Tagestourismus als Chance für Minden Monika Jäger Minden. Ein Wertschöpfungspotenzial von 40 Millionen Euro liege im Tagestourismus für Minden, sagte Dr. Jörg-Friedrich Sander, Geschäftsführer der Minden Marketing, jüngst im Mindener Hauptausschuss. Im Gespräch mit dem Mindener Tageblatt macht er jetzt deutlich, dass die Summe sogar höher ist, er veranschlagte sie auf „zwischen 50 und 60 Millionen.“ Diese Analyse sei Teil des Tourismuskonzeptes, das im Zusammenhang mit dem neuen Mindener Wirtschaftsförderungskonzept erstellt worden sei. Unter anderem seien diese Zahlen bedeutsam, weil sie untermauern, dass es nicht die Übernachtungsgäste sind, auf die der Tourismus vor allem zielen sollte. Das bedeute auch, so Sander: „Wir müssen auf Events setzen.“ Besonders wichtig sei auch die Vernetzung mit anderen in der Nachbarschaft, wie es mit dem Angebot von Sterntouren bereits geschehen sei. Das Wirtschaftsförderungskonzept der Stadt Minden wurde 2019 überarbeitet und sollte bereits am 19. März 2020 im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) vorgestellt werden, wie Stadt-Pressesprecherin Katharina Heß berichtet. Dieses sei dann coronabedingt im 1. Lockdown nicht möglich gewesen. Das Konzept wurde nochmals überarbeitet, nachdem im Sommer 2020 eine weitere Unternehmensumfrage durchgeführt und ausgewertet worden war. Die Präsentation sollte eigentlich in der HFA-Sitzung am 10. Dezember 2020 erfolgen, was wiederum coronabedingt nicht möglich war. „Auch die dann vorgesehene Vorstellung im HFA am 28. Januar 2021 konnte wegen des Erlasses zur Sitzungsdurchführung während der Coronakrise nicht durchgeführt werden, da dieser Erlass vorsieht, dass Sitzungen auf die Themen beschränkt werden, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen beraten werden müssen“, so Heß. Inzwischen ist eine digitale Informationsveranstaltung zur Präsentation des Wirtschaftsförderungskonzeptes geplant. Anschließend folgt die Beschlussfassung in einer HFA-Sitzung. Das Tourismuskonzept soll dann separat ebenfalls vorgestellt und politisch beschlossen werden.

Tagestourismus als Chance für Minden

Internationale Darstellergruppen stellen während der „Zeitinseln“ verschiedene Epochen der Menschheit nach. Events ziehen Tagestouristen nach Minden. MT-Foto: Alexander Lehn © Lehn,Alexander

Minden. Ein Wertschöpfungspotenzial von 40 Millionen Euro liege im Tagestourismus für Minden, sagte Dr. Jörg-Friedrich Sander, Geschäftsführer der Minden Marketing, jüngst im Mindener Hauptausschuss. Im Gespräch mit dem Mindener Tageblatt macht er jetzt deutlich, dass die Summe sogar höher ist, er veranschlagte sie auf „zwischen 50 und 60 Millionen.“

Diese Analyse sei Teil des Tourismuskonzeptes, das im Zusammenhang mit dem neuen Mindener Wirtschaftsförderungskonzept erstellt worden sei. Unter anderem seien diese Zahlen bedeutsam, weil sie untermauern, dass es nicht die Übernachtungsgäste sind, auf die der Tourismus vor allem zielen sollte. Das bedeute auch, so Sander: „Wir müssen auf Events setzen.“ Besonders wichtig sei auch die Vernetzung mit anderen in der Nachbarschaft, wie es mit dem Angebot von Sterntouren bereits geschehen sei.

Das Wirtschaftsförderungskonzept der Stadt Minden wurde 2019 überarbeitet und sollte bereits am 19. März 2020 im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) vorgestellt werden, wie Stadt-Pressesprecherin Katharina Heß berichtet. Dieses sei dann coronabedingt im 1. Lockdown nicht möglich gewesen.

Das Konzept wurde nochmals überarbeitet, nachdem im Sommer 2020 eine weitere Unternehmensumfrage durchgeführt und ausgewertet worden war. Die Präsentation sollte eigentlich in der HFA-Sitzung am 10. Dezember 2020 erfolgen, was wiederum coronabedingt nicht möglich war. „Auch die dann vorgesehene Vorstellung im HFA am 28. Januar 2021 konnte wegen des Erlasses zur Sitzungsdurchführung während der Coronakrise nicht durchgeführt werden, da dieser Erlass vorsieht, dass Sitzungen auf die Themen beschränkt werden, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen beraten werden müssen“, so Heß.

Inzwischen ist eine digitale Informationsveranstaltung zur Präsentation des Wirtschaftsförderungskonzeptes geplant. Anschließend folgt die Beschlussfassung in einer HFA-Sitzung. Das Tourismuskonzept soll dann separat ebenfalls vorgestellt und politisch beschlossen werden.

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