Sieben-Tages-Inzidenz sinkt im Kreis weiter - mehrere Fälle von Corona-Mutationen Minden (mt/ps). 19 neue Corona-Infektionen hat der Kreis Minden-Lübbecke am Freitag übermittelt - aber auch mehrere Nachweise von Virus-Mutationen. So teilt Pressesprecher Florian Hemann mit, dass heute eine positive Typisierung der britischen Variante bei einer Person aus dem Kreisgebiet gemeldet wurde. Weiterhin wurde bei einer Familie aus Bad Oeynhausen die Virusvariante nachgewiesen. Ein Familienmitglied wird im Krankenhaus behandelt. Bei der heutigen positiven Typisierung handele es sich laut Hemann um eine Probe, die als Zufallsauswahl der fünf Prozent Laborproben, die aktuell routinemäßig auf Virusvarianten untersucht werden, im Labor getestet wurde. Die Kontaktpersonen, die sich ausschließlich auf das Familienumfeld begrenzen, seien erfasst und die vom Robert-Koch-Institut vorgeschlagenen Maßnahmen im Zusammenhang mit der mutierten Variante alle veranlasst. Die Familie aus Bad Oeynhausen wurde als Kontaktpersonen in Bielefeld gemeldet. Auch hier habe man alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Trotz der Meldungen der Virus-Mutationen flacht das Infektionsgeschehen im Kreis Minden-Lübbecke weiter ab. Durch die 19 neuen Corona-Fälle (12 davon in der Stadt Minden) sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz nach MT-Berechnungen auf 44,5 - am Vortag lag der Wert bei 47. Am Freitag vor einer Woche registrierte das Kreis-Gesundheitsamt noch 27 Neuinfektionen. In den letzten sieben Tagen haben sich kreisweit 138 Personen mit dem Virus infiziert. Zum Vergleich: allein am 7. Januar diesen Jahres waren es 141 Menschen. Seit Beginn der Pandemie haben sich nunmehr 9752 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 8850 von ihnen gelten nach Angaben des Kreises inzwischen wieder als genesen. 216 Personen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben, am Freitag sind keine neuen Todesfälle hinzugekommen. In den Krankenhäusern werden derzeit 56 Personen stationär behandelt, davon 15 auf Intensivstationen. Auch hier zeigt sich ein positiver Trend. Von den 56 Menschen werden 44 Corona-Patienten an den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen behandelt, davon sechs auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden invasiv beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden 12 Patienten versorgt, davon neun auf der Intensivstation und drei auf Normalstation. Eine dieser Personen befindet sich in Isolation. Von den elf Städten und Gemeinden im Kreis Minden-Lübbecke überschreiten nur noch drei einen Wert von 50. Am höchsten ist dieser aktuell in Hüllhorst (76,7), gefolgt von Lübbecke (66,6) und Petershagen (55,7). Knapp dahinter folgt die Stadt Minden (49). In der größten Stadt des Mühlenkreises gab es in den letzten sieben Tagen auch die meisten Neuinfektionen (40), davon allein zwölf in den vergangenen 24 Stunden. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); Beim Impfen kommt der Kreis Minden-Lübbecke auch weiter voran. Laut dem Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) wurden bisher 6.134 Erst-Impfungen verabreicht. Das entspricht 1,97 Prozent der Bevölkerung. Demnach haben 154 Menschen mehr als noch am Donnerstag die Erstimmunisierung erhalten. Damit liegt der Mühlenkreis in Ostwestfalen-Lippe weiter auf Platz drei - hinter dem Kreis Höxter mit 3,01 und der Stadt Paderborn mit 2,1 Prozent. Die zweite Impfung haben in Minden-Lübbecke mittlerweile 3.122 Personen erhalten - 138 mehr als am Vortag. In den Bericht der KVWL fließen die Zahlen aus den Impfzentren allerdings noch nicht mit ein. Das sorgt weiter für Verwirrung. Die Pressestelle des Kreises informiert aber, dass am Donnerstag im Impfzentrum in Unterlübbe 494 Personen geimpft wurden - darunter zahlreiche Personen aus dem Rettungsdienst, die danach über starke Nebenwirkungen klagten und nicht einsatzfähige waren.

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt im Kreis weiter - mehrere Fälle von Corona-Mutationen

Im Kreis Minden-Lübbecke wurden 19 Corona-Fälle registriert. Symbolfoto: © MT-Archiv

Minden (mt/ps). 19 neue Corona-Infektionen hat der Kreis Minden-Lübbecke am Freitag übermittelt - aber auch mehrere Nachweise von Virus-Mutationen. So teilt Pressesprecher Florian Hemann mit, dass heute eine positive Typisierung der britischen Variante bei einer Person aus dem Kreisgebiet gemeldet wurde. Weiterhin wurde bei einer Familie aus Bad Oeynhausen die Virusvariante nachgewiesen. Ein Familienmitglied wird im Krankenhaus behandelt.

Bei der heutigen positiven Typisierung handele es sich laut Hemann um eine Probe, die als Zufallsauswahl der fünf Prozent Laborproben, die aktuell routinemäßig auf Virusvarianten untersucht werden, im Labor getestet wurde. Die Kontaktpersonen, die sich ausschließlich auf das Familienumfeld begrenzen, seien erfasst und die vom Robert-Koch-Institut vorgeschlagenen Maßnahmen im Zusammenhang mit der mutierten Variante alle veranlasst. Die Familie aus Bad Oeynhausen wurde als Kontaktpersonen in Bielefeld gemeldet. Auch hier habe man alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

Trotz der Meldungen der Virus-Mutationen flacht das Infektionsgeschehen im Kreis Minden-Lübbecke weiter ab. Durch die 19 neuen Corona-Fälle (12 davon in der Stadt Minden) sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz nach MT-Berechnungen auf 44,5 - am Vortag lag der Wert bei 47. Am Freitag vor einer Woche registrierte das Kreis-Gesundheitsamt noch 27 Neuinfektionen. In den letzten sieben Tagen haben sich kreisweit 138 Personen mit dem Virus infiziert. Zum Vergleich: allein am 7. Januar diesen Jahres waren es 141 Menschen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nunmehr 9752 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 8850 von ihnen gelten nach Angaben des Kreises inzwischen wieder als genesen. 216 Personen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben, am Freitag sind keine neuen Todesfälle hinzugekommen.

In den Krankenhäusern werden derzeit 56 Personen stationär behandelt, davon 15 auf Intensivstationen. Auch hier zeigt sich ein positiver Trend. Von den 56 Menschen werden 44 Corona-Patienten an den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen behandelt, davon sechs auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden invasiv beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden 12 Patienten versorgt, davon neun auf der Intensivstation und drei auf Normalstation. Eine dieser Personen befindet sich in Isolation.

Von den elf Städten und Gemeinden im Kreis Minden-Lübbecke überschreiten nur noch drei einen Wert von 50. Am höchsten ist dieser aktuell in Hüllhorst (76,7), gefolgt von Lübbecke (66,6) und Petershagen (55,7). Knapp dahinter folgt die Stadt Minden (49). In der größten Stadt des Mühlenkreises gab es in den letzten sieben Tagen auch die meisten Neuinfektionen (40), davon allein zwölf in den vergangenen 24 Stunden.

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Beim Impfen kommt der Kreis Minden-Lübbecke auch weiter voran. Laut dem Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) wurden bisher 6.134 Erst-Impfungen verabreicht. Das entspricht 1,97 Prozent der Bevölkerung. Demnach haben 154 Menschen mehr als noch am Donnerstag die Erstimmunisierung erhalten. Damit liegt der Mühlenkreis in Ostwestfalen-Lippe weiter auf Platz drei - hinter dem Kreis Höxter mit 3,01 und der Stadt Paderborn mit 2,1 Prozent. Die zweite Impfung haben in Minden-Lübbecke mittlerweile 3.122 Personen erhalten - 138 mehr als am Vortag. In den Bericht der KVWL fließen die Zahlen aus den Impfzentren allerdings noch nicht mit ein. Das sorgt weiter für Verwirrung. Die Pressestelle des Kreises informiert aber, dass am Donnerstag im Impfzentrum in Unterlübbe 494 Personen geimpft wurden - darunter zahlreiche Personen aus dem Rettungsdienst, die danach über starke Nebenwirkungen klagten und nicht einsatzfähige waren.

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