Sinkende Inzidenz, aber immer mehr Corona-Tote: Kreis meldet Todesfälle sieben bis neun in dieser Woche Minden (mt/ps). Während die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke weiterhin sinkt, kommt es gerade in dieser Woche zu immer mehr Todesfällen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge am Donnerstag mitteilt, sind zwei Männer aus Bad Oeynhausen (69, 97) sowie eine 87-jährige Frau aus Minden verstorben. Seit Montag hat der Kreis somit bereits neun Todesfälle vermeldet. So eine hohe Zahl an Todesopfern binnen einer Woche hatte es zuletzt im Januar diesen Jahres gegeben. Insgesamt wurden 71 neue Corona-Fälle verzeichnet, 43 weniger als noch am vergangenen Donnerstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz geht daher zurück und liegt nach MT-Berechnungen nun bei 127,3. Diese Zahl wird am morgigen Donnerstag ins Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen, wo für heute ein Wert von 141,2 gemeldet wurde. Damit liegt Minden-Lübbecke weiterhin an der Spitze von NRW. Derzeit werden sieben Patienten auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden behandelt, vier von ihnen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum werden sieben Patienten auf der Intensivstation behandelt. Darüber hinaus werden 20 weitere Corona-Patienten an den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Rahden behandelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Espelkamp sinkt unterdessen weiter und liegt nun bei 557, am Vortag betrug der Wert von 686. Dann folgen Lübbecke (156,6) und Stemwede (107,5). Im MT-Verbreitungsgebiet sieht es so aus: Minden (90,6), Hille (45,5), Porta Westfalica (87) und Petershagen (31,8). Zu der Situation an den Schulen und Kitas macht Ohnesorge ebenfalls Angaben: An 48 Schulen im Kreisgebiet sind derzeit mindestens 236 Schüler und Schülerinnen sowie drei Lehrkräfte infiziert. Zudem sind an acht Kindertageseinrichtungen derzeit mindestens sieben Kinder und eine Mitarbeitende infiziert. 

Sinkende Inzidenz, aber immer mehr Corona-Tote: Kreis meldet Todesfälle sieben bis neun in dieser Woche

In dieser Woche sind inzwischen neun Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Viele von ihnen wurden zuvor auf der Intensivstation des Mindener Uni-Klinikums behandelt. Foto: © Kai Senf/MKK

Minden (mt/ps). Während die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke weiterhin sinkt, kommt es gerade in dieser Woche zu immer mehr Todesfällen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge am Donnerstag mitteilt, sind zwei Männer aus Bad Oeynhausen (69, 97) sowie eine 87-jährige Frau aus Minden verstorben. Seit Montag hat der Kreis somit bereits neun Todesfälle vermeldet. So eine hohe Zahl an Todesopfern binnen einer Woche hatte es zuletzt im Januar diesen Jahres gegeben.

Insgesamt wurden 71 neue Corona-Fälle verzeichnet, 43 weniger als noch am vergangenen Donnerstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz geht daher zurück und liegt nach MT-Berechnungen nun bei 127,3. Diese Zahl wird am morgigen Donnerstag ins Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen, wo für heute ein Wert von 141,2 gemeldet wurde. Damit liegt Minden-Lübbecke weiterhin an der Spitze von NRW.

Derzeit werden sieben Patienten auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden behandelt, vier von ihnen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum werden sieben Patienten auf der Intensivstation behandelt. Darüber hinaus werden 20 weitere Corona-Patienten an den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Rahden behandelt.


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Die Sieben-Tage-Inzidenz in Espelkamp sinkt unterdessen weiter und liegt nun bei 557, am Vortag betrug der Wert von 686. Dann folgen Lübbecke (156,6) und Stemwede (107,5). Im MT-Verbreitungsgebiet sieht es so aus: Minden (90,6), Hille (45,5), Porta Westfalica (87) und Petershagen (31,8).

Zu der Situation an den Schulen und Kitas macht Ohnesorge ebenfalls Angaben: An 48 Schulen im Kreisgebiet sind derzeit mindestens 236 Schüler und Schülerinnen sowie drei Lehrkräfte infiziert. Zudem sind an acht Kindertageseinrichtungen derzeit mindestens sieben Kinder und eine Mitarbeitende infiziert. 

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