Sommernachtsgartenfest: Eine der schönsten Feiern des Mindener Sommers Kerstin Rickert Minden (kr). Aus allen Richtungen strömten am Samstagabend Menschen zum beliebten Sommernachtsgartenfest der dritten Kompanie des Mindener Bürgerbataillons. Wer einen der begehrten Sitzplätze in dem lauschigen Garten rund um die ehemalige Strothmann-Villa ergattern wollte, musste früh dran sein. Am späten Abend wurde es sogar schwierig, einen Stehplatz für ein ruhiges Pläuschchen zu finden, ohne ständig angerempelt zu werden. Trotz oder gerade wegen der Fülle war das Rebenfest für viele Besucher wieder eines der schönsten Mindener Feste des Sommers. „Ich bin eigentlich kein großer Party-Gänger, aber das Rebenfest lasse ich mir nicht entgehen. Hier treffe ich immer so viele Leute und die Atmosphäre ist einfach einmalig“, sagt eine Frau, die sich mit drei Freundinnen am Cocktailstand verabredet hat. Es dauert eine Weile, bis sie ihr Getränk in den Händen hält. Noch ist der Abend jung, aber schon jetzt wird an vielen Getränkeständen mit Hochdruck gearbeitet. Das Gelände zwischen Königswall und Weingarten füllt sich zusehends. An vielen Stellen ist es am frühen Abend bereits schwierig, sich den Weg durch den Garten zu bahnen. Überall stehen Menschen in Grüppchen zusammen, lachen und plaudern und haben ganz offensichtlich Spaß. „Dieser Garten mit den alten Bäumen ist einfach toll. Einen schöneren Platz zum Feiern gibt es in Minden wohl kaum“, sagt eine Besucherin, die es sich im rückwärtigen Teil an einem der Tische gemütlich gemacht hat. „Mein Mann holt gerade Getränke, und ich passe auf unsere Plätze auf. Die sind sonst nämlich sofort weg“, ist sie überzeugt. Tatsächlich ist ein Sitzplatz mittlerweile nur noch mit etwas Glück zu finden. Aber viele wollen auch gar nicht den ganzen Abend an einem Fleck verbringen. „Wir drehen lieber unsere Runden und bleiben mal hier und mal dort stehen. Irgendwie trifft man ständig jemanden, den man kennt“, sagt ein junger Mann, der mit einem Freund unterwegs ist. Je später der Abend, desto voller wird es. Vor allem zwischen Cocktailstand und Weinzelt ist kaum noch ein Durchkommen möglich. Auch die Tanzfläche vor der Bühne hat sich ordentlich gefüllt. Jasmin Göttmann und Patrick Geschke, die beiden Frontsänger der Top-40-Band „Deine Lieblingsband“, singen sich die Kehle aus dem Leib und bringen die Menge zum Beben. Die Menschen auf der Tanzfläche grölen und rocken mit, was das Zeug hält. Als Patrick Geschke dann noch bunte Knicklichter in die Menge wirft, kennt das Partyvolk kein Halten mehr. Auf Kommando werden hunderte Arme in Höhe gereckt, während die Band auf der Bühne ein musikalisches Feuerwerk nach dem nächsten entzündet. Die Stimmung könnte besser nicht sein. „Jetzt wäre es mir sogar egal, wenn es regnen würde“, sagt eine Frau, als die Band eine Pause einlegt und sie völlig nass geschwitzt den nächsten Getränkestand ansteuert. „Nein, im Ernst, das Wetter ist perfekt so wie es ist. Nicht zu heiß und nicht zu kalt und vor allem trocken. Das sah gestern ja noch ganz anders aus. Mich freut das auch für die Reben total, denn in dem Fest steckt ja auch eine Menge Arbeit drin“, so die Frau weiter. Für sie steht längst fest, dass sie auch im nächsten Jahr dabei sein wird. Und da dürfte sie nicht die Einzige sein, für die das Rebenfest einen festen Platz im Terminkalender hat.

Sommernachtsgartenfest: Eine der schönsten Feiern des Mindener Sommers

Eine lauschige Sommernacht, leckere Getränke, Musik und nette Menschen: Das sind die Zutaten, die das Rebenfest alljährlich zur Erfolgsveranstaltung machen. Foto: Kerstin Rickert © Kerstin Rickert

Minden (kr). Aus allen Richtungen strömten am Samstagabend Menschen zum beliebten Sommernachtsgartenfest der dritten Kompanie des Mindener Bürgerbataillons. Wer einen der begehrten Sitzplätze in dem lauschigen Garten rund um die ehemalige Strothmann-Villa ergattern wollte, musste früh dran sein.

Am späten Abend wurde es sogar schwierig, einen Stehplatz für ein ruhiges Pläuschchen zu finden, ohne ständig angerempelt zu werden. Trotz oder gerade wegen der Fülle war das Rebenfest für viele Besucher wieder eines der schönsten Mindener Feste des Sommers.

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„Ich bin eigentlich kein großer Party-Gänger, aber das Rebenfest lasse ich mir nicht entgehen. Hier treffe ich immer so viele Leute und die Atmosphäre ist einfach einmalig“, sagt eine Frau, die sich mit drei Freundinnen am Cocktailstand verabredet hat. Es dauert eine Weile, bis sie ihr Getränk in den Händen hält.

Noch ist der Abend jung, aber schon jetzt wird an vielen Getränkeständen mit Hochdruck gearbeitet. Das Gelände zwischen Königswall und Weingarten füllt sich zusehends. An vielen Stellen ist es am frühen Abend bereits schwierig, sich den Weg durch den Garten zu bahnen. Überall stehen Menschen in Grüppchen zusammen, lachen und plaudern und haben ganz offensichtlich Spaß.

„Dieser Garten mit den alten Bäumen ist einfach toll. Einen schöneren Platz zum Feiern gibt es in Minden wohl kaum“, sagt eine Besucherin, die es sich im rückwärtigen Teil an einem der Tische gemütlich gemacht hat. „Mein Mann holt gerade Getränke, und ich passe auf unsere Plätze auf. Die sind sonst nämlich sofort weg“, ist sie überzeugt.

Tatsächlich ist ein Sitzplatz mittlerweile nur noch mit etwas Glück zu finden. Aber viele wollen auch gar nicht den ganzen Abend an einem Fleck verbringen. „Wir drehen lieber unsere Runden und bleiben mal hier und mal dort stehen. Irgendwie trifft man ständig jemanden, den man kennt“, sagt ein junger Mann, der mit einem Freund unterwegs ist.

Je später der Abend, desto voller wird es. Vor allem zwischen Cocktailstand und Weinzelt ist kaum noch ein Durchkommen möglich. Auch die Tanzfläche vor der Bühne hat sich ordentlich gefüllt.

Jasmin Göttmann und Patrick Geschke, die beiden Frontsänger der Top-40-Band „Deine Lieblingsband“, singen sich die Kehle aus dem Leib und bringen die Menge zum Beben. Die Menschen auf der Tanzfläche grölen und rocken mit, was das Zeug hält. Als Patrick Geschke dann noch bunte Knicklichter in die Menge wirft, kennt das Partyvolk kein Halten mehr. Auf Kommando werden hunderte Arme in Höhe gereckt, während die Band auf der Bühne ein musikalisches Feuerwerk nach dem nächsten entzündet. Die Stimmung könnte besser nicht sein.

„Jetzt wäre es mir sogar egal, wenn es regnen würde“, sagt eine Frau, als die Band eine Pause einlegt und sie völlig nass geschwitzt den nächsten Getränkestand ansteuert. „Nein, im Ernst, das Wetter ist perfekt so wie es ist. Nicht zu heiß und nicht zu kalt und vor allem trocken. Das sah gestern ja noch ganz anders aus. Mich freut das auch für die Reben total, denn in dem Fest steckt ja auch eine Menge Arbeit drin“, so die Frau weiter.

Für sie steht längst fest, dass sie auch im nächsten Jahr dabei sein wird. Und da dürfte sie nicht die Einzige sein, für die das Rebenfest einen festen Platz im Terminkalender hat.

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