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Unbekannte beschädigen mehr als 30 Autos: Polizei spricht von „sinnloser Zerstörungswut" Minden (mt/lo). Kriminelle haben am Wochenende diverse parkende Autos in Minden zerstört. Laut Polizei seien zwar bereits zwei Mindener verdächtig, die konkreten Zusammenhänge müssten aber noch geklärt werden. Die Beamten bitten Bürgerinnen und Bürger dennoch, sich mit Zeugenhinweisen bei der Leitstelle zu melden. Die Ermittler schreiben am Montag von „sinnloser Zerstörungswut" der Vandalen. Ein Fokus der Täter habe dabei am Samstag auf dem Autohaus Ackmann am Schwabenring gelegen, wo 32 Fahrzeuge attackiert wurden. Mit langen Kratzern sind in 30 Fällen die Motorhauben beschädigt worden, die restlichen zwei Autos an der linken Fahrzeugseite. Eine Frau beobachtete gegen 18.30 Uhr einen Mann in dunkler Kleidung bei der Tat auf der Parkfläche des Autohauses. Er soll eine schwarze Mütze getragen haben und etwa 1,85 Meter groß sein. Die Zeugin meldete sich direkt bei der Polizei und gab an, dass der Tatverdächtige in Richtung der Rodenbecker Straße flüchtete. Passantin hört verdächtige Geräusche In der Nacht zu Samstag dokumentierte die Polizei bereits Schäden an weiteren Fahrzeugen. „Hier könnten sich die Taten den Erkenntnissen zufolge gegen Mitternacht ereignet haben", schreiben die Beamten. So hörte eine Frau um 0.10 Uhr bei einem Spaziergang mit ihrem Hund verdächtigte Geräusche an der Ulrikenstraße und stellte kurz daraufhin einen abgebrochenen Außenspiegel an einem VW fest. Unmittelbar zuvor waren der Passantin zwei Personen entgegengekommen. Daraufhin meldete die Zeugin der Polizeileitstelle ihre Beobachtungen. Im Rahmen der Fahndung bemerkte die Polizei in der Bachstraße, in der Siegfriedstraße und in der Helgastraße noch mehr beschädigte Fahrzeuge. Die Beamten konnten in der Nähe des Tatorts zwei Männer (17 und 20) finden, auf die die Personenbeschreibung der Zeuginnen zutraf. „Ob die Mindener für die Taten in Frage kommen, ist gegenwärtig unklar und wie die Prüfung von Tatzusammenhängen nun Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen", erläutert die Pressestelle der Polizei. Weitere Zeugen werden gebeten, Kontakt mit den Ermitteln aufzunehmen. Sie erreichen die Kommissare unter der Telefonnummer (0571) 88660.
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Unbekannte beschädigen mehr als 30 Autos: Polizei spricht von „sinnloser Zerstörungswut"

Symbolbild: © MT-Archiv

Minden (mt/lo). Kriminelle haben am Wochenende diverse parkende Autos in Minden zerstört. Laut Polizei seien zwar bereits zwei Mindener verdächtig, die konkreten Zusammenhänge müssten aber noch geklärt werden. Die Beamten bitten Bürgerinnen und Bürger dennoch, sich mit Zeugenhinweisen bei der Leitstelle zu melden.

Die Ermittler schreiben am Montag von „sinnloser Zerstörungswut" der Vandalen. Ein Fokus der Täter habe dabei am Samstag auf dem Autohaus Ackmann am Schwabenring gelegen, wo 32 Fahrzeuge attackiert wurden. Mit langen Kratzern sind in 30 Fällen die Motorhauben beschädigt worden, die restlichen zwei Autos an der linken Fahrzeugseite. Eine Frau beobachtete gegen 18.30 Uhr einen Mann in dunkler Kleidung bei der Tat auf der Parkfläche des Autohauses. Er soll eine schwarze Mütze getragen haben und etwa 1,85 Meter groß sein. Die Zeugin meldete sich direkt bei der Polizei und gab an, dass der Tatverdächtige in Richtung der Rodenbecker Straße flüchtete.

Passantin hört verdächtige Geräusche

In der Nacht zu Samstag dokumentierte die Polizei bereits Schäden an weiteren Fahrzeugen. „Hier könnten sich die Taten den Erkenntnissen zufolge gegen Mitternacht ereignet haben", schreiben die Beamten. So hörte eine Frau um 0.10 Uhr bei einem Spaziergang mit ihrem Hund verdächtigte Geräusche an der Ulrikenstraße und stellte kurz daraufhin einen abgebrochenen Außenspiegel an einem VW fest. Unmittelbar zuvor waren der Passantin zwei Personen entgegengekommen. Daraufhin meldete die Zeugin der Polizeileitstelle ihre Beobachtungen.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Im Rahmen der Fahndung bemerkte die Polizei in der Bachstraße, in der Siegfriedstraße und in der Helgastraße noch mehr beschädigte Fahrzeuge. Die Beamten konnten in der Nähe des Tatorts zwei Männer (17 und 20) finden, auf die die Personenbeschreibung der Zeuginnen zutraf.

„Ob die Mindener für die Taten in Frage kommen, ist gegenwärtig unklar und wie die Prüfung von Tatzusammenhängen nun Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen", erläutert die Pressestelle der Polizei. Weitere Zeugen werden gebeten, Kontakt mit den Ermitteln aufzunehmen. Sie erreichen die Kommissare unter der Telefonnummer (0571) 88660.

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