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„Uns fehlen die Hebammen": Klinikum stellt Betrieb im Kreißsaal in Minden vorübergehend ein Minden (mt/lo). Aufgrund vermehrter krankheitsbedingter Personalausfälle muss der Regelbetrieb des Kreißsaals im Johannes-Wesling-Klinikum Minden ab Mittwoch, 13 Uhr, vorübergehend eingestellt werden. „Um Entbindende und Neugeborene vollumfänglich betreuen zu können, fehlen uns derzeit leider die Hebammen, sodass wir uns zu diesem Schritt gezwungen sehen“, sagt Pflegedirektor Bernd Mühlenbruch mit Bedauern. Eine Versorgung von akuten Notfällen und Hochrisikoschwangeren, insbesondere von Frühgeburten sei aber gewährleistet. „Die Patientensicherheit steht für uns an allererster Stelle. Daher ist es notwendig und nachvollziehbar, dass wir bei absehbaren kritischen Personalengpässen vorausschauend handeln und den Betrieb des Kreißsaals für eine kurze Zeit reduzieren“, erläutert Professor Dr. Philipp Soergelder, der Direktor der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Die Kreißsäle der Mühlenkreiskliniken in Bad Oeynhausen und Lübbecke sind weiterhin erreichbar. Schwangere können sich hier wie gewohnt zur Entbindung anmelden oder an ein anderes Krankenhaus in der Region wenden. Ambulanztermine zur Geburtsplanung sowie die Risikoschwangeren-Sprechstunde im JWK laufen unvermindert weiter. Bereits geplante Kaiserschnitt-Entbindungen finden im JWK statt.Die betroffenen Schwangeren werden von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe direkt informiert. Die Leitstelle des Kreises Minden-Lübbecke ist informiert, dass Notfälle auch an den Standorten in Lübbecke oder Bad Oeynhausen oder in benachbarten Krankenhäusern versorgt werden. Der Mindener Kreißsaal wird nach aktueller Planung voraussichtlich am Montag, 23. Mai, 6 Uhr wieder geöffnet.
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„Uns fehlen die Hebammen": Klinikum stellt Betrieb im Kreißsaal in Minden vorübergehend ein

Archivfoto: © Alex Lehn

Minden (mt/lo). Aufgrund vermehrter krankheitsbedingter Personalausfälle muss der Regelbetrieb des Kreißsaals im Johannes-Wesling-Klinikum Minden ab Mittwoch, 13 Uhr, vorübergehend eingestellt werden. „Um Entbindende und Neugeborene vollumfänglich betreuen zu können, fehlen uns derzeit leider die Hebammen, sodass wir uns zu diesem Schritt gezwungen sehen“, sagt Pflegedirektor Bernd Mühlenbruch mit Bedauern. Eine Versorgung von akuten Notfällen und Hochrisikoschwangeren, insbesondere von Frühgeburten sei aber gewährleistet.

„Die Patientensicherheit steht für uns an allererster Stelle. Daher ist es notwendig und nachvollziehbar, dass wir bei absehbaren kritischen Personalengpässen vorausschauend handeln und den Betrieb des Kreißsaals für eine kurze Zeit reduzieren“, erläutert Professor Dr. Philipp Soergelder, der Direktor der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Die Kreißsäle der Mühlenkreiskliniken in Bad Oeynhausen und Lübbecke sind weiterhin erreichbar. Schwangere können sich hier wie gewohnt zur Entbindung anmelden oder an ein anderes Krankenhaus in der Region wenden. Ambulanztermine zur Geburtsplanung sowie die Risikoschwangeren-Sprechstunde im JWK laufen unvermindert weiter. Bereits geplante Kaiserschnitt-Entbindungen finden im JWK statt.

Die betroffenen Schwangeren werden von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe direkt informiert. Die Leitstelle des Kreises Minden-Lübbecke ist informiert, dass Notfälle auch an den Standorten in Lübbecke oder Bad Oeynhausen oder in benachbarten Krankenhäusern versorgt werden. Der Mindener Kreißsaal wird nach aktueller Planung voraussichtlich am Montag, 23. Mai, 6 Uhr wieder geöffnet.

Benjamin Piel

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