Thomas Röckemann kandidiert bei der Landtagswahl Henning Wandel Minden. Der Mindener Rechtsanwalt und Landtagsabgeordnete Thomas Röckemann kandidiert bei der Landtagswahl am Sonntag, 15. Mai, im Wahlkreis Minden-Lübbecke II für ein Direktmandat im Düsseldorfer Landtag. Der 57-jährige gebürtige Mindener war bei der Wahl 2017 über den Listenplatz 16 ins Parlament eingezogen. Bei der kommenden Wahl ist Röckemann auf Platz 13 der Landesliste platziert. Eine MT-Anfrage für ein Kandidaten-Porträt lehnte er ab. Über sein Büro ließ er ausrichten, dass er für ein Gespräch nicht zur Verfügung stehe. Politisch wird Röckemann dem inzwischen offiziell aufgelösten „Flügel“ um den umstrittenen Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke zugerechnet. In einem Gutachten des Verfassungsschutzes wurde dem Mindener im Jahr 2019 eine völkisch-nationale Argumentationsweise sowie revisionistische Äußerungen bescheinigt, mit denen ein rechtsextremes Publikum angesprochen werden soll. Während der Corona-Proteste war Röckemann regelmäßig an der Spitze der Spaziergänger zu sehen. Offenbar mit Blick auf alliierte Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg hatte er den damaligen britischen Premierminister Winston Churchill als „Massenmörder“ bezeichnet. Bei einem Parteitag 2019 stand Röckemann mit im Zentrum eines Machtkampfes zwischen dem gemäßigten und dem völkischen Lager, bei dem ein Großteil des Vorstands um den gemäßigten Co-Chef Helmut Seifen zurücktrat. Der zweite Vorsitzende Röckemann blieb im Amt.

Thomas Röckemann kandidiert bei der Landtagswahl

Thomas Röckemann kandidiert bei der Landtagswahl für die AfD. Archivfoto: Henning Kaiser/dpa

Minden. Der Mindener Rechtsanwalt und Landtagsabgeordnete Thomas Röckemann kandidiert bei der Landtagswahl am Sonntag, 15. Mai, im Wahlkreis Minden-Lübbecke II für ein Direktmandat im Düsseldorfer Landtag. Der 57-jährige gebürtige Mindener war bei der Wahl 2017 über den Listenplatz 16 ins Parlament eingezogen. Bei der kommenden Wahl ist Röckemann auf Platz 13 der Landesliste platziert. Eine MT-Anfrage für ein Kandidaten-Porträt lehnte er ab. Über sein Büro ließ er ausrichten, dass er für ein Gespräch nicht zur Verfügung stehe.

Politisch wird Röckemann dem inzwischen offiziell aufgelösten „Flügel“ um den umstrittenen Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke zugerechnet. In einem Gutachten des Verfassungsschutzes wurde dem Mindener im Jahr 2019 eine völkisch-nationale Argumentationsweise sowie revisionistische Äußerungen bescheinigt, mit denen ein rechtsextremes Publikum angesprochen werden soll. Während der Corona-Proteste war Röckemann regelmäßig an der Spitze der Spaziergänger zu sehen. Offenbar mit Blick auf alliierte Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg hatte er den damaligen britischen Premierminister Winston Churchill als „Massenmörder“ bezeichnet.

Bei einem Parteitag 2019 stand Röckemann mit im Zentrum eines Machtkampfes zwischen dem gemäßigten und dem völkischen Lager, bei dem ein Großteil des Vorstands um den gemäßigten Co-Chef Helmut Seifen zurücktrat. Der zweite Vorsitzende Röckemann blieb im Amt.


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