Vorjahr für das Oktoberfest gekauft. Und schon stieg sie auf die Sitzbank, schwenkte ihren Bierkrug und stimmte ein beim „Prosit der Gemütlichkeit“. Zünftig mit Lederhosen und feschen Dirndl gekleidet, so zeigten sich viele Besucher gern gesprächsbereit. „Zum Mindener Oktoberfest gehen wir in jedem Jahr“, das war oftmals übereinstimmend die Aussage, so eine Feier würde doch nur einmal im Jahr geboten. Dabei waren die Beachhandballer „Lifeguard Porta“, sechs „gestandene Männer“ die das Oktoberfest seit Jahren besuchen, ebenso wie Vivien und Katharina, 21 Jahre alt. „Oktoberfest statt Weihnachtsfeier“, so berichtete Charlotte. Das hätte das Team der Mindener Zahnarztpraxis beschlossen. Sie wären auch sonst ein tolles Team und so wollten sie – zwei Zahnärzte, drei Zahntechniker und fünf Mitarbeiterinnen – erstmals bayrisches Flair in Minden erleben. Auch Mitsingen war angesagt, ob man sich nun „tausendmal betrogen" fühlte, das Hofbräuhaus verehrte oder vom Stern, der deine Namen trägt, schwärmte oder alle Gefühle zusammenfassend sang „so ein schöner Tag": Die Stimmung war geradezu überschäumend. Fabs, Schubi, Tom, Tommy und Benny verstanden es, mit Quetschen, Trompeten, Gitarren, Gesang und bester Laune das feiersüchtige Publikum richtig einzuheizen. „Das ist sehr eindrucksvoll, auch für uns ein Highlight, wie man hier in Minden versteht, sofort auf volle Touren zu kommen“, sagte Tom, der Leiter der Truppe. Riesenbrezel, Leberkäse und natürlich Haxe gab es und dazu das speziell gebraute Barre-Festbier. So stand einem gelungenen Abend nichts mehr im Wege. Das Mindener Oktoberfest hat sich längst zu einer besonderen Attraktion entwickelt, von der insbesondere auch die jungen Leute begeistert sind.

Update: So schön war das Mindener Oktoberfest - mit Fotostrecke

Foto: Robert Kauffeld © Robert Kauffeld

Minden (rkm). A Mordsgaudi war’s: das Oktoberfest auf Kanzlers Weide. Unter dem Beifall der 3.500 Besucher hatte Bürgermeister Michael Jäcke den sicheren Schlag auf den Zapfhahn vollzogen und konnte „O'zapft is" verkünden. Dr. Jörg-Friedrich Sander, Geschäftsführer der Minden Marketing, und das Festwirt-Team Klaus Rohlfing mit Sohn Lars und Tochter Alina hatten zuvor die Besucher begrüßt, und bereits nach den ersten musikalischen Darbietungen waren alle davon überzeugt, dass das angekündigte „Original bayrische Flair“ auch bei den Westfalen eine überschäumende fröhliche Stimmung erzeugen würde.

„Bayernmän, die Partykracher“, so wurden sie angekündet, und die fünfköpfige Band heizte die Stimmung im Zelt ordentlich an mit traditioneller bayrischer Musik und natürlich auch mit aktuellen Partyhits. Schon beim ersten Lied erhoben sich die Mindener Buam und Maderln von ihren Plätzen, schwenkten die Bierkrüge, sangen mit, und viele von ihnen standen bereits auf den Bänken.

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Gerade mal 19 Jahre alt ist Lena, die man eher in einer Disco erwartet hätte. Nein eigentlich wäre das nicht ihre Musik, sagte sie, „aber diese Stimmung ist doch einmalig, und es macht mir sogar Spaß, selbst mitzusingen“. Ihr schmuckes Dirndl hätte sie schon im Vorjahr für das Oktoberfest gekauft. Und schon stieg sie auf die Sitzbank, schwenkte ihren Bierkrug und stimmte ein beim „Prosit der Gemütlichkeit“.

Zünftig mit Lederhosen und feschen Dirndl gekleidet, so zeigten sich viele Besucher gern gesprächsbereit. „Zum Mindener Oktoberfest gehen wir in jedem Jahr“, das war oftmals übereinstimmend die Aussage, so eine Feier würde doch nur einmal im Jahr geboten. Dabei waren die Beachhandballer „Lifeguard Porta“, sechs „gestandene Männer“ die das Oktoberfest seit Jahren besuchen, ebenso wie Vivien und Katharina, 21 Jahre alt. „Oktoberfest statt Weihnachtsfeier“, so berichtete Charlotte. Das hätte das Team der Mindener Zahnarztpraxis beschlossen. Sie wären auch sonst ein tolles Team und so wollten sie – zwei Zahnärzte, drei Zahntechniker und fünf Mitarbeiterinnen – erstmals bayrisches Flair in Minden erleben.

Auch Mitsingen war angesagt, ob man sich nun „tausendmal betrogen" fühlte, das Hofbräuhaus verehrte oder vom Stern, der deine Namen trägt, schwärmte oder alle Gefühle zusammenfassend sang „so ein schöner Tag": Die Stimmung war geradezu überschäumend. Fabs, Schubi, Tom, Tommy und Benny verstanden es, mit Quetschen, Trompeten, Gitarren, Gesang und bester Laune das feiersüchtige Publikum richtig einzuheizen. „Das ist sehr eindrucksvoll, auch für uns ein Highlight, wie man hier in Minden versteht, sofort auf volle Touren zu kommen“, sagte Tom, der Leiter der Truppe. Riesenbrezel, Leberkäse und natürlich Haxe gab es und dazu das speziell gebraute Barre-Festbier. So stand einem gelungenen Abend nichts mehr im Wege. Das Mindener Oktoberfest hat sich längst zu einer besonderen Attraktion entwickelt, von der insbesondere auch die jungen Leute begeistert sind.

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