Stadt aktualisiert Ratgeber zu Trennungs- und Scheidungsfragen Minden (mt/dh). Den Trennungs- und Scheidungsratgeber der Stadt Minden gibt es seit 2004, jetzt ist er neu aufgelegt worden. Die aktuelle Broschüre kann bereits online abgerufen werden, teilt die Stadt mit. Der Druck sei in Vorbereitung. Ratsuchende finden im Ratgeber einen groben Überblick über die vielen Herausforderungen von Trennung und Scheidung sowie über gesetzliche Grundlagen. „Es ist die dritte Aktualisierung dieses Formates, die eine gute Basis zur Information bietet, aber keine rechtliche Beratung ersetzt“, macht Luisa Arndt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Minden, deutlich. Initiiert wurde die neue Auflage 2019 noch von ihrer Vorgängerin im Amt, Anne Braszeit. Der Ratgeber entstand erneut in enger Kooperation mit der Fachanwältin für Familien und Sozialrecht, Astrid Milich, die bereits die letzte Aktualisierung maßgeblich mitgestaltet und rechtlich überarbeitet hat. Die Broschüre enthält unter anderem Informationen zur Trennungszeit, zum Unterhalt, zur Aufteilung des Hausrats, zur Kostenplanung, dem Versorgungs- und Zugewinnausgleich sowie zum Umgangsrecht. Sie gibt Tipps für mögliche finanzielle Unterstützungen, zum Wiedereinstieg in den Beruf, zum Vorgehen bei Schulden und zu Beratungshilfen. Der Ratgeber beinhaltet auch Informationen zum Ehevertrag, zu binationalen und ausländischen Ehen, zur Trennungsphase und zum Thema Zwangsehe. Auch sind Beratungsstellen, das Jugendamt und das Jobcenter mit Kontakten aufgeführt. Der Ratgeber ist auf die zeitliche Abfolge einer Trennung und der meist darauf folgenden Scheidung aufgebaut. Er wendet sich in erster Linie an Frauen, die bei einer Trennung oft finanzielle Probleme haben, wenn sie beispielsweise lange verheiratet sind und sich im Schwerpunkt um die Kindererziehung gekümmert haben oder wenn sie ohne Berufsausbildung sind. Der Ratgeber steht unter www.minden.de online zur Verfügung und soll außerdem in kleinerer Auflage gedruckt werden. Diese Exemplare gibt es in der Gleichstellungsstelle der Stadt Minden, Kleiner Domhof 17, Telefon (05 71) 8 93 03 und in den Beratungsstellen.

Stadt aktualisiert Ratgeber zu Trennungs- und Scheidungsfragen

Scheidung – und dann? Eine Broschüre der Stadt gibt Eheleuten Antworten auf viele Fragen. Symbolfoto: Franz-Peter Tschauner © (c) Copyright 2013, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Minden (mt/dh). Den Trennungs- und Scheidungsratgeber der Stadt Minden gibt es seit 2004, jetzt ist er neu aufgelegt worden. Die aktuelle Broschüre kann bereits online abgerufen werden, teilt die Stadt mit. Der Druck sei in Vorbereitung. Ratsuchende finden im Ratgeber einen groben Überblick über die vielen Herausforderungen von Trennung und Scheidung sowie über gesetzliche Grundlagen.

„Es ist die dritte Aktualisierung dieses Formates, die eine gute Basis zur Information bietet, aber keine rechtliche Beratung ersetzt“, macht Luisa Arndt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Minden, deutlich. Initiiert wurde die neue Auflage 2019 noch von ihrer Vorgängerin im Amt, Anne Braszeit. Der Ratgeber entstand erneut in enger Kooperation mit der Fachanwältin für Familien und Sozialrecht, Astrid Milich, die bereits die letzte Aktualisierung maßgeblich mitgestaltet und rechtlich überarbeitet hat.

Die Broschüre enthält unter anderem Informationen zur Trennungszeit, zum Unterhalt, zur Aufteilung des Hausrats, zur Kostenplanung, dem Versorgungs- und Zugewinnausgleich sowie zum Umgangsrecht. Sie gibt Tipps für mögliche finanzielle Unterstützungen, zum Wiedereinstieg in den Beruf, zum Vorgehen bei Schulden und zu Beratungshilfen. Der Ratgeber beinhaltet auch Informationen zum Ehevertrag, zu binationalen und ausländischen Ehen, zur Trennungsphase und zum Thema Zwangsehe. Auch sind Beratungsstellen, das Jugendamt und das Jobcenter mit Kontakten aufgeführt.

Der Ratgeber ist auf die zeitliche Abfolge einer Trennung und der meist darauf folgenden Scheidung aufgebaut. Er wendet sich in erster Linie an Frauen, die bei einer Trennung oft finanzielle Probleme haben, wenn sie beispielsweise lange verheiratet sind und sich im Schwerpunkt um die Kindererziehung gekümmert haben oder wenn sie ohne Berufsausbildung sind.

Der Ratgeber steht unter www.minden.de online zur Verfügung und soll außerdem in kleinerer Auflage gedruckt werden. Diese Exemplare gibt es in der Gleichstellungsstelle der Stadt Minden, Kleiner Domhof 17, Telefon (05 71) 8 93 03 und in den Beratungsstellen.

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