"Sicherheit durch Sichtbarkeit": Gefahrlos durch die dunkle Jahreszeit Leandra Finke Minden. Warnwesten, helle Kleidung und Reflektoren können in der dunklen Jahreszeit Lebensretter sein. Die Kreispolizeibehörde und der Seniorenbeirat der Stadt Minden haben deshalb am vergangenen Donnerstag, 18. November, über Sicherheitsmaßnahmen für die schwächeren Verkehrsteilnehmer aufgeklärt. Interessierte konnten sich in der Mindener Fußgängerzone zum Thema "Sicherheit durch Sichtbarkeit" beraten lassen. Besonders in der Dämmerung sollen Fußgänger und Fahrradfahrer für andere Verkehrsteilnehmer sichtbarer werden. Nicht nur in der Dämmerung sondern auch bei Regen, Nebel und Schnee ist die Sicht eingeschränkt. Deshalb haben die Polizeibeamten praktische Tipps für die bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr gegeben: Da durch dunkle Bekleidung besonders Fußgänger und Fahrradfahrer schlecht zu erkennen sind, soll auf helle, bestenfalls reflektierende Kleidung geachtet werden. Im Gepäck hatten die Polizeibeamten der Verkehrssicherheit auch gelbe Warnwesten und Reflektorbänder für die Knöchel. "Die Verkehrsteilnehmer sollen möglichst aus jedem Blickwinkel erkennbar sein. Das heißt, ein Reflektorstreifen an der Jacke, der vorne und hinten um den Oberkörper und über die Schultern geht, würde für eine gute Sichtbarkeit in der Dunkelheit sorgen. Im besten Fall wird nicht nur der Oberkörper, sondern auch die Beine und Füße durch Reflektoren sichtbar gemacht," erklärt Michael Harting, Verkehrssicherheitsexperte der Polizei. So würde das Risiko eines Unfalls vermindert werden.Im Vordergrund der Aktion stehen dabei nicht nur Senioren. "Wir wollen Menschen aller Altersklassen sensibilisieren, auch die jungen Verkehrsteilnehmer. Das ist uns eine Herzensangelegenheit", sagt Heidi Bierbaum, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirats. Ein Rechenbeispiel führt dabei den Passanten vor Augen, inwieweit die richtige Kleidung dafür sorgt, dass schwere Unfälle vermieden werden können. Um wahrgenommen zu werden, muss sich eine Person vom Hintergrund abheben und erkannt werden - die Reaktionszeit der anderen Verkehrsteilnehmer beginnt erst dann. Bei dunkler Kleidung liege laut Polizei die maximale Entfernung der Erkennbarkeit bei rund 25 Metern - fährt ein Auto mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde, beträgt der Bremsweg zirka 28 Meter. Zu wenig, um einen Unfall mit einer dunkel gekleideten Person zu vermeiden. Mit heller Kleidung können Menschen innerhalb einer Distanz von etwa 40 Metern erkannt werden. Reflektierende Kleidung erhöht die Sichtbarkeit sogar auf 140 Meter. Je schneller der Mensch erkannt wird, umso früher können also andere Verkehrsteilnehmer reagieren. Aus diesem Grund empfiehlt die Polizei für Radfahrer einen Helm mit reflektierendem Material. Außerdem sollten Fahrradfahrer stets darauf achten, dass die Beleuchtung am Rad einwandfrei funktionstüchtig ist. Für Jogger, Fußgänger und Schulkinder empfehlen die Beamten Kleidung mit lichtreflektierendem Material und reflektierende Anhänger. Auch an Rollatoren sollen Reflektoren angebracht werden. Dafür eignen sich beispielsweise klebende Reflektorbänder.

"Sicherheit durch Sichtbarkeit": Gefahrlos durch die dunkle Jahreszeit

Um Unfälle in der dunklen Jahreszeit zu vermeiden, klären der Seniorenbeirat und die Polizei Minden-Lübbecke über die bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr auf. © Leandra Finke

Minden. Warnwesten, helle Kleidung und Reflektoren können in der dunklen Jahreszeit Lebensretter sein. Die Kreispolizeibehörde und der Seniorenbeirat der Stadt Minden haben deshalb am vergangenen Donnerstag, 18. November, über Sicherheitsmaßnahmen für die schwächeren Verkehrsteilnehmer aufgeklärt. Interessierte konnten sich in der Mindener Fußgängerzone zum Thema "Sicherheit durch Sichtbarkeit" beraten lassen. Besonders in der Dämmerung sollen Fußgänger und Fahrradfahrer für andere Verkehrsteilnehmer sichtbarer werden.

Nicht nur in der Dämmerung sondern auch bei Regen, Nebel und Schnee ist die Sicht eingeschränkt. Deshalb haben die Polizeibeamten praktische Tipps für die bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr gegeben: Da durch dunkle Bekleidung besonders Fußgänger und Fahrradfahrer schlecht zu erkennen sind, soll auf helle, bestenfalls reflektierende Kleidung geachtet werden. Im Gepäck hatten die Polizeibeamten der Verkehrssicherheit auch gelbe Warnwesten und Reflektorbänder für die Knöchel. "Die Verkehrsteilnehmer sollen möglichst aus jedem Blickwinkel erkennbar sein. Das heißt, ein Reflektorstreifen an der Jacke, der vorne und hinten um den Oberkörper und über die Schultern geht, würde für eine gute Sichtbarkeit in der Dunkelheit sorgen. Im besten Fall wird nicht nur der Oberkörper, sondern auch die Beine und Füße durch Reflektoren sichtbar gemacht," erklärt Michael Harting, Verkehrssicherheitsexperte der Polizei. So würde das Risiko eines Unfalls vermindert werden.

Im Vordergrund der Aktion stehen dabei nicht nur Senioren. "Wir wollen Menschen aller Altersklassen sensibilisieren, auch die jungen Verkehrsteilnehmer. Das ist uns eine Herzensangelegenheit", sagt Heidi Bierbaum, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirats. Ein Rechenbeispiel führt dabei den Passanten vor Augen, inwieweit die richtige Kleidung dafür sorgt, dass schwere Unfälle vermieden werden können. Um wahrgenommen zu werden, muss sich eine Person vom Hintergrund abheben und erkannt werden - die Reaktionszeit der anderen Verkehrsteilnehmer beginnt erst dann. Bei dunkler Kleidung liege laut Polizei die maximale Entfernung der Erkennbarkeit bei rund 25 Metern - fährt ein Auto mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde, beträgt der Bremsweg zirka 28 Meter. Zu wenig, um einen Unfall mit einer dunkel gekleideten Person zu vermeiden. Mit heller Kleidung können Menschen innerhalb einer Distanz von etwa 40 Metern erkannt werden. Reflektierende Kleidung erhöht die Sichtbarkeit sogar auf 140 Meter.

Verkehrssicherheitsexperte der Polizei Minden-Lübbecke gibt praktische Präventionstipps. - © Leandra Finke
Verkehrssicherheitsexperte der Polizei Minden-Lübbecke gibt praktische Präventionstipps. - © Leandra Finke

Je schneller der Mensch erkannt wird, umso früher können also andere Verkehrsteilnehmer reagieren. Aus diesem Grund empfiehlt die Polizei für Radfahrer einen Helm mit reflektierendem Material. Außerdem sollten Fahrradfahrer stets darauf achten, dass die Beleuchtung am Rad einwandfrei funktionstüchtig ist. Für Jogger, Fußgänger und Schulkinder empfehlen die Beamten Kleidung mit lichtreflektierendem Material und reflektierende Anhänger. Auch an Rollatoren sollen Reflektoren angebracht werden. Dafür eignen sich beispielsweise klebende Reflektorbänder.

Malina Reckordt

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