Stiftung Preußen-Museum NRW stimmt für LWL-Konzept Ursula Koch Minden (mt). Zustimmung, die Zweite: Auch das oberste Gremium der Stiftung Preußen-Museum NRW hat das Konzept des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zur Übernahme des Museums in Minden bestätigt. Damit ist zugleich der Vorstand beauftragt worden, die Verträge vorzubereiten, berichtet Peter Kienzle, Geschäftsführer der Stiftung.Wie das MT berichtete, hatte der LWL-Kulturausschuss in der vorletzten Woche die Weichen zur Übernahme der Trägerschaft gestellt. Als letzte politische Instanz hat am 13. März der Landschaftausschuss das Wort.„Das Museum ist beim Landschaftsverband richtig aufgehoben. Es wird von dem Museumsverbund (mit insgesamt 17 Museen in Westfalen-Lippe, Anmerkung der Redaktion) profitieren. Die Idee des ‘Netzwerks Preußen in Westfalen’ ist eine gute“, sagt Kienzle. Er zeigt sich froh darüber, dass nach fünf Jahren Debatten und mehrfachen politischen Kapriolen nun auch beim LWL Politik und Verwaltung einer Meinung sind und das Museum weiterentwickeln wollen. Der Museumsstandort Wesel ist bereits seit 1. Januar in der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland.Wie Kienzle bestätigt, soll im Erdgeschoss der Defensionskaserne künftig das Portal zum Preußen-Netzwerk eingerichtet werden. Im Obergeschoss werde ein Gebäudeflügel als Schaudepot genutzt, der andere sei als Sonderausstellungsfläche vorgesehen. Dort sollen auch in der Übergangszeit von den LWL-Museen konzipierte Sonderausstellungen gezeigt werden, berichtet Kienzle. Zusätzlich zu den hälftigen Erträgen aus dem Stiftungskapital wolle der Verband jährlich immerhin 250 000 Euro aus seinem Haushalt in den Museumsbetrieb investieren. Er betont noch einmal: „Vor dem Hitergrund der finanziellen Rahmenbedingungen ist die Übernahme eine gute Lösung. Das Museum bleibt erhalten. Das Personal wird übernommen und Minden behält einen wichtigen Kulturort.“Über die künftige inhaltliche Ausgestaltung des Museums in Minden will LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am 23. März die Kommunalpolitiker im Mindener Kulturausschuss informieren.

Stiftung Preußen-Museum NRW stimmt für LWL-Konzept

© Foto: MT-Archiv

Minden (mt). Zustimmung, die Zweite: Auch das oberste Gremium der Stiftung Preußen-Museum NRW hat das Konzept des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zur Übernahme des Museums in Minden bestätigt. Damit ist zugleich der Vorstand beauftragt worden, die Verträge vorzubereiten, berichtet Peter Kienzle, Geschäftsführer der Stiftung.

Wie das MT berichtete, hatte der LWL-Kulturausschuss in der vorletzten Woche die Weichen zur Übernahme der Trägerschaft gestellt. Als letzte politische Instanz hat am 13. März der Landschaftausschuss das Wort.

„Das Museum ist beim Landschaftsverband richtig aufgehoben. Es wird von dem Museumsverbund (mit insgesamt 17 Museen in Westfalen-Lippe, Anmerkung der Redaktion) profitieren. Die Idee des ‘Netzwerks Preußen in Westfalen’ ist eine gute“, sagt Kienzle. Er zeigt sich froh darüber, dass nach fünf Jahren Debatten und mehrfachen politischen Kapriolen nun auch beim LWL Politik und Verwaltung einer Meinung sind und das Museum weiterentwickeln wollen. Der Museumsstandort Wesel ist bereits seit 1. Januar in der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland.

Wie Kienzle bestätigt, soll im Erdgeschoss der Defensionskaserne künftig das Portal zum Preußen-Netzwerk eingerichtet werden. Im Obergeschoss werde ein Gebäudeflügel als Schaudepot genutzt, der andere sei als Sonderausstellungsfläche vorgesehen. Dort sollen auch in der Übergangszeit von den LWL-Museen konzipierte Sonderausstellungen gezeigt werden, berichtet Kienzle. Zusätzlich zu den hälftigen Erträgen aus dem Stiftungskapital wolle der Verband jährlich immerhin 250 000 Euro aus seinem Haushalt in den Museumsbetrieb investieren. Er betont noch einmal: „Vor dem Hitergrund der finanziellen Rahmenbedingungen ist die Übernahme eine gute Lösung. Das Museum bleibt erhalten. Das Personal wird übernommen und Minden behält einen wichtigen Kulturort.“

Über die künftige inhaltliche Ausgestaltung des Museums in Minden will LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am 23. März die Kommunalpolitiker im Mindener Kulturausschuss informieren.

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