Sparda-Bank an der Bäckerstraße: Deshalb bleibt die Filiale wohl noch Monate geschlossen Stefan Koch Minden. Die Mindener Filiale der Sparda-Bank Hannover an der Bäckerstraße wird weiterhin mehrere Monate ihre hinteren Geschäftsräume geschlossen halten. Das teilte die eingetragene Genossenschaft vor einigen Tagen ihren Kundinnen und Kunden in einem Rundschreiben mit. Seit dem 6. September können sich diese lediglich im Vorderraum am Geldautomaten mit Barem versorgen und an den Geräten Transaktionen vornehmen. Personal ist nicht vor Ort. Mitte September hatte die Unternehmenskommunikation der Zentrale in Hannover auf MT-Anfrage lapidar mitgeteilt, dass „aktuell dringend notwendige und umfangreiche Maßnahmen“ stattfänden und dass noch kein Termin bekannt sei, wann mit einer Wiedereröffnung gerechnet werden könne. Gleiches hatte die Sparda-Bank bereits ihren Kunden in einem Aushang kund getan, wo von einer „vorübergehenden“ Schließung die Rede war.Um so erstaunter war die Kundschaft, als sie in der vergangenen Woche Post aus Hannover bekam, in der die Sparda-Bank erklärte, dass die Instandsetzungsarbeiten mehrere Monate andauern könnten. Handwerker würden mit Hochdruck daran arbeiten, dass die Räume wieder für den Geschäftsbetrieb geöffnet werden könnten. Dies werde jedoch länger dauern, als angenommen worden sei, da der Schaden ein größeres Ausmaß habe.Genaueres zum Schaden teilte der Eigentümer der Immobilie auf MT-Anfrage mit. Danach sind in den Kellerräumen Umbauarbeiten zur Schädlingsabwehr erforderlich. Zuvor hatte ein Baubiologe Untersuchungen durchführen müssen.Wie die Bank weiterhin gegenüber dem MT erklärt und in ihrem Kundenschreiben mitteilt, sind die Mitarbeiter aus Minden vorübergehend in anderen Filialen der Region eingesetzt. Sie seien für die Kunden unter den bekannten Telefonnummern und E-Mail-Adressen erreichbar. Beratungen seien weiterhin möglich – persönlich oder digital.Kunden, die in Minden zu ihren Schließfächer gelangen wollen, berichten, dass sie einen Termin vereinbaren müssen, damit ein Bankmitarbeiter ihnen öffnen kann. Andere, die im persönlichen Gespräch Vertragsangelegenheiten mit ihrem Berater zu klären haben, werden nach Detmold oder Bielefeld bestellt.Bereits im September hatte die Sparda-Bank Hannover gegenüber dem MT das Gerücht dementiert, dass sie die Filiale in Minden schließen wolle. In einer ihrer letzten Pressekonferenzen wies die Filiale vor vier Jahren, auf ein solides Wachstum und einen Anstieg bei den Kundeneinlagen um fast vier Prozent hin. Damals wurde eine Zahl von 14.344 Kunden im Mindener Geschäftsbereich genannt, was ungefähr ein Viertel im kompletten Filialnetz der Hannoveraner ausgemacht hatte.

Sparda-Bank an der Bäckerstraße: Deshalb bleibt die Filiale wohl noch Monate geschlossen

Noch mehrere Monate müssen sich die Kunden mit einem eingeschränkten Betrieb begnügen. MT-Foto: Stefan Koch

Minden. Die Mindener Filiale der Sparda-Bank Hannover an der Bäckerstraße wird weiterhin mehrere Monate ihre hinteren Geschäftsräume geschlossen halten. Das teilte die eingetragene Genossenschaft vor einigen Tagen ihren Kundinnen und Kunden in einem Rundschreiben mit. Seit dem 6. September können sich diese lediglich im Vorderraum am Geldautomaten mit Barem versorgen und an den Geräten Transaktionen vornehmen. Personal ist nicht vor Ort.

Mitte September hatte die Unternehmenskommunikation der Zentrale in Hannover auf MT-Anfrage lapidar mitgeteilt, dass „aktuell dringend notwendige und umfangreiche Maßnahmen“ stattfänden und dass noch kein Termin bekannt sei, wann mit einer Wiedereröffnung gerechnet werden könne. Gleiches hatte die Sparda-Bank bereits ihren Kunden in einem Aushang kund getan, wo von einer „vorübergehenden“ Schließung die Rede war.

Um so erstaunter war die Kundschaft, als sie in der vergangenen Woche Post aus Hannover bekam, in der die Sparda-Bank erklärte, dass die Instandsetzungsarbeiten mehrere Monate andauern könnten. Handwerker würden mit Hochdruck daran arbeiten, dass die Räume wieder für den Geschäftsbetrieb geöffnet werden könnten. Dies werde jedoch länger dauern, als angenommen worden sei, da der Schaden ein größeres Ausmaß habe.

Genaueres zum Schaden teilte der Eigentümer der Immobilie auf MT-Anfrage mit. Danach sind in den Kellerräumen Umbauarbeiten zur Schädlingsabwehr erforderlich. Zuvor hatte ein Baubiologe Untersuchungen durchführen müssen.

Wie die Bank weiterhin gegenüber dem MT erklärt und in ihrem Kundenschreiben mitteilt, sind die Mitarbeiter aus Minden vorübergehend in anderen Filialen der Region eingesetzt. Sie seien für die Kunden unter den bekannten Telefonnummern und E-Mail-Adressen erreichbar. Beratungen seien weiterhin möglich – persönlich oder digital.

Kunden, die in Minden zu ihren Schließfächer gelangen wollen, berichten, dass sie einen Termin vereinbaren müssen, damit ein Bankmitarbeiter ihnen öffnen kann. Andere, die im persönlichen Gespräch Vertragsangelegenheiten mit ihrem Berater zu klären haben, werden nach Detmold oder Bielefeld bestellt.

Bereits im September hatte die Sparda-Bank Hannover gegenüber dem MT das Gerücht dementiert, dass sie die Filiale in Minden schließen wolle. In einer ihrer letzten Pressekonferenzen wies die Filiale vor vier Jahren, auf ein solides Wachstum und einen Anstieg bei den Kundeneinlagen um fast vier Prozent hin. Damals wurde eine Zahl von 14.344 Kunden im Mindener Geschäftsbereich genannt, was ungefähr ein Viertel im kompletten Filialnetz der Hannoveraner ausgemacht hatte.

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Patrick Schwemmling

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