The Computers elektrisieren mit ihrer Show am Weserlieder-Freitag Briten überrumpeln das Publikum/ Gelungene Mischung zum Start Von Ursula Koch Minden (mt). Die englische Band „The Computers“ war der erwartete Kracher des Weserlieder-Freitags. Screamin Al Kershaw scheint das Publikum mit seiner Energie regelrecht zu überrumpeln. Anders ist kaum zu erklären, dass einige Schrecksekunden vergehen, bevor die ersten Zugabe-Rufe ertönen. Vermutlich mussten alle, die vor der Bühne der Tanzaufforderung gefolgt waren, erst noch nach Luft schnappen.Kershaw selber scheint beim Singen noch jede Menge Luft übrig zu haben, klettert mit Gitarre und Mikrofonständer die Bühnenkonstruktion hinauf, springt von der Bühne ins Publikum, tanzt mit einer Zuschauerin und taucht plötzlich auf der Theke des Getränkestandes wieder auf. Die fünf Herren kommen daher, wie klassische Rock’n’Roller, mischen den aber mit ein wenig Hardcore und Punk auf. In der Kombination mit der Show ihres Sängers wirkt diese Mischung geradezu elektrisierend auf das Publikum. So dicht dran, überträgt sich das auch viel stärker, als im vergangenen Jahr vor der großen Kulisse des Tote-Hosen-Konzerts.Rudi O. & Die Beatzeps schaffen es zu später Stunde, den größten Teil der Zuhörer auf dem Gelände zu halten. Ihr mit Rock und Soul unterlegter Rap hält etliche Zuhörer in Bewegung. Den undankbaren Part der Anheizer meisterte das junge Quartett „Westpol“ aus Obernkirchen souverän. Mit ihrem melodiösen Rock mit deutschen Texten lockten die Musiker zwischen 15 und 21 die ersten der rund 1600 Zuhörer in die stimmungsentscheidende Zone zwischen Bühne und Getränkestand.Die Flensburger Band „Ludwig Van“ brachte mit sphärischen Keyboard-Klängen, rauen Gitarrenriffs und harten Dissonanzen Variation ins Spiel. Eine gelungene Mischung für den Auftakt-Abend, der nach dem verregneten Tag dann wider erwarten doch schweißtreibend ausfällt.

The Computers elektrisieren mit ihrer Show am Weserlieder-Freitag

Minden (mt). Die englische Band „The Computers“ war der erwartete Kracher des Weserlieder-Freitags. Screamin Al Kershaw scheint das Publikum mit seiner Energie regelrecht zu überrumpeln.

Anders ist kaum zu erklären, dass einige Schrecksekunden vergehen, bevor die ersten Zugabe-Rufe ertönen. Vermutlich mussten alle, die vor der Bühne der Tanzaufforderung gefolgt waren, erst noch nach Luft schnappen.

Rudi O. & Die Beatzeps halten die Party-Stimmung am Freitag zu später Stunde aufrecht. - © MT-Foto: Koch
Rudi O. & Die Beatzeps halten die Party-Stimmung am Freitag zu später Stunde aufrecht. - © MT-Foto: Koch

Kershaw selber scheint beim Singen noch jede Menge Luft übrig zu haben, klettert mit Gitarre und Mikrofonständer die Bühnenkonstruktion hinauf, springt von der Bühne ins Publikum, tanzt mit einer Zuschauerin und taucht plötzlich auf der Theke des Getränkestandes wieder auf. Die fünf Herren kommen daher, wie klassische Rock’n’Roller, mischen den aber mit ein wenig Hardcore und Punk auf. In der Kombination mit der Show ihres Sängers wirkt diese Mischung geradezu elektrisierend auf das Publikum. So dicht dran, überträgt sich das auch viel stärker, als im vergangenen Jahr vor der großen Kulisse des Tote-Hosen-Konzerts.

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Rudi O. & Die Beatzeps schaffen es zu später Stunde, den größten Teil der Zuhörer auf dem Gelände zu halten. Ihr mit Rock und Soul unterlegter Rap hält etliche Zuhörer in Bewegung. Den undankbaren Part der Anheizer meisterte das junge Quartett „Westpol“ aus Obernkirchen souverän. Mit ihrem melodiösen Rock mit deutschen Texten lockten die Musiker zwischen 15 und 21 die ersten der rund 1600 Zuhörer in die stimmungsentscheidende Zone zwischen Bühne und Getränkestand.

Computers-Sänger Al Kershaw turnt über das Gelände und hoch in die Bühnenkonstruktion. - © MT-Foto: Koch
Computers-Sänger Al Kershaw turnt über das Gelände und hoch in die Bühnenkonstruktion. - © MT-Foto: Koch

Die Flensburger Band „Ludwig Van“ brachte mit sphärischen Keyboard-Klängen, rauen Gitarrenriffs und harten Dissonanzen Variation ins Spiel. Eine gelungene Mischung für den Auftakt-Abend, der nach dem verregneten Tag dann wider erwarten doch schweißtreibend ausfällt.

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